Johanna Bath Design your Career

Hier bekommst Du gleich den nächsten Einblick in das talentista Mentoring Programm Design your Career. Im Modul 4 von Design your Career wird es langsam ernst. Nach der Analysephase aus den Modulen 1 und 2, haben wir in Modul 3 Deine limitierenden Glaubenssätze aus dem Weg geräumt. Und jetzt? Wir fangen an, ins Handeln zu kommen.

Probleme durch Nachdenken lösen

Es kann in vielen Fällen funktionieren Probleme durch Nachdenken zu lösen. Und in vielen Lebenssituationen, ist es tatsächlich so, dass nur Du allein und Dein Kopf zur Verfügung stehen, um eine bestimmte Herausforderung zu bewältigen. Ganz klassisch ist das zum Beispiel in Schule und Studium der Fall, wenn wir eine Klausur schreiben. Wir sind auf uns allein gestellt und müssen durch Nachdenken zum Ergebnis kommen. In ganz vielen Lebenslagen, hilft Dir aber genau diese Vorgehensweise nicht. Im Gegenteil du verirrst Dich unter Umständen in Gedankenschleifen, kommst nicht ins Handeln oder verschwendest viel Zeit.

Dein Karriere Prototyp

Daher möchten wir Dich bei Design your Career dazu anregen, an Deine Karriereplanung ganz anders heranzugehen. Und zwar mit Design. Wie geht ein Produktentwickler vor, wenn er ein Problem bearbeitet? Er versucht möglichst viele, möglichst kreative Lösungen zu finden und fängt dann an Prototypen zu bauen. Und genau dieses Prinzip übertragen wir auf Deine Karriere. Wie kannst Du mit weniger Nachdenken und dafür mehr Ausprobieren, zu schnelleren Erkenntnissen gelangen, was zu Dir passt. Oder auch, was nicht zu Dir passt. Die gute Nachricht ist, mit dieser Vorgehensweise kannst Du nicht scheitern, Du kannst nur Erkenntnisse und Erfahrungen gewinnen, mit denen Du Deine weiteren Versuche verbessern kannst.

Das Testgelände bei Design your Career

Einer der wichtigsten Schritte für erfolgreiche Versuche ist, das Problem und das Testgelände richtig abzustecken. Denn nur wenn Du Deine Rahmenbedingungen kennst, kannst Du einen Prototypen bauen, der dazu passt. Viele von uns stecken sich viel zu enge Rahmenbedingungen, weil sie einfach Annahmen treffen, was geht oder wie der Prozess sein muss. Oder auch welche Erwartungshaltungen an Dich bestehen. Oft reicht ein einfaches Hinterfragen aus, um festzustellen, dass Rahmenbedingungen sich verändern lassen oder gar nicht so fest sind, wie wir sie in unserem Kopf haben. Gemeinsam stecken wir Dein optimales Prototypen Testgelände ab und legen los.

 

Neugierig? Vereinbare direkt Deinen kostenlosen Beratungstermin und erfahre, ob Design your Career zu Dir passt.

Johanna Bath herCareer

Karriereplanung ist das Hauptthema des ersten Moduls von Design your Career. Es ist ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt, gerade weil ich glaube, dass man hier ganz viel “falsch” machen kann. Aber vielleicht nochmal ganz kurz drei Schritte zurück. Für alle, die jetzt neu hier sind: Was ist Design your Career? DYC ist mein Programm, das im Februar 2020 startet und das Dir dabei hilft, einen konkrete Umsetzungsplan für deine nächsten Jahre im Job zu entwickeln. Und was hat es mit dem “ersten Modul” auf sich? DYC besteht aus sechs Modulen und einem Umsetzungsworkshop und in den nächsten Wochen möchte ich euch hier die Inhalte der Module vorstellen.

Was verstehe ich unter Karriereplanung?

Keine Sorge: bei talentista hat Karriere nichts mit schwarzen Anzug und Vorstandskarriere zu tun. Sondern ich glaube, dass eine passende Karriere etwas ganz Individuelles ist. Unter Karriere verstehe ich, dass Du Deine Talente sinnvoll einbringen kannst, wirksam in Deinem Job wirst, eine für Dich passende Balance findest und dass Du ausreichend gut verdienst. Nicht mehr und nicht weniger ;-). Du sollst Dich wohlfühlen. Für viele ist dieses Ziel aber immer noch relativ weit entfernt oder fühlt sich manchmal sogar unmöglich zu erreichen an. Daher glaube ich, dass Dir Karriereplanung helfen kann.

Welche Tücken hat die Karriereplanung?

Im Prinzip gilt auch beim Thema Karriereplanung, dass “Extreme” schädlich sein können. Die einen klammern sich verkrampft an ein bestimmtes Ziel, dass sie unbedingt erreichen wollen. Dann bist Du aber nicht mehr offen für alle Chancen, die durch Zufall in Dein Leben kommen. Du versteifst Dich auf genau eine Sache. Klar, mit viel Glück erreichst Du dann diese eine Sache, aber was, wenn Dich genau das dann nicht glücklich macht? Dann fällst Du in ein großes Loch. Das andere Extrem ist, gar keinen Plan zu haben. Du hüpfst von einer Möglichkeit zur nächsten, aber irgendwie ist immer irgendetwas nicht richtig. Statt aber mal grundlegend zu durchdenken, was genau Du suchst, lässt Du Dich nur von Möglichkeiten treiben oder tust gar nichts. So kannst Du nicht aus Erfahrungen gezielt lernen und bist sehr abhängig davon, dass der Zufall Dich schon irgendwann in die richtige Richtung bringt. Du verlierst Zeit und bist manchmal orientierungslos. Nicht falsch verstehen, weder die eine noch die andere Strategie ist komplett falsch. Solange Du Dich damit wohlfühlst. Aber oft kommen meine Kunden genau deshalb zu mir, weil sie sich mit diesen beiden Wegen eben nicht (mehr) wohlfühlen.

