Wer mich kennt, weiß, dass ich Podcasts liebe. Daher ist es keine Überraschung, dass ich sofort Feuer und Flamme war, meinen ersten Podcast aufzunehmen.

Gefragt hat mich die liebe Yvonne Kania, die genau wie ich seit vielen Jahren Führungskraft in der Automobilindustrie und Buchautorin ist. Bei so vielen Gemeinsamkeiten stellte sich die „gleiche Wellenlänge“ quasi wie von selbst bei uns ein, obwohl wir uns tatsächlich erst zwei Mal „live“ getroffen haben.

Dein erster Podcast? Worum geht es eigentlich?

Gemeinsam beschlossen wir, dass das Thema Karriereplanung bzw. Karrierestrategie ein super Einstieg wäre. Dabei war es mir ganz wichtig überhaupt zu erklären, was ich unter dem Begriff „Karriere“ verstehe. Denn bevor sich jetzt jeder irgendwelche Anzugträger vorstellt, denen nichts wichtiger ist als der nächste Karriereschritt oder der nächste Firmenwagen, will ich hier kurz „Stopp“ sagen. Für mich heißt Karriere schlicht einen Job zu gestalten, dass Du Deine Talente effizient und effektiv einsetzen kannst und Du (im Großen und Ganzen) mit den Rahmenbedingungen des Jobs zufrieden bist.

Ich bin überzeugt, dieser Zustand kommt bei den allermeisten nicht von selbst. Daher habe ich mich der Aufgabe verschrieben, Dir auf dem Weg zu genau dieser Karriere zu helfen.

Als nächstes sprachen Yvonne und ich über die verschiedenen Umsetzungstypen. Denn „mach doch einfach“ funktioniert nicht für jede! Daher bin ich der Meinung musst Du Dich und Deine Motivatoren sehr gut verstehen, um dann auch Projekte zum Beispiel im Job erfolgreich umsetzen zu können.

Ja – und wir haben auch über Geld gesprochen

Last but not least drehte sich unsere Diskussion dann ums liebe Geld. Denn wenn Du es geschafft hast eine Karriere bzw. einen Job zu gestalten (ich sage bewusst nicht zu finden), dann solltest Du natürlich auch Deinem Wert entsprechend entlohnt werden.

Daher gibt es zum Abschluss noch unsere top 3 Verhandlungstipps für die Gehaltsverhandlung und Bewerbungsphase.

Neugierig geworden auf meinen ersten Podcast?

Dann höre hier sofort rein.

Create and design yourself von Yvonne Kania.

Ich freue mich zu hören, was Du zu meinem Erstlingswerk denkst. Lass mir gerne Dein Feedback zukommen.

Es gibt ja Events, auf die freut man sich. Eine Keynote beim [F]empower Coworking Day. Da freue ich mich sogar wie Bolle! Am 6.August 2019 ist es soweit und ich darf das dritte Coworking Event begleiten. Wir starten um 9 Uhr in der Kernerstr. 31. Für ein leckeres gemeinsames Frühstück sorgen die drei [F]empower Gründerinnen Jutta, Anna und Lorena. Und mit dieser kleinen Stärkung auf den Tellern, gibt es dann auch noch die Stärkung fürs Köpfchen von mir.

Meine Keynote beackert mit Euch gemeinsam das Thema: “Welcher Umsetzungstyp bist Du? Deine Projekte effizient voranbringen!”

Was ist der [F]empower Coworking Day?

[F]empower hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Space zu schaffen, in dem nicht nur gearbeitet werden kann. Sondern der das Potenzial hat, zum Ankerpunkt für ambitionierte und ideenreichen Frauen in Stuttgart zu werden. Neben dem klassischen Schreibtisch auf Zeit, soll der Community-Gedanke gelebt werden. Events und Experteninput machen das Angebot komplett. Jeden zweiten Dienstag finden seit Juli die Pop-up Coworking Days statt. Ich finde diese Idee einfach großartig und freue mich so, dass ich sozusagen von der ersten Stunde an dabei bin.

Keynote? Keynote!

Natürlich will ich bei [F]empower einen Impuls geben, der hoffentlich genau ins Schwarze trifft. Und dabei ist mir das Thema mit den “Umsetzungstypen” über den Weg gelaufen. Das heißt, welche Rahmenbedingungen brauche ich, damit ich meine Projekte auch wirklich erfolgreich auf die Straße bringe? Ein Thema, das sicher jeder Selbstständigen oder Gründerin immer wieder begegnet und das zum richtigen “Showstopper” werden kann, wenn ich es nicht mit in meine Entscheidungen einbeziehe. Mit einem kleinen Test, kannst Du beim Coworking Day selbst feststellen, welcher Umsetzungstyp Du bist und bekommst von mir Tipps für alle Typen zur praktischen Verankerung in Deinem Arbeitsalltag.

