Am letzten Dienstag war ich zu Besuch auf dem [F]empower Coworking Day und möchte Euch natürlich meinen Mini Rückblick nicht vorenthalten.

Ganz kurz nochmal: Was ist [F]empower überhaupt? [F]empower möchte Coworking für Frauen in Stuttgart anbieten und das ganze gezielt mit Events zur Vernetzung “unterfütten”. Diese Events finden im Moment jeden zweiten Dienstag im Monat als Netzwerkfrühstück mit Impulsvortrag statt. Und am Dienstag 6.8. war es dann soweit und ich durfte talentista vorstellen und einen kleinen Impuls zum Thema Umsetzungsstrategien für Projekte geben.

Mein Impulsvortag beim [F]empower Coworking Day

Als Thema habe ich mir das Thema der “Vier Tendenzen” von Gretchen Rubin ausgesucht, da ich es selbst dieses Jahr für mich entdeckt habe. Wer hier fleissig mitliest weiß, dass ich dem Thema Persönlichkeitstests nicht ganz unkritisch gegenüberstehe. Den ganzen Artikel dazu, kannst Du auch hier nochmals nachlesen. Die Umsetzungstendenzen von Gretchen Rubin, finde ich hier eine sehr schöne Ausnahme, da sie nicht versuchen Dich einzuordnen “wer Du bist”, sondern welche Rahmenbedingungen Du für die erfolgreiche Umsetzung von Projekten brauchst.

Der meistvertretene Typus ist der der sogenannte Teamplayer. Übrigens outeten sich auch beim Coworking Frühstück die meisten als Teamplayer. Dieser Umsetzungstyp braucht Impulse bzw. Vorderungen von außen, um Aufgaben zu erledigen. Der Hinterfrager hingegen erledigt Aufgaben dann am besten, wenn er sie für sich selbst als wichtig erkannt hat und sich selbst etwas vorgenommen hat. Der Pflichterfüller kann Impulse von außen und von innen umsetzen. Und der Rebell sträubt sich gegen Impulse und Vorgaben von außen und von innen. Für alle die jetzt neugierig geworden sind – hier geht es zum Buch von Gretchen Rubin.

Welche Tipps habe ich für Teamplayer?

Der meistvertretene Typus (der Teamplayer), wird dann am wahrscheinlichsten Erfolg haben, wenn er von außen Forderungen bekommt, die er erfüllen muss. Das bedeutet, es fällt diesem Typus schwer, Dinge aus eigenem Antrieb zu tun, selbst dann wenn er eigentlich weiß, dass es gut oder sinnvoll wäre. Und das gilt nicht nur für die Arbeit, sondern auch für Hobbys. Das bedeutet, selbst wenn sich ein Teamplayer vorgenommen hat, ein interessantes Buch zu lesen, schafft er es nicht, obwohl es ja genau genommen ein Vergnügen bzw. Freizeit wäre. Daher sollte der Teamplayer nicht versuchen sich selbst zu überzeugen, dass etwas gut für ihn wäre. Der Teamplayer sollte lieber seine Energie darauf verwenden, zu Überlegen, wie er sich ein System schaffen kann, dem er “Rechenschaft” schuldig ist.

Das können so einfache Dinge sein, wie eine To Do im Kalender oder ein Bullet Journal. Oder eine Belohnung (z.B. der erste Kaffee am Morgen), die man erst bekommen, wenn etwas bestimmtes erledigt ist. Wenn auch das noch nicht genügend Anreize gibt, müssen andere Menschen her. Zum Beispiel eine Freundin oder Kollegin, der man Rückmelden muss, dass etwas Bestimmtes erledigt ist.

 

Fragen aus der [F]empower Gruppe

Ich erkenne mich selbst als Teamplayer wieder. Gerade meine Buchhaltung, Rechnungen schreiben, etc. schiebe ich immer weiter hinaus und treibe sogar meine Steuerberaterin damit in den Wahnsinn. Dabei ist sie ja eigentlich “ein Impuls von außen” oder?