Was machen wir bei Design your Career?

In meinem Programm lege ich deshalb großen Wert darauf, dass wir direkt am Anfang die Rolle klären, die Karriereplanung für Dich spielen soll. Zum einen ist ganz wichtig zu verstehen, dass Leidenschaft dabei nicht unbedingt im Zentrum stehen muss. Viele Menschen begeben sich ihr Leben lang auf die Suche nach einer Leidenschaft und werden immer wieder enttäuscht, wenn sie nicht die eine Leidenschaft finden. Oder Du hast eine Leidenschaft, aber merkst, dass diese Leidenschaft als tagtäglicher Beruf nicht funktioniert. Zum Beispiel stimmen dann vielleicht Geld oder Balance nicht mehr.

Ich weiß, dass solche Aussagen nicht dem Zeitgeist entsprechend. Jeder muss ja heute sein Hobby zum Beruf machen, aber was ist, wenn eine Leidenschaft als Hobby großartig ist, aber als Beruf nicht taugt? Daher beinhaltet Karriereplanung bei talentista vor allem die genaue Analyse Deines Standorts. Wo stehst Du jetzt?

Karriereplanung und Standortbestimmung

Wenn Du auf ein berufliches Ziel hinarbeitest, aber Deinen Standort nicht kennst, dann ist das ungefähr so, als würdest Du versuchen zu einem bestimmten Ort zu navigieren, ohne zu wissen, wo Du Dich genau auf der Landkarte befindest. Wir schauen dabei auch auf Leidenschaften, aber vor allem schauen wir zunächst einmal darauf, welche Art von Tätigkeiten Du leidenschaftlich gerne tust. Es geht also viel, viel weniger um das “wohin” sondern viel mehr um das “wie”. Denn nur wenn Du Deine Tage mit Tätigkeiten füllst, die Dir liegen, leicht von der Hand gehen und Dir keine Energie rauben, wirst Du erfolgreich ans Ziel kommen. Das heißt wir suchen nicht nach dem einen großen Ziel – viele Menschen haben nämlich nicht das eine große Ziel – sondern wir suchen nach den Dingen, die Dich im tagtäglichen erfüllen können. Und bauen Deine Karriereplanung auf genau diesen Bausteinen auf. Damit bleibst Du auch flexibel, denn Ziele können sich ändern. Dann setzt Du Deine Bausteine einfach anders zusammen.

Hast Du Fragen zu Design your Career?

Dann buche Dir ganz schnell einen Beratungstermin bei mir.

 

Johanna Bath herCareer

Höchste Zeit darüber zu berichten, was „Design your Career“ ausmacht und warum das Programm genauso aufgebaut ist, wie es aufgebaut ist. Vor ein paar Wochen habe ich ja meine Seminarseite live geschaltet und Du kannst Deine Teilnahme bei „Design your Career“ 2020 buchen. Hier im Blog kannst Du heute lesen, warum das Programm genauso aufgebaut ist und nicht anders…

Aber first things first: Was ist „Design your Career“

Mein Programm ist eine Mischung aus Mentoring und Coaching Programm für Young Professionals in den ersten Berufsjahren. Wenn Du Dich fragst:

  • Was sind meine Ziele im Job und wo soll es eigentlich für mich hingehen?
  • Wo bekomme ich Feedback und Support bei der Gestaltung meines Jobs?
  • Wie soll ich mich Verhalten, um das Beste aus meinem aktuellen Job herauszuholen?

Dann bist Du bei „Design your Career“ genau richtig und Du wirst ab dem 10.02.2020 in sieben Wochen alle lernen, was Du zum Aufbau einer individuellen Karrierestrategie brauchst und vor allem, Du wirst konkrete Schritte haben, wie Du diese Strategie auch umsetzen kannst.

Wie kann das in einer Gruppe funktionieren?

Eine häufige Frage, die ich gestellt bekomme ist warum ich Coaching als „Gruppenkonzept“ anbiete. Völlig zu Recht, schließlich handelt es sich ja oft um individuelle Situationen und diese sollen ja auch individuell adressiert werden. Daher bietet „Design your Career“ viel Raum für die Beantwortung Deiner individuellen Fragen. Sei es in der offenen Sprechstunde bzw. dem Webinar, das immer mittwochs Abends stattfindet oder in der Q&A Session am Freitag. Im live Workshop in einer Stadt in Deiner Nähe arbeiten wir außerdem in kleinen Gruppen mit immer zwei Coaches. Dadurch ist eine 1:1 Betreuung gewährleistet. Außerdem ist „Design your Career“ kein „Lifecoaching“, das verspricht alle Deine Lebensprobleme zu lösen. Im Gegenteil wir fokussieren uns genau auf ein einziges Problem: Dir eine vernünftige Ausrichtung für Deine Karriere zu geben. Die Tools und Methoden dafür erlernst Du entspannt in der Gruppe, die Anwendung davon wird individualisiert. So profitierst Du ganz nebenbei auch noch von den Cases der anderen. Win-Win.

Warum Online Content statt live Seminare?

Ganz wichtig, wir ersetzen nicht das live Seminar durch Online Content. Sondern wir setzen auf eine Kombination aus Online und Offline. Das hat den großen Vorteil, dass Du Dich über einen längeren Zeitraum mit den Themen auseinandersetzt. Die Inhalte können sich also richtig „setzen“ bevor wir gemeinsam in den Seminartag starten. Einige der Analysen aus dem Workbook musst Du auch über ein bis zwei Wochen durchführen, damit Du eine gewisse „Datengrundlage“ für Deine Karrierestrategie bzw. Deinen Umsetzungsplan hast. Da das Alles Zeit in Anspruch nimmt, machen wir das VOR der Seminar. Denn dadurch können wir IM Seminar wirklich an dem arbeiten, was Du eigentlich brauchst. Nämlich keine Informationen und Inhalte sondern einen Umsetzungsplan, mit dem Du sofort loslegen kannst. Mein allererster Blogpost handelte auch davon, warum ein 2-Tages-Seminar keine Transformation bewirken kann, lies ihn gerne hier nochmal nach.