Du willst beim [F]empower Coworking Day dabei sein? Dann melde Dich doch gleich hier an!

Am Montag den 3.Juni 2019 war es dann soweit: meine erste Lesung! Diesen Abend möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten und deshalb gibt es natürlich einen Mini Rückblick.

 

Meine erste Lesung – und wie es dazu kam

Dass meine erste Lesung überhaupt zustande kam, verdanke ich dem Zufall. Ich hatte mich spontan zu meinem allerersten Panda Breakfast angemeldet und lernte dort die beiden Powerladies Christina Häussler und Thea Feuerstein kennen. Und während ich den beiden von meinem Buch “Der Girlboss Mythos” erzählte, waren sie sofort überzeugt: Da müssen wir eine Lesung machen. Und schon stand das Orga Team. Um das Event noch spannender zu machen, sprachen wir auch noch Autorin und Managerin Yvonne Kania an, ob sie auch gerne Teil des Events werden würde. Yvonne sagte spontan zu und innerhalb von acht Wochen stellten wir (und wenn ich wir sage, meine ich Christina) das Projekt Lesung auf die Beine.

Bei einer Lesung muss nicht nur vorgelesen werden

Viel spannender ist es ja auch ins Gespräch zu kommen, Leute kennen zu lernen, Fragen zu diskutieren und zu netzwerken. Und das sollte natürlich bei unserem Lesungsabend nicht zu kurz kommen!

Trotzdem lag der Fokus zunächst auf den Büchern. Wir entschieden uns verschiedene Themen aus der Perspektive unserer beider Bücher zu beleuchten. Die gewählten Themen waren: “Selbstwert” und “Motivation”. Und schon in den gewählten Passagen wurde klar, dass Yvonne und ich eher unterschiedliche Blickwinkel auf diese Themen haben.

Auf die Pandas und die anderen Besucher war verlass: Die Fragen aus dem Publikum sprudelten eine Stunde lang und wir kamen in einen tollen Dialog mit dem Publikum und auch miteinander.

 

Fragen aus dem Publikum

Es wurden so viele spannende Aspekte beleuchtet, dass es mir heute besonders schwer fäll “die spannensten” Fragen herauszugreifen. Aber ich versuche mal die Themen herauszupicken, die auch die meisten Wortbeiträge ernteten.

Stimmt es, dass Frauen bei Ihren Chefs häufiger über Probleme reden, statt herauszustellen, was gut gelaufen ist?

Klare Antwort von uns: Jein. Es ist aber definitiv ein Problem, dass uns nicht unbekannt ist. Und meine Antwort war: Viele Frauen, gerade in technischen Jobs, sind sehr sachorientiert/ergebnisorientiert. Das ist aber eine Verhaltensweise, die je nach Chef nicht unbedingt belohnt wird. Wenn Du zum Beispiel an einen Chef gerätst, der Probleme eher ignoriert oder aussitzt (was ja gerade im Großkonzern keine blöde Strategie sein kann), dann kann es natürlich sein, dass Du mit dem Aufzeigen von Problemen selbst zum Problem wirst. Und das, auch wenn 10 andere Dinge gerade super laufen. Hier hilft, den Chef kennen zu lernen.

Hat er einen ergebnis-/sachorientierten Fokus oder fährt er eine “bloß nicht auffallen” Strategie? Wenn ersteres der Fall ist, solltest Du trotzdem darauf achten Erfolge und Probleme im ausgewogenen Maße zu präsentieren. Und natürlich immer auch schon eine mögliche Lösung mitbringen, wenn Du ein Problem präsentierst. Wenn dein Chef eher ein “Aussitzer” ist, solltest Du Dich fragen, ob das Probleme wirklich (und damit meine ich ganz global betrachtet) die Wertigkeit hat, deinen Chef damit aus seiner Komfortzone zu bringen. Eine Leitfrage könnte hier sein: Wenn er das Problem kennt, wird er dann handeln, auch wenn es negative Konsequenzen (z.B. Konflikte) für ihn mit sich bringt? Wenn die Antwort nein ist, dann lohnt es auch nicht das Problem überhaupt vorzustellen. Suche Dir in diesem Fall andere Verbündete zum “Probleme wälzen”.