Wenn wir mit Leuten eine sehr enge Beziehung haben, kann es passieren, dass wir sie mit der Zeit nicht mehr “zum Außen” sondern zum “Innen” zählen. Beispielsweise der Partner. Sprich auch reinrassige Teamplayer lassen Leute “hängen”, bei denen sie das Gefühl haben, dass die Beziehung so gut, eng und belastbar ist, dass es “ok” ist. In diesem Fall stimmte mir die Teilnehmerin zu, dass sie mittlerweilge ein freundschaftliches Verhältnis mit der Steuerberaterin hat. Ich gabe den Tipp, dass wenn die Buchhaltung zum Problem wird (zum Beispiel weil Rechnungen zu spät bezahlt werden und kein Geld mehr vorhanden ist) den Steuerberater innerhalb der gleichen Kanzlei zu wechseln, einfach damit wieder ein “richtiger Druck” von außen da ist.

 

Der Vormittag war wirklich eine tolle Gelegenheit zum Netzwerken und Austauschen! Vielen Dank nochmal an [F]empower für die Einladung!

Assessment Center

Wieso ticken Frauen bei der Karriereplanung anders? Oder auch: warum gibt es Dein Angebot nicht für Männer? Diese oder ähnliche Fragen werden mir regelmäßig gestellt, wenn ich über talentista berichte.

Jeder junge Mensch kann von Mentoring profitieren

Zunächst mal ist mir eines dabei sehr wichtig: Jeder (junge) Mensch profitiert meiner Meinung nach, wenn er oder sie Unterstützung bei der Entwicklung eines gewissen Lebensplans oder auch einer gezielten Karriereplanung bekommt. Ob Mann oder Frau – das kann meiner Meinung nach fast jede(r) gebrauchen. Manche haben das Glück durch bestimmte Charaktereigenschaften und die Erziehung eine sehr gute Resilienz mitbekommen zu haben und quasi wie von selbst immer wieder auf den richtigen Kurs zu kommen. Aber wie ich hier auch schreibe, das ist Glück! Und so ein großes Glück über so eine gefestigte Persönlichkeitsstruktur zu verfügen, hat schlicht nicht jeder. Manche Menschen haben auch tolle Vorbilder in ihrem Leben, die es vielleicht sogar schaffen eine Mentorenrolle einzunehmen, ohne bewusst oder unbewusst emotionalen Druck aufzubauen. Aber auch hier hat der Zufall seine Finger im Spiel.

Insofern meine These: fast jeder profitiert von einem vernünftigen Mentoring – ob Mann oder Frau.

Warum talentista dennoch ein Angebot für Frauen ist

Trotzdem habe ich mich bewusst dazu entschieden, talentista gezielt als ein Angebot für Frauen aufzusetzen. Nochmal ganz wichtig: Nicht weil ich glaube, dass Frauen hier besondere Nachhilfe brauchen. Sondern weil ich mich in meinem Angebot genau auf diese Zielgruppe spezialisieren möchte. Denn in meinem Buch stecken 5 Jahre Forschung und Studienwälzen und daher weiß ich, an welchen Stellen die Knackpunkte liegen, die weibliche von männlicher Karriereplanung unterscheidet. Außerdem kann ich viel mehr von meinen persönlichen Erfahrungen als Frau berichten und dadurch viel mehr Authentizität und Emotionalität in das Programm einbringen. Und das gibt mir wiederum das Gefühl, etwas Sinnvolles in der Welt zu bewegen.

An welchen Stellen ticken Frauen bei der Karriereplanung anders?

Zunächst einmal lässt sich natürlich auch die Gruppe der Frauen nicht über einen Kamm scheren. Auch innerhalb dieser sehr großen Gruppe gibt es selbstverständlich noch viele weitere differenzierende Merkmale neben dem Geschlecht. Ich treffe introvertierte und extrovertierte Kundinnen mit unterschiedlichsten Charaktereigenschaften. Das heißt mit dem Thema Frau ist es noch lange nicht getan, da fängt meine Arbeit erst richtig an. Dennoch kann ich drei Punkte festnageln, an denen ich bei den meisten Frauen Handlungsbedarfe sehe. Und das bestätigen nicht nur die Studien, die ich für mein Buch gewälzt habe sondern auch meine Coachingpraxis.