Wie kann ich herausfinden, ob „Design your Career“ zu Dir passt?

Es ist mir sehr wichtig, dass nur Teilnehmer dabei sind, die von diesem Programm wirklich profitieren werden. Warum? Ich möchte Dich als begeisterte Kundin gewinnen, die das Programm weiter empfiehlt. Ich möchte auf keinen Fall, dass Du nicht begeistert bist! Das wäre ein sehr, sehr kurzfristiges Vergnügen! Daher bitte ich Dich auf jeden Fall einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin mit mir zu vereinbaren. Das kannst Du hier tun. Ich freue mich sehr auf das Gespräch mit Dir!

Mentoring talentista

Gleich vorweg: talentista ist kein Nachhilfeprogramm für Frauen! Männer und Frauen können gleichermaßen von Coaching und Mentoring profitieren. Aber wie kam das eigentlich, dass talentista als Angebot speziell für Frauen aufgebaut wurde? Das ist auch so eine Frage, die mir häufiger begegnet. Das lustige daran ist, es war gar nicht so geplant. Im ursprünglichen Business Plan war eigentlich ein Angebot für Männer und Frauen angedacht. Aber dann kam alles anders…

 

Der Girlboss Mythos

Der erster Draft für talentista entstand im Dezember 2018 und konkretisierte sich dann im Januar 2019. Meine Motivation: Ich wollte ein Angebot schaffen, wie es mein jüngeres Selbst es gebraucht hätte. Unterstützung, Support, Weichenstellung, Entscheidungshilfe – Kurzum ein Mentoring für den Berufseinstieg und weit darüber hinaus. Dabei hatte ich zunächst Männer und Frauen auf dem Radar. Warum auch nicht? Der Berufseinstieg und die ersten Jahre im Job sind kniffelig und das ganz unabhängig vom Geschlecht. Doch dann erschien im März 2019 mein Buch „Der Girlboss Mythos“, das sich mit den statistischen Fakten rund um Gender Diversity und Gleichberechtigung in Deutschland und Europa befasst. Und mit dem Buch kam die Erkenntnis: wow Männer und Frauen sind in vielen Punkten unterschiedlich und das Wissen aus meinem Buch sowie fünf Jahren Recherche kann ich sehr gut in meine Programme einbringen!

 

Naja und dann bin ich selbst eine Frau…

…und auch das ist gut so. Für mich steht Work-Live-Integration ganz oben auf meiner Prioritäten Liste für meinen Job. Damit meine ich, dass ich mich als „ganzen Menschen“ in die Arbeit einbringen möchte. Mit meinen Vorlieben, meinen Geschichten und Anekdoten und meinem Netzwerk. Und als ich mehr über das Thema nachdachte, wurde mir klar: das ich eine Frau bin, ist wichtig in dem ganzen Zusammenhang. Es ist Teil meiner Karriereentwicklung und Teil von mir und diesen Teil will ich auch in meine Seminare einbringen können. Ich möchte Anekdoten erzählen, bei denen die Mehrheit der weiblichen Teilnehmerinnen sofort verstehen wird, was ich meine. Und ich will die tollen Frauen in meinem Netzwerk mitbringen und gemeinsam wollen wir auch deren Geschichten teilen.

 

Unterschiede wegzudiskutieren bringt nichts

Ganz oft höre ich auch, dass es ja keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen gäbe. Oder das die Geschlechterunterschiede relativ unwichtig seien im Vergleich zu beispielsweise anderen charakterlichen Faktoren. Und ja das stimmt zu einem bestimmten Grad auch. Der oder die Einzelne wird von viel, viel mehr bestimmt als nur dem Geschlecht! Und es gibt natürlich auch die eher untypischen Frauen (und wer mich kennt, weiß, dass ich selbst sogar eher zu dieser Kategorie gehöre) und trotzdem können wir statistisch erkennen, das bestimmte Verhaltenstendenzen bei Frauen und Männern mit hoher Wahrscheinlichkeit unterschiedlich sind. Ich nenne hier gerne Themen wie Motivatoren, das Auftreten in Verhandlungs- oder Konfliktsituationen. Und auch die Lebenswege zum Beispiel das Thema Familienplanung unterscheidet sich weiterhin massiv! Diese Unterschiede einfach zu ignorieren nach dem Motto: Wenn wir sie nicht beachten, dann sind sie auch nicht da, bringt nichts. Und darauf zu warten, dass die große gesellschaftspolitische Zeitenwende einsetzt, dauert mir persönlich zu lange.

Und deshalb möchte ich mich talentista ein Angebot für Unternehmen schaffen, dass sie dabei unterstützt ihre weiblichen Mitarbeiterinnen zu fördern. Gerne in Kombination mit einem ähnlichen Angebot für Männer!

Festgefahren im Job? Das kann Jeder passieren. Natürlich gibt es Dinge, auf die Du bereits im Vorstellungsgespräch achten kannst. Außerdem kannst Du die Beziehung zu Deinem Chef pflegen und selbst aktiv werden. Trotzdem kann es durch äusser Umstände, aber auch durch Dein eigenes Verhalten oder Deine Einstellung dazu kommen, dass Du festgefahren bist. Was kannst Du jetzt tun, um Deine Situation zu verbessern.

Aber zuerst einmal: Woher kommt es eigentlich, dass wir uns festgefahren im Job fühlen?