 

Mein Chef hat mir relativ klar gesagt, dass es nicht sein primäres Ziel ist, uns zu fördern. Er muss mich ja aber in Mitarbeiterrunden bewerten und ggf. auch seine Bewertung gegen seine Kollegen “durchsetzen”. Wenn er nicht aktiv wird, kann ich mich schwer weiterentwickeln. Soll ich gehen?

Dies ist eine “klassische” Situation. Wie geht man mit einem Chef um, der sehr passiv (wenn überhaupt) seiner Führungsrolle nachkommt. Hier ist meine Erfahrung, dass der Chef sich wahrscheinlich nicht ändern wird, d.h. bessere Anlaufpunkte sind Führungskräfte auf gleicher Ebene mit dem Chef oder der “ChefChef”. Führungskräfte auf gleicher Ebene gewinnt man dabei am ehesten durch positive Leistung, die diese in ihren Aufgaben voranbringen.

Sprich versuche durch die Wahl deiner Aufgaben / Projekte oder die Art wie diese erledigt werden, den anderen Führungskräften in der Umgebung etwas gutes zu tun. Den Chef des Chefs kann man, insbesondere wenn man noch neu im Unternehmen ist, direkt ansprechen. Zum Beispiel um einen Termin zum Kaffee trinken bitte, um mehr über die Strategie für die Abteilung zu erfahren. Wenn man dannnoch interessanten Input mitbringt, zum Beispiel einen Outside – In Perspektive auf die Abteilung, ist ein guter Chef Chef immer bereit eine halbe Stunde zu investieren. Sind beide Chefs uninteressiert und passiv, dann hilft über kurz oder lang wahrscheinlich tatsächlicht nur die Reissleine zu ziehen.

 

So meine Lieben, ich bin immer noch ganz begeistert von der Ressonanz und dem tollen Publikum und freue mich auf weitere Veranstaltungen dieser Art.

Hier kommt mein Mini Rückblick für das Femboss Festival 2019, das am letzten Samstag im Römerkastell in Stuttgart stattfand. Es war das erste Mal, dass das Event an den Start ging und trotzdem lief sowohl die Orga als auch der Ticketverkauf fantastisch. Nicht zuletzt wegen der großartigen Organisatorin Anja Böhringer.

 

Meine Keynote beim Femboss Festival 2019

Meine Keynote trug den Titel: “Ja, lasst uns über Geld sprechen”. Von Money Mindset, über Sparen beim kleinen Geld bis hin zu richtig Verhandeln beim großen Geld, hüpfte ich lustig durch unterschiedliche Themen. Dabei betonte ich vor allem, warum der Input oder in anderen Worten Euer Einkommen, Euer wichtigster Stellhebel ist. Wer jetzt schon Lust bekommen hat, tiefer in das Thema Gehaltsverhandlung einzusteigen, dem kann ich auch meine Blog Posts zu dem Thema empfehlen. Hier spreche ich über die perfekte Vorbereitung auf die Gehaltsverhandlung. Und hier erkläre ich, warum Du dein Gehalt unbedingt verhandeln musst.

Die Expertenrunden

Richtig bähm machte es dann aber natürlich in den Expertenrunden. Gefühlt war das der Teil, auf den alle auf dem Femboss Festival nur gewartet haben. Endlich konnten die Teilnehmerinnen in kleinen und gemütlichen Runden mit den Expertinnen ins Gespräch kommen und ihre konkreten Fragen stellen. Meine beiden Runden waren restlos ausgebucht und ich war so stolz, dass ich mit meinem Thema Finanzstrategie für Frauen den richtigen Nerv getroffen hatte. Es fühlte sich wirklich toll an, so viel beitragen zu können.

Hier möchte ich Euch nun zwei der spannendsten Fragen und natürlich meine Antworten wiedergeben.

Die Teilnehmer Fragen und meine Antworten

In meiner Firma gibt es keine festen Termine für Gehaltserhöhungen, wie oft kann ich dann um eine Gehaltserhöhung bitten?