Knackpunkt 1: Unconcious Bias

Der Unconcious Bias oder die unbewusste Ungleichbehandlung sorgt dafür, dass Mädchen von Geburt an anders behandelt werden als Jungs. Oder umgekehrt. Auch unter dem klingenden Namen „die blau-rosa Falle“ bekannt. Und natürlich müssen wir in Deutschland gar nicht auf die unbewusste Ungleichbehandlung schauen. Denn es gibt auch noch weite Teile der Gesellschaft, die sogar bewusst einen Unterschied zwischen Männern und Frauen machen. Zum Beispiel, indem völlig unterschiedliche Erwartungen an die Geschlechter gerichtet werden. 35% aller Deutschen glauben auch heute noch, dass Frauen ihren Berufswunsch der Familie unterordnen sollten. Und eine Befragung von jungen Erwachsenen bestätigte ebenfalls, dass 21% der jungen Frauen angaben, dass Verwandte ihnen aktiv vom Besuch einer weiterführenden Schule oder einem Studium abgeraten hätten. Bei den Jungen in der Vergleichsgruppe waren es deutlich weniger.

Was Frauen aus diesen bewussten oder unbewussten Ungleichbehandlungen machen ist sehr unterschiedlich. Einige leiden lange unter mangelndem Selbstwert, andere versuchen besonders forsch und hart aufzutreten.

Knackpunkt 2: Weibliche Motivatoren sind oft andere

Auch heute noch wird in vielen Firmen erwartet, dass potenzielle Führungskräfte bestimmte Verhaltensmuster an den Tag legen. Tun sie dies nicht, werden sie oft gar nicht erst als solche erkannt. Ein großes Beispiel dafür ist die sogenannte Machtmotivation: wie deutlich zeigst Du, dass Du Karriere machen willst und wie selbstverständlich zeigst Du die Zeichen der Macht und nutzt diese, um Deine Interessen durchzusetzen? Und genau in den Antworten auf diese Fragen unterscheiden sich viele Frauen von Männern. Sie sind anders motiviert. Nämlich eher dadurch, Wertschätzung und Anerkennung aus der Gruppe zu bekommen. Oder die Möglichkeit zu haben, eine sehr sinnhafte Tätigkeit zu übernehmen, bei der sie auch Empathie und Intuition einsetzen können. In der Leistungsmotivation hingegen gibt es keine signifikanten Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Doch das wird oft verkannt, wenn das offensichtliche Streben nach Macht verhaltener ist.

Knackpunkt 3: Torschlusspanik

Durch das Thema Familienplanung aber auch das Altern im Allgemeinen, setzen sich Frauen viel stärker selbst unter Druck als Männer. Gerade die 30 üben hier auf viele junge Frauen einen großen Druck aus. Unrealistische Erwartungshaltungen an sich selbst, sind die Folge solcher Glaubenssätze wie: „Wenn ich ein Kind habe, kann ich sowieso nichts mehr erreichen“. Oder wenn ich bis Mitte Dreißig nicht meinen Traumjob gefunden habe, kann ich sowieso nie wieder etwas verändern. Solche oder ähnliche Sätze begegnen mir in meiner Coachingpraxis oft. Ambitionen schnell etwas erreichen zu wollen, sind ja auch per se nicht schlecht, aber wenn diese zu schädlichen und zwanghaften Denkmustern führen, werden sie Dich definitiv behindern.

 

Dies sind nur drei Gründe oder Themengebiete, in denen sich jungen Frauen schlicht andere Fragen stellen als jungen Männern. Und meine Leidenschaft ist es hier gemeinsam anzusetzen, die Knackpunkte zu überwinden und zu einer zielführenden Strategie und einem realistischen Umsetzungsplan zu kommen.

wow – das erste halbe jahr talentista ist vorbei.