Aller Anfang ist das Studium – und danach landet man in der Sackgasse

Auch wenn man im Studium viel lernen muss und oft mit weniger Geld auskommen muss, trotzdem ist es für viele eine absolut geniale Zeit. Aber woran liegt das eigentlich? Für mich war es hauptsächlich die riesige Abwechslung, die das Studium so klasse gemacht hat. Ständig neue Fächer, Seminare, Praxisprojekte, Auslandssemester und neue Leute, Leute und Leute. Langeweile absolut Fehlanzeige. Und wenn doch mal etwas doof war – dann war es ja spätestens nach einem Semester vorbei. Im Job – gerade in vielen Einstiegsjobs – sieht das anders aus: Zunächst mal muss man die Routinen des Unternehmens kennenlernen. Das bedeutet oft 9 to 5. Die gleichen Kollegen. Die gleichen Abläufe. Wenn dann noch Unterforderung dazu kommt, oder die Inhalte einfach doof sind, kann der Job schnell zum Frustfaktor werden.

Der Chef – ein absolut kritischer Faktor für die Jobentwicklung

Man liest oft inspirational quotes, in denen es heißt, man solle sich für einen Chef entscheiden, nicht für einen Job. Oder lieber in einer schlechten Firma mit gutem Chef, als in einer guten Firma mit schlechten Chef arbeiten. Und da ist auf jeden Fall ein Funken Wahrheit dran. Es kann unfassbar demotivierend sein, z.B. kein Feedback zu bekommen oder viel zu wenig Feedback. Gerade am Anfang des Berufslebens, hat man oft so viel Potenzial, das noch ausgeschöpft werden will. Gleiches gilt für über- oder unterfordernde Aufgaben. Hier braucht ein Chef viel Gespür für das richtige Maß an Verantwortung und Vertrauen. Nicht jeder Mitarbeiter kommt mit vielen Freiräumen klar, andere blühen erst richtig auf, wenn sie ganz viel selbst entscheiden dürfen. Ein guter Chef merkt das.

Das richtige Unternehmen – Was ist mein Purpose?

Mittlerweile haben wir ja schon verstanden, dass das „warum“ ganz wichtig ist. Das heißt wir wollen verstehen, warum das Unternehmen und seine Produkte gut sind, was der Zweck des Unternehmens in der Welt ist. Idealerweise stimmt das mit unseren Werten überein. Aber das alleine reicht nicht. Wir wollen auch, dass wir einen Zweck für das Unternehmen erfüllen. Warum sind wir wichtig im großen Ganzen. Wofür ist unsere Arbeit gut? Klasse Unternehmen schaffen es, jedem Mitarbeiter zu vermitteln, warum er wichtig ist und honorieren dies auch. In viel zu vielen Unternehmen, sind Mitarbeiter weiterhin aber nur ein „Kostenfaktor in der Leistungserstellung“ wie in einem BWL Lehrbuch. Das ist nicht motivierend. Und bedeutet, auch wenn die Produkte einer Firma noch so toll sind, wenn ich mich nutzlos und nicht wertgeschätzt fühle, schlägt das auf die Motivation.

 

Du bist festgefahren im Job? 10 Dinge, die du tun kannst:

  • Versuche herauszufinden, was genau dich enttäuscht: Ist es die Tätigkeit (zu langweilig oder zu anspruchsvoll), der Chef oder das gesamte Unternehmen?
  • Wie lange bist Du schon im Job? Nach einem halben Jahr kannst Du noch kein gutes Urteil fällen, mit fünf Jahren Frust hingegen, solltest Du wahrscheinlich schnell etwas ändern.
  • Hast Du schon aktiv Maßnahmen zur Veränderung angestoßen? Zum Beispiel ein direktes Gespräch mit deinem Chef. Gerade Frauen belassen es oft bei Andeutungen und Chefs verstehen diese dann unter Umstände nicht. Du solltest unter vier Augen direkt ansprechen, was dich stört
  • Bringe konkrete Vorschläge für Veränderung mit, z.B. welches Projekt Du übernehmen möchtest oder welche Stelle du gerne übernehmen willst
  • Dir fehlen bestimmte Kenntnisse, schlage Schulungen oder Maßnahmen vor, mit denen Du diese erwerben kannst
  • Bringe ein wenig Geduld mit. Von einem auf den anderen Tag ändert sich gerade in großen Unternehmen wenig, aber warte auch nicht ewig auf Veränderungen.
  • Falls Dein Chef sehr passiv ist, kannst Du durch aktives Netzwerken versuchen an andere Förderer oder potenzielle Mentoren heranzukommen
  • Spiegele Deine Sichtweise mit Kollegen deines Vertrauens oder mit Freunden, die in Deiner Branche Erfahrung haben. Hole Dir ein ehrliches Fremdbild ein. Hier kann natürlich auch ein professionelles Coaching helfen.
  • Schmeisse nicht alles hin, nur um einem Gespräch mit dem Chef aus dem Weg zu gehen. Bevor Du es nicht versucht hast, kannst Du schließlich nicht wissen, ob sich nicht doch etwas ändern kann.
  • Hast Du all diese Schritte (ernsthaft) unternommen und es tut sich immer noch nichts, dann ist es wahrscheinlich an der Zeit die Fühler auszustrecken. Stelle sicher, dass Du wirklich mit gutem Gewissen, alles getan hast, um an den Problemen zu arbeiten, dann kannst Du auch mit gutem Gewissen weiterziehen.

Am letzten Dienstag war ich zu Besuch auf dem [F]empower Coworking Day und möchte Euch natürlich meinen Mini Rückblick nicht vorenthalten.

Ganz kurz nochmal: Was ist [F]empower überhaupt? [F]empower möchte Coworking für Frauen in Stuttgart anbieten und das ganze gezielt mit Events zur Vernetzung “unterfütten”. Diese Events finden im Moment jeden zweiten Dienstag im Monat als Netzwerkfrühstück mit Impulsvortrag statt. Und am Dienstag 6.8. war es dann soweit und ich durfte talentista vorstellen und einen kleinen Impuls zum Thema Umsetzungsstrategien für Projekte geben.