Wenn es in Deiner Firma keine festen Termine für eine Gehaltserhöhung bzw. für Mitarbeitergespräche gibt, solltest Du mindestens einmal im Jahr um ein gezieltes Mitarbeitergespräch bitten. Neben dem Thema Gehalt sollte das Gespräch weitere Ziele haben. Du solltest Feedback für deine Arbeit bekommen, Deine künftigen Tätigkeiten und Projekte festlegen und über die mittelfristigen Karriereziele sprechen. Das Thema Gehalt und andere Bonbons wie Schulungen, Homeoffice, Eventbesuche,…. sind also nur ein Bestandteil von einem ganzen Gesprächspackage. Du solltest deinen Chef oder deine Chefin, aber bereits vor diesem Termin immer wieder über deine Wünsche für diese Themengebiete in Kenntnis setzen. Auf keinen Fall sollte er in dem Termin selbst das erste Mal etwas von deinen Vorstellungen erfahren. Überraschungsmomente können nämlich manchmal zu vorschnellen Reaktionen führen. Bereits im Vorfeld solltest Du immer mal wieder in ruhigen, entspannten Momenten unter vier Augen klar deine Vorstellungen äußern.

 

Als Managerin verdiene ich doch sowieso schon soviel mehr also zum Beispiel eine Erzieherin. Ist es denn überhaupt fair, noch mehr zu verlangen?

Ja es stimmt. Die Welt ist unfair. Und auch ich empfinde es als große Ungerechtigkeit, dass Menschen die wahnsinnigen Mehrwert für unsere Gesellschaft liefern, nicht angemessen entlohnt werden. Aber Du kannst mit dem Geld, dem Einfluss und Deiner Stimme daran etwas ändern! Du hilfst niemanden, wenn auch Du Dich in eine Opferrolle begibst. Geld ist nicht gut oder schlecht, Geld ist ein neutrales Tauschmittel. Gute Menschen tun gute Dinge mit Geld. Spende! Greif einer Freundin unter die Arme! Engagiere Dich! Damit veränderst Du an der Ungerechtigkeit etwas.

Mein Fazit zum Femboss Festival 2019

Wow, what a Day! Ich bin immer noch ganz überwältigt von den vielen Eindrücken und den tollen Gesprächen, die ich geführt habe. Ich hoffe diese positive Stimmung wirkt noch lange nach. Ich bin mir auch sicher, dass dieses Event nicht das letzte seiner Art bleiben wird. Und dann will ich unbedingt wieder am Start sein.

Ich stelle mein Buch “Der Girlboss Mythos” in einer Buchlesung vor. Das ist natürlich schon wieder ein aufregendes, neues, erstes Mal. Das Ganze wird am 03.Juni 2019 um 19:30 Uhr im Merlin in Stuttgart-West stattfinden. Zur Veranstaltung kommt ihr hier.

Das Event ist eine Lesung kombiniert mir einer hoffentlich angeregten Diskussion / Frage&Antwort Session.

Neben mir wird Autorin und Führungskraft Yvonne Kania auf der Bühne stehen. Sie stellt Ihr Buch “Selbstverständlich Führen” vor. Für Yvonne ist es bereits das zweite Buch, nach Ihrem Erstlingswerk “Genussvoll Netzwerken”.

Neben den Themen meines Buches Diversity, Gender und Co. bleibt also noch viel Zeit für die Themen Karriereplanung, Karrierestrategie, Networking und Führung. Und vor allem Eure Fragen zu diesen Themen.

 

Ankündigung der Lesung auf der Veranstalterseite

03 Jun Mo 19:30
Eintritt frei

Business Women Talk & Lesung

Lesung und Gespräch mit Yvonna Kania und Prof. Dr. Johanna Bath

Johanna Bath geht in „Der Girlboss Mythos“gängigen Vorurteilen nach: Sind Männer inzwischen die wirklich Benachteiligten oder wird Frauen weiterhin der Weg nach oben versperrt? Yvonne Kanias „(Selbst)verständlich führen“ ist ein Plädoyer dafür, dass die Konzentration auf das, was man als Selbstführung bezeichnet, die Grundlage für wertschätzende Führung ist.

Eine Veranstaltung von PANDA | The Women Leadership Network.

Eintritt frei // www.we-are-panda.com

 

Am vergangenen Samstag sass ich auf dem Podium beim Brigitte Finanzsymposium 2019 und hier kommt daher mein Mini Rückblick. Und euch auch gleichzeitig zwei interessante Fragen und meine Antworten darauf vorstellen, die mir von zwei Teilnehmerinnen gestellt wurden.