Höchste Zeit innenzuhalten und Bilanz zu ziehen, was alles passiert ist. Und natürlich über die Ziele zu sprechen, die ich mit talentista habe. Im zweiten Halbjahr 2019 aber natürlich auch darüber hinaus.

Wie kam es überhaupt zur Gründung

Jetzt wo ich so darüber nachdenke, ist mir eingefallen, dass ich hier ja noch nie so richtig darüber geschrieben habe, warum ich talentista eigentlich gestartet habe. Das soll natürlich kein Geheimnis bleiben. Ich habe schon lange ein Faible für Gründung und Unternehmertum. Als ich also in 2018 meine Professur übernahm, war es für die Gelegenheit nebenher freiberuflich tätig zu sein. Und so startete ich Mitte 2018 in die Selbstständigkeit. Dabei dachte ich natürlich: Schuster bleib bei deinen Leisten und machte, dass was ich bis dato in meinem Anstellungsverhältnis getan habe: plus minus Unternehmensstrategie mit Fokus auf Organisationsentwicklung. So weit so gut – über den Jahreswechsel hatte ich länger frei und als ich mal wieder auf einer meiner Joggingrunden unterwegs war, hatte ich plötzlich einen Gedanken im Kopf: Du willst ein „richtiges“ Unternehmen gründen und zwar mit deinen Zielen, Visionen und Inhalten und nicht „nur“ für andere arbeiten. Und so tüftelte ich weiter, was ich gerne mache und gut kann. Und so wuchs über ein paar Wochen hinweg immer klarer die Idee für talentista.

Die ersten sechs Monate talentista

Und so fing ich im stillen Kämmerlein an zu basteln, versuchte aber gleichzeitig schon erste wichtige Kontakte zu knüpfen. Ich ging auf Start-up Veranstaltungen und Netzwerktreffen. Gleichzeitig tüftelte ich an Mission, Vision und dem Angebot herum. Im März stand dann die erste Version der Webseite im Netz und mehr oder weniger gleichzeitig erschien mein Buch. Durch die Recherche für das Buch hatte ich natürlich schon unglaublich viel Stoff zusammen, um zu wissen, welche Unterschiede es für Frauen und Männer am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft gibt. Jetzt musste dieses Wissen aber auch noch auf das Thema Mentoring und Coaching übertragen werden.

Zum Glück war auch gleich Interesse an meinem Thema da. Es folgten zahlreiche Interviews und Speakeranfragen, die mir immer wieder bestätigten, dass das Thema interessant ist. Besondere Highlights waren natürlich das Brigitte Finanzsymposium und das Femboss Festival. Und nicht zu vergessen: Mein allererster Fernsehauftritt!

Sich neben einem Vollzeitjob selbstständig zu machen, ist definitiv nicht immer leicht. Doch was mich wirklich immer pushte war es, Frauen zu treffen, die Interesse an talentista und dem Angebot hatten. Immer wieder durfte ich auf Veranstaltungen tolle Menschen kennen lernen und super interessante Gespräche führen. Ich glaube ohne diese Motivation, hätte ich wohl schon gesteckt…

Was inhaltlich passiert ist

Natürlich ist auch in der Weiterentwicklung der Seite ganz viel passiert. Zum einen kam jede Menge Content auf dem Blog dazu. Ob Bewerbungstipps, Persönlichkeitsentwicklung oder Finanzen – wir sind voller Elan so schnell wie möglich an allen wichtigen Themen vorbei zu kommen, die Frau für Ihre erfolgreiche Karriere braucht. Und es reicht natürlich auch nicht, das hier auf der Seite zu tun. Auf Instagram berichte ich immer mal wieder so ganz aus dem Alltag von talentista. Und seit Juni kam Christina an Bord und übernimmt die Kommunikation auf Linkedin für talentista. Dort gibt es einfach so viele tolle Möglichkeiten in Kontakt zu kommen und spannende Inhalte auch über unsere Seite hinaus zu teilen. Und pssssst: Der nächste Kanal ist auch schon in der Mache und ab August findet ihr auch richtig tollen Content auf Pinterest.