Mein Impulsvortag beim [F]empower Coworking Day

Als Thema habe ich mir das Thema der “Vier Tendenzen” von Gretchen Rubin ausgesucht, da ich es selbst dieses Jahr für mich entdeckt habe. Wer hier fleissig mitliest weiß, dass ich dem Thema Persönlichkeitstests nicht ganz unkritisch gegenüberstehe. Den ganzen Artikel dazu, kannst Du auch hier nochmals nachlesen. Die Umsetzungstendenzen von Gretchen Rubin, finde ich hier eine sehr schöne Ausnahme, da sie nicht versuchen Dich einzuordnen “wer Du bist”, sondern welche Rahmenbedingungen Du für die erfolgreiche Umsetzung von Projekten brauchst.

Der meistvertretene Typus ist der der sogenannte Teamplayer. Übrigens outeten sich auch beim Coworking Frühstück die meisten als Teamplayer. Dieser Umsetzungstyp braucht Impulse bzw. Vorderungen von außen, um Aufgaben zu erledigen. Der Hinterfrager hingegen erledigt Aufgaben dann am besten, wenn er sie für sich selbst als wichtig erkannt hat und sich selbst etwas vorgenommen hat. Der Pflichterfüller kann Impulse von außen und von innen umsetzen. Und der Rebell sträubt sich gegen Impulse und Vorgaben von außen und von innen. Für alle die jetzt neugierig geworden sind – hier geht es zum Buch von Gretchen Rubin.

Welche Tipps habe ich für Teamplayer?

Der meistvertretene Typus (der Teamplayer), wird dann am wahrscheinlichsten Erfolg haben, wenn er von außen Forderungen bekommt, die er erfüllen muss. Das bedeutet, es fällt diesem Typus schwer, Dinge aus eigenem Antrieb zu tun, selbst dann wenn er eigentlich weiß, dass es gut oder sinnvoll wäre. Und das gilt nicht nur für die Arbeit, sondern auch für Hobbys. Das bedeutet, selbst wenn sich ein Teamplayer vorgenommen hat, ein interessantes Buch zu lesen, schafft er es nicht, obwohl es ja genau genommen ein Vergnügen bzw. Freizeit wäre. Daher sollte der Teamplayer nicht versuchen sich selbst zu überzeugen, dass etwas gut für ihn wäre. Der Teamplayer sollte lieber seine Energie darauf verwenden, zu Überlegen, wie er sich ein System schaffen kann, dem er “Rechenschaft” schuldig ist.

Das können so einfache Dinge sein, wie eine To Do im Kalender oder ein Bullet Journal. Oder eine Belohnung (z.B. der erste Kaffee am Morgen), die man erst bekommen, wenn etwas bestimmtes erledigt ist. Wenn auch das noch nicht genügend Anreize gibt, müssen andere Menschen her. Zum Beispiel eine Freundin oder Kollegin, der man Rückmelden muss, dass etwas Bestimmtes erledigt ist.

 

Fragen aus der [F]empower Gruppe

Ich erkenne mich selbst als Teamplayer wieder. Gerade meine Buchhaltung, Rechnungen schreiben, etc. schiebe ich immer weiter hinaus und treibe sogar meine Steuerberaterin damit in den Wahnsinn. Dabei ist sie ja eigentlich “ein Impuls von außen” oder?

Wenn wir mit Leuten eine sehr enge Beziehung haben, kann es passieren, dass wir sie mit der Zeit nicht mehr “zum Außen” sondern zum “Innen” zählen. Beispielsweise der Partner. Sprich auch reinrassige Teamplayer lassen Leute “hängen”, bei denen sie das Gefühl haben, dass die Beziehung so gut, eng und belastbar ist, dass es “ok” ist. In diesem Fall stimmte mir die Teilnehmerin zu, dass sie mittlerweilge ein freundschaftliches Verhältnis mit der Steuerberaterin hat. Ich gabe den Tipp, dass wenn die Buchhaltung zum Problem wird (zum Beispiel weil Rechnungen zu spät bezahlt werden und kein Geld mehr vorhanden ist) den Steuerberater innerhalb der gleichen Kanzlei zu wechseln, einfach damit wieder ein “richtiger Druck” von außen da ist.

 

Der Vormittag war wirklich eine tolle Gelegenheit zum Netzwerken und Austauschen! Vielen Dank nochmal an [F]empower für die Einladung!

Assessment Center

Wieso ticken Frauen bei der Karriereplanung anders? Oder auch: warum gibt es Dein Angebot nicht für Männer? Diese oder ähnliche Fragen werden mir regelmäßig gestellt, wenn ich über talentista berichte.

Jeder junge Mensch kann von Mentoring profitieren

Zunächst mal ist mir eines dabei sehr wichtig: Jeder (junge) Mensch profitiert meiner Meinung nach, wenn er oder sie Unterstützung bei der Entwicklung eines gewissen Lebensplans oder auch einer gezielten Karriereplanung bekommt. Ob Mann oder Frau – das kann meiner Meinung nach fast jede(r) gebrauchen. Manche haben das Glück durch bestimmte Charaktereigenschaften und die Erziehung eine sehr gute Resilienz mitbekommen zu haben und quasi wie von selbst immer wieder auf den richtigen Kurs zu kommen. Aber wie ich hier auch schreibe, das ist Glück! Und so ein großes Glück über so eine gefestigte Persönlichkeitsstruktur zu verfügen, hat schlicht nicht jeder. Manche Menschen haben auch tolle Vorbilder in ihrem Leben, die es vielleicht sogar schaffen eine Mentorenrolle einzunehmen, ohne bewusst oder unbewusst emotionalen Druck aufzubauen. Aber auch hier hat der Zufall seine Finger im Spiel.