Einmal mit Profis arbeiten – so lief das Brigitte Finanzsymposium 2019 ab

Für mich war es einfach klasse, mal so ein super professionell organisiertes Event aus der Nähe zu sehen. Die Eventagentur gab wirklich alles, um einen reibungslosen Ablauf für die Teilnehmerinnen aber auch uns Speakerinnen zu gewährleisten. Als klare 80-20 Bekennerin ist es für mich immer eine Faszination, wenn Leute das Talent haben, alles bis ins kleinste Detail zu durchdenken. Hut ab! Vor allem führte dies dazu, dass ich mich auf der Veranstaltung sehr wohlfühlte, da ich mich tatsächlich um nichts kümmern musste. Ich musste einfach nur pünktlich sein.

Ob eines Regengusses, der mich unterwegs erwischte, erwies sich aber genau dies als kleine Herausforderung. Ich stand vor der Wahl, total nass werden (natürlich inkl. gestylter Haare und frischem Make-up) oder den Guss abwarten und zu spät kommen. Zum Glück nahm mich eine sympathische Teilnehmerin unter den Regenschirm.

In großartiger Gesellschaft

Ein Gefühl, das mich den ganzen Tag begleitete war eine absolute Ehrfurcht. Wow zu diesem Club gehörst Du also (zumindest für einen Tag). Angefangen von Dagmar Stock von Amundi, über Anne Connely von hermoney und natürlich auch Brigitte Chefrdeakteurin Brigitte Huber. Wahnsinn so viele interessante Frauen. Natürlich ein Highlight: die Begegnung und dann sogar längere Unterhaltung mit Helma Sick – der Prionierin für finanzielle Unabhängigkeit für Frauen im deutschsprachigen Raum. Und das Beste daran: alle waren unglaublich sympathisch und großzügig. Jede war bereit Ihr Wissen zu teilen und den ein oder anderen Cappuchino von der Bar mitzubringen :-).

Zuschauerfragen – und natürlich meine Antworten

Den ganzen Tag führte ich interessante Gespräche mit Teilnehmerinnen. Die ein oder andere nutzte dann auch gleich die Gelegenheit, mir eine Frage zu stellen. Zwei Fragen sind mir dabei besonders in Erinnerung geblieben, insbesondere weil diese mir häufiger begegnen:

Wenn ich in einem Unternehmen mit fester Tarifstruktur arbeite, kann ich dann an meinem Gehalt etwas machen?

Und meine Antwort ist hier immer: Ja! Natürlich ist der Rahmen etwas kleiner, als in einem Unternehmen ohne solche Strukturen. Aber oft ist eine Tarifstufe nicht ein Betrag sonder ein “Band” und in diesem Band gibt es eine untere und eine obere Grenze. Und hier kann man sehr wohl versuchen eher an der oberen Grenze eingestuft zu werden. Außerdem gibt es zumeist zusätzlich leistungsbezogene Bestandteile, die einmalig oder dauerhaft gewährt werden. Auch hier lohnt sich der Blick und die Verhandlung. Und last but not least steht die Frage im Raum, wie lange es dauert, bis man selbst in seine Zieltarifstufe eingestuft wird. Hier kann es oft Jahre dauern, bis man bei dem Gahalt angelangt ist, dass der eigentlichen Stufe entspricht. Kämpft man nicht am Anfang um höhere Einstufung, verpasst man die Gelegenheit. Außerdem kann sich auch die Stellenbeschreibung über die Jahre erweitern, hier lohnt es sich zu überlegen, welche Zusatzaufgaben Dich für eine höhere Gruppierung auszeichnen. Dann solltest Du die Auswahl dieser Zusatzaufgaben darauf abzielen. Ja, verhandeln lohnt sich!

Warum es Frauen gibt, die trotz erfolgreicher Karriere aussteigen

Warum gibt es so viele Frauen, die eine erfolgreiche Karriere hinlegen und dann irgendwann aussteigen (z.B. in die Selbstständigkeit oder das Ehrenamt)? Und das trotz einer erfolgreichen Karriere?

Ich persönlich glaube, dass das sehr stark an der Motivationskultur in Unternehmen liegt. Viele Unternehmen sind immer noch sehr stark an typischen (und althergebrachten) Motivationsmustern orientiert. Macht und Geld. Das motiviert Frauen aber insbesondere auf Dauer nicht so stark wie die Anerkennung im Team oder die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit. Frauen suchen nach Purpose! Und den finden Sie dann irgendwann außerhalb des klassischen Großkonzerns. Insbesondere dann, wenn die Industriekarriere davor für ein gewissens Maß an finanzieller Unabhängigkeit gesorgt hat.