Und last but not least haben auch schon die ersten Coaching Kundinnen zu talentista gefunden und in Strategiesessions wichtige Schritte für ihre Karriere gemacht. Es war so eine große Freude, Euch kennen zu lernen!

 

Und die nächsten sechs Monate: Was 2019 noch so kommt

Die Eventplanung für 2019 ist fast schon abgeschlossen und auch im zweiten Halbjahre werden talentista und ich auf vielen tollen Events unterwegs sein. Wo genau und wie ihr dabei sein könnt erfahrt ihr natürlich immer zuerst im Newsletter und dann natürlich auch hier auf der Seite. So viel sei schon verraten: Das zweite Halbjahr wird genauso „eventreich“ wie das erste und es wird noch einige Gelegenheiten für Dich geben talentista live, bunt und in Farbe zu erleben. Darüber hinaus arbeiten wir mit Hochdruck an einem tollen Angebot für 2020. Was das genau ist und wie Du dabei sein kannst? Lass dich überraschen. Ich freu mich, dass Du den Weg hierher gefunden hast – und natürlich auch wenn Du wieder vorbeischaust.

Heute möchte ich über ein Thema sprechen, das mir sehr am Herzen liegt. Nämlich wo genau liegt der Unterschied zwischen einem Coach vs. einer Personen, die Dir einen Rat gibt.

Warum ich mich für Coaching entschieden habe

Wer mich persönlich kennt, weiß, ich bin extrovertiert. Ich rede gerne und viel und das mit lieben Menschen, Freunden, Arbeitskollegen…. kurzum: Ich habe keine Probleme, meine 20.000 Worte am Tag loszuwerden. Und auch wenn es mir nicht gut geht oder ich vor einer Herausforderung stehe, hatte ich nie Probleme damit, mich meinen Freunden und meiner Familie zu öffnen.

Aber gerade bei beruflichen Fragestellungen half mir das meistens nicht. Während so mancher Liebeskummer schnell vergessen war, wenn ich die Situation erstmal mit meinen Freundinnen seziert hatte, in Sachen Job blieb dieser positive Effekt oft aus. Im Gegenteil, oft erhielt ich hier frustrierende Antworten. Entweder, weil keiner Rat wusste oder weil mein Umfeld teilweise kein Verständnis für meine Probleme hatte. Und das nicht, weil ich ihnen nicht wichtig bin. Sondern, weil sie zu weit weg von meiner Situation waren. Und das frustriert ja meistens beide Seiten.

Was bringt ein Coach vs. jemand, der einen Rat gibt

Seit ich einen professionellen Coach habe, gehe ich mit haarigen Situationen direkt zu ihr. Ich weiß genau, was ich bei ihr bekomme. Sie ist nicht meine Mutter. Sie ist nicht meine Freundin. Sie ist ausschließlich mein Coach, die mir bei beruflichen Fragestellungen hilft. Das Wichtigste ist: ich habe mir einen Coach gesucht, die weiß, wovon ich spreche. Meine Eltern beispielsweise arbeiten beide nicht in der Wirtschaft oder Industrie. Komplexe Bewerbungsverfahren und Beförderungsprozesse? Davon haben sie noch nie etwas gehört. Langatmige und ineffiziente Meetings – kennen sie nicht. Mein Coach hingegen kommt auch aus einer Fürhungsposition in der Corporate Welt und versteht daher sofort, was ich meine, wenn ich bestimmte Situationen schildere.

Außerdem hat mein Coach keine Historie mit mir. Sie arbeitet mit mir dort, wo ich gerade stehe. Sie ist nicht gleichzeitig meine beste Freundin, die mich in- und auswendig kennt, aber ihren Fokus auch eher auf mir als Privatperson hat. Mein Coach kennt mich in der für das berufliche Coaching ausschlaggebenden Rolle als Führungskraft. Und das ist in diesem Zusammenhang ja viel relevanter.