Insofern meine These: fast jeder profitiert von einem vernünftigen Mentoring – ob Mann oder Frau.

Warum talentista dennoch ein Angebot für Frauen ist

Trotzdem habe ich mich bewusst dazu entschieden, talentista gezielt als ein Angebot für Frauen aufzusetzen. Nochmal ganz wichtig: Nicht weil ich glaube, dass Frauen hier besondere Nachhilfe brauchen. Sondern weil ich mich in meinem Angebot genau auf diese Zielgruppe spezialisieren möchte. Denn in meinem Buch stecken 5 Jahre Forschung und Studienwälzen und daher weiß ich, an welchen Stellen die Knackpunkte liegen, die weibliche von männlicher Karriereplanung unterscheidet. Außerdem kann ich viel mehr von meinen persönlichen Erfahrungen als Frau berichten und dadurch viel mehr Authentizität und Emotionalität in das Programm einbringen. Und das gibt mir wiederum das Gefühl, etwas Sinnvolles in der Welt zu bewegen.

An welchen Stellen ticken Frauen bei der Karriereplanung anders?

Zunächst einmal lässt sich natürlich auch die Gruppe der Frauen nicht über einen Kamm scheren. Auch innerhalb dieser sehr großen Gruppe gibt es selbstverständlich noch viele weitere differenzierende Merkmale neben dem Geschlecht. Ich treffe introvertierte und extrovertierte Kundinnen mit unterschiedlichsten Charaktereigenschaften. Das heißt mit dem Thema Frau ist es noch lange nicht getan, da fängt meine Arbeit erst richtig an. Dennoch kann ich drei Punkte festnageln, an denen ich bei den meisten Frauen Handlungsbedarfe sehe. Und das bestätigen nicht nur die Studien, die ich für mein Buch gewälzt habe sondern auch meine Coachingpraxis.

Knackpunkt 1: Unconcious Bias

Der Unconcious Bias oder die unbewusste Ungleichbehandlung sorgt dafür, dass Mädchen von Geburt an anders behandelt werden als Jungs. Oder umgekehrt. Auch unter dem klingenden Namen „die blau-rosa Falle“ bekannt. Und natürlich müssen wir in Deutschland gar nicht auf die unbewusste Ungleichbehandlung schauen. Denn es gibt auch noch weite Teile der Gesellschaft, die sogar bewusst einen Unterschied zwischen Männern und Frauen machen. Zum Beispiel, indem völlig unterschiedliche Erwartungen an die Geschlechter gerichtet werden. 35% aller Deutschen glauben auch heute noch, dass Frauen ihren Berufswunsch der Familie unterordnen sollten. Und eine Befragung von jungen Erwachsenen bestätigte ebenfalls, dass 21% der jungen Frauen angaben, dass Verwandte ihnen aktiv vom Besuch einer weiterführenden Schule oder einem Studium abgeraten hätten. Bei den Jungen in der Vergleichsgruppe waren es deutlich weniger.

Was Frauen aus diesen bewussten oder unbewussten Ungleichbehandlungen machen ist sehr unterschiedlich. Einige leiden lange unter mangelndem Selbstwert, andere versuchen besonders forsch und hart aufzutreten.

Knackpunkt 2: Weibliche Motivatoren sind oft andere

Auch heute noch wird in vielen Firmen erwartet, dass potenzielle Führungskräfte bestimmte Verhaltensmuster an den Tag legen. Tun sie dies nicht, werden sie oft gar nicht erst als solche erkannt. Ein großes Beispiel dafür ist die sogenannte Machtmotivation: wie deutlich zeigst Du, dass Du Karriere machen willst und wie selbstverständlich zeigst Du die Zeichen der Macht und nutzt diese, um Deine Interessen durchzusetzen? Und genau in den Antworten auf diese Fragen unterscheiden sich viele Frauen von Männern. Sie sind anders motiviert. Nämlich eher dadurch, Wertschätzung und Anerkennung aus der Gruppe zu bekommen. Oder die Möglichkeit zu haben, eine sehr sinnhafte Tätigkeit zu übernehmen, bei der sie auch Empathie und Intuition einsetzen können. In der Leistungsmotivation hingegen gibt es keine signifikanten Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Doch das wird oft verkannt, wenn das offensichtliche Streben nach Macht verhaltener ist.

Knackpunkt 3: Torschlusspanik

Durch das Thema Familienplanung aber auch das Altern im Allgemeinen, setzen sich Frauen viel stärker selbst unter Druck als Männer. Gerade die 30 üben hier auf viele junge Frauen einen großen Druck aus. Unrealistische Erwartungshaltungen an sich selbst, sind die Folge solcher Glaubenssätze wie: „Wenn ich ein Kind habe, kann ich sowieso nichts mehr erreichen“. Oder wenn ich bis Mitte Dreißig nicht meinen Traumjob gefunden habe, kann ich sowieso nie wieder etwas verändern. Solche oder ähnliche Sätze begegnen mir in meiner Coachingpraxis oft. Ambitionen schnell etwas erreichen zu wollen, sind ja auch per se nicht schlecht, aber wenn diese zu schädlichen und zwanghaften Denkmustern führen, werden sie Dich definitiv behindern.

 

Dies sind nur drei Gründe oder Themengebiete, in denen sich jungen Frauen schlicht andere Fragen stellen als jungen Männern. Und meine Leidenschaft ist es hier gemeinsam anzusetzen, die Knackpunkte zu überwinden und zu einer zielführenden Strategie und einem realistischen Umsetzungsplan zu kommen.

wow – das erste halbe jahr talentista ist vorbei.

Höchste Zeit innenzuhalten und Bilanz zu ziehen, was alles passiert ist. Und natürlich über die Ziele zu sprechen, die ich mit talentista habe. Im zweiten Halbjahr 2019 aber natürlich auch darüber hinaus.