Mentoring talentista

Am 25.Mai findet in Stuttgart das erste FEMboss Festival statt. Und ich freue mich sehr, sagen zu können: FEMboss Festival 2019 – wir sind dabei!

Als Expertin werde ich über das Thema Finanzen sprechen. Genauer gesagt Frauen und Finanzen.

Finanzielle Unabhängigkeit für Frauen

Wie man unschwer aus diesem und diesem Artikel zum Thema Gehaltsverhandlung erkennen kann, ist das Thema finanzielle Unabhängigkeit für Frauen ein Steckenpferd von mir. Warum: natürlich weil eine gewissen finanzielle Freiheit auch bedeutet, mehr das tun zu können, was einem gut tut. Und sich gegebenenfalls auch Hilfe für Themen holen zu können, die man zeitlich nicht hinbekommt. oder auch weil sie einem schlicht nicht liegen.

Diese Fragen zum Thema Frauen und Finanzen möchte ich gerne diskutieren:

  • Warum macht Sparen alleine nicht finanziell unabhängig?
  • Wie verhandle ich als Frau mein Gehalt?
  • Was kann ich als  Freiberuflerin oder Unternehmerin mein Honrar erhöhen?
  • Was hat Geld mit der Partnerschaft zu tun?
  • Welche Glaubenssätze hindern mich unter Umständen daran, finanziell unabhängig zu werden?

 

Das FEMboss Festival 2019 – wir sind dabei!

Du auch? Neben mir erwarten Euch noch viele andere inspierierende Speaker und Expertinnen, tolle Goodies, Yoga Programm, leckere Snacks und vieles mehr. Ich freue mich schon sehr!

PS: Hier geht es zum Programm

PPS: Und hier zu den Tickets

Wie viele von Euch ja bereits wissen, werde ich bei der Eröffnung des Brigitte Finanzsymposium 2019 dabei sein. Dafür gibt es jetzt einen Rabatt für talentista Leserinnen. Wer also 20 Euro für beim Kauf eines Tickets sparen möchte, der kann das mit dem Rabattcode “BRI_Talentista” tun.

Die Tickets gibt es übrigens hier.

Happy saving!

Heute bin ich wirklich stolz. Ich werde auf dem Eröffnungspanel des Brigitte Finanzsymposium 2019 als Speakerin auftreten.
Neben Größen wie Finanzberaterin Helma Sick, werde ich zum Thema finanzielle Unabhängigkeit für Frauen sprechen. Darüber hinaus wird es jede Menge Gelegenheit für den Austausch mit allen Speakern und spannende Workshops zum Mitmachen geben. Wenn 2019 das Jahr werden soll, in dem Du endlich Deine Finanzen selbst in die Hand nimmst, dann ist der 11. Mai ein Pflichttermin.
Es ist ja im Moment ein Trend, dass die Finanzberatungsbranche Frauen als interessante Zielgruppe entdeckt hat. Doch ich finde, bevor man Geld anlegen kann, muss man es ja zunächst einmal verdienen. Idealerweise in einem Beruf, der einem Spaß macht, aber der auch lukrativ ist.
Das heisst für mich, das finanzielle Unabhängigkeit zwei Seiten hat. Zum einen Sparen und Anlegen, zum anderen aber auch Verdienst und (Ja die Damen!) Verhandlung. Und deshalb werde ich an diesem Tag meine besten Tipps zum Thema Berufs- und Karrierechancen aber auch Gehaltsverhandlung mitbringen.

  • Wie könnt Ihr Eure Karriere so planen, dass Sie auch fianziell erfolgich wird?
  • Was könnt Ihr auch im Laufe Eurer Karriere tun, um finanziell erfolgreicher zu werden?
  • Sollte man sein Gehalt verhandeln?
  • Wie bereitet man sich richtig auf eine Gehaltsverhandlung vor?

Ich bin sehr gespannt, welche Fragen die Teilnehmerinnen mitbringen werden. Ich würde mich freuen, wenn ich Euch am 11.5.2019 in München begrüßen darf. Nach dem Eröffnungspanel trefft Ihr mich übrigens im Speakers Corner und ich habe viel Zeit zum Kennenlernen und Quatschen!

Und natürlich werde ich Euch die spannensten Erkenntnisse, die interessantesten Fragen und die tollsten Zitate der anderen Teilnehmerinnen und Speakerinnen exklusiv hier vorstellen.

PS: Das ganze Programm für das Brigitte Finanzsymposium findet Ihr hier.

PS: Tickets für das Brigitte Finanzsymposium 2019 gibt es hier.