Emotionale Unabhängigkeit

Mein Coach hat keine Emotionen im Spiel. Ihr Ziel ist, dass ich mit meiner Herausforderung weiterkomme. Danach gehen wird getrennte Wege. Ihre Gefühle und ihr Leben sind nicht von meinen beruflichen Entscheidungen abhängig. Daher ist mein Coach wirklich neutral. Was meine Eltern beispielsweise ja niemals sind oder sein werden. Bis vor wenigen Jahren, waren sie stets von der Angst geprägt, ich könnte alles hinschmeißen und mittellos bei ihnen vor der Tür stehen. Unrealistisch?! Ja auf jeden Fall – aber so tickt Angst nunmal. Sie ist nicht realistisch. Und aus Angst heraus geben wir keine neutralen Ratschläge. Kein Wunder, dass meine Eltern immer dafür plädierten, dass ich vermeintlich sichere Jobs behalte und wenig (am liebsten keine) Risiken eingehe. So kann man sich aber nicht weiterentwicklen.

Erst durch Gespräche mit meinem Coach habe ich erkannt, was wirklich in mir steckt. Dass ich mir deutlich mehr zutrauen darf und auch mehr Risiken eingehen darf.

Ein Coach sollte Dir einen Schritt voraus sein

Ich glaube fest daran, dass unser Mindset sich besonders gut weiterentwickeln kann, wenn wir uns mit Menschen umgeben, die dort sind wo wir hinwollen. Klar ist es toll eine Peer Group von Leute um sich zu haben, welche die selben Probleme hat. Wir können uns austauschen und sind wir ehrlich – oft auch ausheulen. Das tut gut, bringt uns aber schlussendlich der Lösung nicht unbedingt näher. Wenn jemand aber schon durch die Situationen durchgegangen ist und sie erfolgreich gemeistert hat, dann hat er den Erfahrungsschatz und das Werkzeug, das Du noch nicht hast. Davon kannst Du sehr profitieren! So hilft Dir der Coach dabei den Weg zu definieren. Eine Peer Group kann dann helfen, diesen Weg zu gehen.

 

 

 

 

 

 

Photocredits: Asadphotography

Meine lieben talentista.de Besucher. Nun geht es los und ich verschenke 1:1 Coachings. Und das natürlich zu allererst an Euch, die ihr hier auf meinem Fleckchen Internet vorbeischaut.

Was erwartet Dich beim 1:1 Coaching

Wir treffen uns persönlich oder auf Skype und verbringen eine spannende Stunde miteinander. Du schilderst mir deine größte Herausforderung aus den Bereichen Beruf, Karriere oder Finanzen und bekommst meinen vollen Fokus. Ich glaube fest an einen “talentbasierten” Ansatz. Unsere einzigartige Persönlichkeit und wie wir so “ticken” ist in weiten Teilen so wie sie ist. Daher glaube ich fest, dass wir genau dort ansetzen müssen. Wir müssen uns kennen und eine Umgebung und Wege finden, die zu uns passen.

In einer Stunde passieren keine Wunder, aber ich glaube fest daran, dass ich auch in kurzer Zeit mit Dir den ein oder anderen AHA Moment erleben werde.

Wie Du am Coaching teilnehmen kannst

Ich werde bis zum Jahresende 2019 sechs exklusive Coaching Termine verlosen. Und die erste Runde, die von jetzt bis Ende Juni läuft, ist meinen Leserinnen vorbehalten. Social Media, LinkedIn und Co. müssen also noch warten. Hier auf der Seite hast Du jetzt den Wissenvorsprung.

Melde Dich bis Ende Juni für meinen Newsletter an und Du bist automatisch bei der Verlosung dabei. Ich freue mich so, Dich (besser) kennen zu lernen.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um auch Feedback zu talentista.de zu bekommen. Wenn Du Themenwünsche, Coachingfragen oder Kritik hast: hallo@talentista.de oder ein Kommentar auf diesen Artikel.