Wie kam es überhaupt zur Gründung

Jetzt wo ich so darüber nachdenke, ist mir eingefallen, dass ich hier ja noch nie so richtig darüber geschrieben habe, warum ich talentista eigentlich gestartet habe. Das soll natürlich kein Geheimnis bleiben. Ich habe schon lange ein Faible für Gründung und Unternehmertum. Als ich also in 2018 meine Professur übernahm, war es für die Gelegenheit nebenher freiberuflich tätig zu sein. Und so startete ich Mitte 2018 in die Selbstständigkeit. Dabei dachte ich natürlich: Schuster bleib bei deinen Leisten und machte, dass was ich bis dato in meinem Anstellungsverhältnis getan habe: plus minus Unternehmensstrategie mit Fokus auf Organisationsentwicklung. So weit so gut – über den Jahreswechsel hatte ich länger frei und als ich mal wieder auf einer meiner Joggingrunden unterwegs war, hatte ich plötzlich einen Gedanken im Kopf: Du willst ein „richtiges“ Unternehmen gründen und zwar mit deinen Zielen, Visionen und Inhalten und nicht „nur“ für andere arbeiten. Und so tüftelte ich weiter, was ich gerne mache und gut kann. Und so wuchs über ein paar Wochen hinweg immer klarer die Idee für talentista.

Die ersten sechs Monate talentista

Und so fing ich im stillen Kämmerlein an zu basteln, versuchte aber gleichzeitig schon erste wichtige Kontakte zu knüpfen. Ich ging auf Start-up Veranstaltungen und Netzwerktreffen. Gleichzeitig tüftelte ich an Mission, Vision und dem Angebot herum. Im März stand dann die erste Version der Webseite im Netz und mehr oder weniger gleichzeitig erschien mein Buch. Durch die Recherche für das Buch hatte ich natürlich schon unglaublich viel Stoff zusammen, um zu wissen, welche Unterschiede es für Frauen und Männer am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft gibt. Jetzt musste dieses Wissen aber auch noch auf das Thema Mentoring und Coaching übertragen werden.

Zum Glück war auch gleich Interesse an meinem Thema da. Es folgten zahlreiche Interviews und Speakeranfragen, die mir immer wieder bestätigten, dass das Thema interessant ist. Besondere Highlights waren natürlich das Brigitte Finanzsymposium und das Femboss Festival. Und nicht zu vergessen: Mein allererster Fernsehauftritt!

Sich neben einem Vollzeitjob selbstständig zu machen, ist definitiv nicht immer leicht. Doch was mich wirklich immer pushte war es, Frauen zu treffen, die Interesse an talentista und dem Angebot hatten. Immer wieder durfte ich auf Veranstaltungen tolle Menschen kennen lernen und super interessante Gespräche führen. Ich glaube ohne diese Motivation, hätte ich wohl schon gesteckt…

Was inhaltlich passiert ist

Natürlich ist auch in der Weiterentwicklung der Seite ganz viel passiert. Zum einen kam jede Menge Content auf dem Blog dazu. Ob Bewerbungstipps, Persönlichkeitsentwicklung oder Finanzen – wir sind voller Elan so schnell wie möglich an allen wichtigen Themen vorbei zu kommen, die Frau für Ihre erfolgreiche Karriere braucht. Und es reicht natürlich auch nicht, das hier auf der Seite zu tun. Auf Instagram berichte ich immer mal wieder so ganz aus dem Alltag von talentista. Und seit Juni kam Christina an Bord und übernimmt die Kommunikation auf Linkedin für talentista. Dort gibt es einfach so viele tolle Möglichkeiten in Kontakt zu kommen und spannende Inhalte auch über unsere Seite hinaus zu teilen. Und pssssst: Der nächste Kanal ist auch schon in der Mache und ab August findet ihr auch richtig tollen Content auf Pinterest.

Und last but not least haben auch schon die ersten Coaching Kundinnen zu talentista gefunden und in Strategiesessions wichtige Schritte für ihre Karriere gemacht. Es war so eine große Freude, Euch kennen zu lernen!

 

Und die nächsten sechs Monate: Was 2019 noch so kommt

Die Eventplanung für 2019 ist fast schon abgeschlossen und auch im zweiten Halbjahre werden talentista und ich auf vielen tollen Events unterwegs sein. Wo genau und wie ihr dabei sein könnt erfahrt ihr natürlich immer zuerst im Newsletter und dann natürlich auch hier auf der Seite. So viel sei schon verraten: Das zweite Halbjahr wird genauso „eventreich“ wie das erste und es wird noch einige Gelegenheiten für Dich geben talentista live, bunt und in Farbe zu erleben. Darüber hinaus arbeiten wir mit Hochdruck an einem tollen Angebot für 2020. Was das genau ist und wie Du dabei sein kannst? Lass dich überraschen. Ich freu mich, dass Du den Weg hierher gefunden hast – und natürlich auch wenn Du wieder vorbeischaust.

Heute möchte ich über ein Thema sprechen, das mir sehr am Herzen liegt. Nämlich wo genau liegt der Unterschied zwischen einem Coach vs. einer Personen, die Dir einen Rat gibt.

Warum ich mich für Coaching entschieden habe

Wer mich persönlich kennt, weiß, ich bin extrovertiert. Ich rede gerne und viel und das mit lieben Menschen, Freunden, Arbeitskollegen…. kurzum: Ich habe keine Probleme, meine 20.000 Worte am Tag loszuwerden. Und auch wenn es mir nicht gut geht oder ich vor einer Herausforderung stehe, hatte ich nie Probleme damit, mich meinen Freunden und meiner Familie zu öffnen.

