Der Begriff Money Mindset ist ja im Moment in aller Munde. Oder besser gesagt auf allen Social Media Kanälen. Leider steht er noch nicht im Duden und deshalb versteht wohl jeder ein bisschen was anderes unter Money Mindset. In meiner Key Note beim Femboss Festival durfte ich ja bereits einiges über das Thema erzählen. Jetzt wollte ich das Ganze für Euch auch in einem Blog Post festhalten.

Meine Definition von Money Mindset und warum es so wichtig ist

Zunächst möchte ich meine Definition des Begriffes erkären. Money Mindset ist für mich, wie Du über Geld denkst. Ich denke übrigens nicht, dass das Geld an sich weiß, wie Du über Geld denkst. Ich denke dem Geld ist das egal. Ich glaube auch nicht, dass Du nur über die bloße Vorstellung eines großen Haufen Geldes, Geld in Dein Leben manifestieren kannst. Aber ich bin mir sicher, dass die Menschen, mit denen Du über Geld redest, merken, wie Du über Geld denkst. Das können Dein Chef, Dein Kunde oder auch Dein Partner sein. Und hier wird Dein Money Mindset dann plötzlich ganz wichtig. Signalisierst Du in Verhandlungssituationen nämlich Unsicherheit, Unklarheit oder zweispältige Gefühle, wird das bei Deinem Verhandlungspartner ankommen. Und selbst wenn Du meine Tipps für die perfekte Gehaltsverhandlung befolgst, stehst Du Dir dann selbst im Weg. Daher ran ans Money Mindset.

 

Glaubenssätze, die Du loslassen solltest

Ein sehr deutsches Denken ist, Geld zu haben ist schlecht oder alle reichen Menschen sind schlecht. Das drückt sich nicht zuletzt in Sprichwörtern wie “Geld allein macht auch nicht glücklich” aus. Dabei wäre das ja auch total unfair zu erwarten, dass Geld alleine uns glücklich machen soll. Eigentlich ein no brainer, dass nichts allein uns glücklich macht. Und dennoch “Schokolade allein macht auch nicht glücklich” sagt trotzdem niemand. Geld an sich ist nicht gut oder schlecht. Es ist so gut oder schlecht, wie es eingesetzt wird. Gute Menschen können gute Dinge mit Geld tun und dann ist Geld auch gut. Und zwar nicht, weil das Geld an sich gut ist, sondern weil es gut genutzt wird. Für mich persönlich bedeutet Geld Freiheit, Freizeit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit. Und für Dich?

Der Zusammenhang zwischen Wert und Geld

Welcher finanzielle Wert etwas (zum Beispiel deiner Arbeitsleistung) zugemessen wird, wird daran gemessen welchen Wert Du beim Empfänger erzeugst, nicht was Du dafür getan hast, den Wert zu erzeugen. Daher löse Dich schnell von der Vorstellung: “Wenn mir etwas Spaß macht, dann kann ich dafür doch kein Geld verlangen.” Doch! Wenn Du damit großen Wert bei deinem Kunden oder deinem Chef bewirkst, dann kannst Du das sehr wohl! Im Gegenteil Du musst das sogar tun. Denn zum einen schätzen wir Menschen Dinge meist nur dann wert, wenn wir auch dafür bezahlen. Das heisst Du kannst den empfunden Wert Deines Kunden sogar noch steigern, in dem Du ihm erlaubst zu bezahlen. Zum anderen erhälst Du mit Deinen Einnahmen Dich als Ressource, Deine Person oder Dein Business und kannst so künftig noch viel mehr Wert stiften. Alles eine Frage des richtigen Money Mindset.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Photocredit: Moose Photos

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