Aber gerade bei beruflichen Fragestellungen half mir das meistens nicht. Während so mancher Liebeskummer schnell vergessen war, wenn ich die Situation erstmal mit meinen Freundinnen seziert hatte, in Sachen Job blieb dieser positive Effekt oft aus. Im Gegenteil, oft erhielt ich hier frustrierende Antworten. Entweder, weil keiner Rat wusste oder weil mein Umfeld teilweise kein Verständnis für meine Probleme hatte. Und das nicht, weil ich ihnen nicht wichtig bin. Sondern, weil sie zu weit weg von meiner Situation waren. Und das frustriert ja meistens beide Seiten.

Was bringt ein Coach vs. jemand, der einen Rat gibt

Seit ich einen professionellen Coach habe, gehe ich mit haarigen Situationen direkt zu ihr. Ich weiß genau, was ich bei ihr bekomme. Sie ist nicht meine Mutter. Sie ist nicht meine Freundin. Sie ist ausschließlich mein Coach, die mir bei beruflichen Fragestellungen hilft. Das Wichtigste ist: ich habe mir einen Coach gesucht, die weiß, wovon ich spreche. Meine Eltern beispielsweise arbeiten beide nicht in der Wirtschaft oder Industrie. Komplexe Bewerbungsverfahren und Beförderungsprozesse? Davon haben sie noch nie etwas gehört. Langatmige und ineffiziente Meetings – kennen sie nicht. Mein Coach hingegen kommt auch aus einer Fürhungsposition in der Corporate Welt und versteht daher sofort, was ich meine, wenn ich bestimmte Situationen schildere.

Außerdem hat mein Coach keine Historie mit mir. Sie arbeitet mit mir dort, wo ich gerade stehe. Sie ist nicht gleichzeitig meine beste Freundin, die mich in- und auswendig kennt, aber ihren Fokus auch eher auf mir als Privatperson hat. Mein Coach kennt mich in der für das berufliche Coaching ausschlaggebenden Rolle als Führungskraft. Und das ist in diesem Zusammenhang ja viel relevanter.

Emotionale Unabhängigkeit

Mein Coach hat keine Emotionen im Spiel. Ihr Ziel ist, dass ich mit meiner Herausforderung weiterkomme. Danach gehen wird getrennte Wege. Ihre Gefühle und ihr Leben sind nicht von meinen beruflichen Entscheidungen abhängig. Daher ist mein Coach wirklich neutral. Was meine Eltern beispielsweise ja niemals sind oder sein werden. Bis vor wenigen Jahren, waren sie stets von der Angst geprägt, ich könnte alles hinschmeißen und mittellos bei ihnen vor der Tür stehen. Unrealistisch?! Ja auf jeden Fall – aber so tickt Angst nunmal. Sie ist nicht realistisch. Und aus Angst heraus geben wir keine neutralen Ratschläge. Kein Wunder, dass meine Eltern immer dafür plädierten, dass ich vermeintlich sichere Jobs behalte und wenig (am liebsten keine) Risiken eingehe. So kann man sich aber nicht weiterentwicklen.

Erst durch Gespräche mit meinem Coach habe ich erkannt, was wirklich in mir steckt. Dass ich mir deutlich mehr zutrauen darf und auch mehr Risiken eingehen darf.

Ein Coach sollte Dir einen Schritt voraus sein

Ich glaube fest daran, dass unser Mindset sich besonders gut weiterentwickeln kann, wenn wir uns mit Menschen umgeben, die dort sind wo wir hinwollen. Klar ist es toll eine Peer Group von Leute um sich zu haben, welche die selben Probleme hat. Wir können uns austauschen und sind wir ehrlich – oft auch ausheulen. Das tut gut, bringt uns aber schlussendlich der Lösung nicht unbedingt näher. Wenn jemand aber schon durch die Situationen durchgegangen ist und sie erfolgreich gemeistert hat, dann hat er den Erfahrungsschatz und das Werkzeug, das Du noch nicht hast. Davon kannst Du sehr profitieren! So hilft Dir der Coach dabei den Weg zu definieren. Eine Peer Group kann dann helfen, diesen Weg zu gehen.

 

 

 

 

 

 

Photocredits: Asadphotography

Meine lieben talentista.de Besucher. Nun geht es los und ich verschenke 1:1 Coachings. Und das natürlich zu allererst an Euch, die ihr hier auf meinem Fleckchen Internet vorbeischaut.

Was erwartet Dich beim 1:1 Coaching

Wir treffen uns persönlich oder auf Skype und verbringen eine spannende Stunde miteinander. Du schilderst mir deine größte Herausforderung aus den Bereichen Beruf, Karriere oder Finanzen und bekommst meinen vollen Fokus. Ich glaube fest an einen “talentbasierten” Ansatz. Unsere einzigartige Persönlichkeit und wie wir so “ticken” ist in weiten Teilen so wie sie ist. Daher glaube ich fest, dass wir genau dort ansetzen müssen. Wir müssen uns kennen und eine Umgebung und Wege finden, die zu uns passen.

In einer Stunde passieren keine Wunder, aber ich glaube fest daran, dass ich auch in kurzer Zeit mit Dir den ein oder anderen AHA Moment erleben werde.

Wie Du am Coaching teilnehmen kannst

Ich werde bis zum Jahresende 2019 sechs exklusive Coaching Termine verlosen. Und die erste Runde, die von jetzt bis Ende Juni läuft, ist meinen Leserinnen vorbehalten. Social Media, LinkedIn und Co. müssen also noch warten. Hier auf der Seite hast Du jetzt den Wissenvorsprung.

Melde Dich bis Ende Juni für meinen Newsletter an und Du bist automatisch bei der Verlosung dabei. Ich freue mich so, Dich (besser) kennen zu lernen.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um auch Feedback zu talentista.de zu bekommen. Wenn Du Themenwünsche, Coachingfragen oder Kritik hast: hallo@talentista.de oder ein Kommentar auf diesen Artikel.