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Johanna Bath Design your Career

Hier bekommst Du gleich den nächsten Einblick in das talentista Mentoring Programm Design your Career. Im Modul 4 von Design your Career wird es langsam ernst. Nach der Analysephase aus den Modulen 1 und 2, haben wir in Modul 3 Deine limitierenden Glaubenssätze aus dem Weg geräumt. Und jetzt? Wir fangen an, ins Handeln zu kommen.

Probleme durch Nachdenken lösen

Es kann in vielen Fällen funktionieren Probleme durch Nachdenken zu lösen. Und in vielen Lebenssituationen, ist es tatsächlich so, dass nur Du allein und Dein Kopf zur Verfügung stehen, um eine bestimmte Herausforderung zu bewältigen. Ganz klassisch ist das zum Beispiel in Schule und Studium der Fall, wenn wir eine Klausur schreiben. Wir sind auf uns allein gestellt und müssen durch Nachdenken zum Ergebnis kommen. In ganz vielen Lebenslagen, hilft Dir aber genau diese Vorgehensweise nicht. Im Gegenteil du verirrst Dich unter Umständen in Gedankenschleifen, kommst nicht ins Handeln oder verschwendest viel Zeit.

Dein Karriere Prototyp

Daher möchten wir Dich bei Design your Career dazu anregen, an Deine Karriereplanung ganz anders heranzugehen. Und zwar mit Design. Wie geht ein Produktentwickler vor, wenn er ein Problem bearbeitet? Er versucht möglichst viele, möglichst kreative Lösungen zu finden und fängt dann an Prototypen zu bauen. Und genau dieses Prinzip übertragen wir auf Deine Karriere. Wie kannst Du mit weniger Nachdenken und dafür mehr Ausprobieren, zu schnelleren Erkenntnissen gelangen, was zu Dir passt. Oder auch, was nicht zu Dir passt. Die gute Nachricht ist, mit dieser Vorgehensweise kannst Du nicht scheitern, Du kannst nur Erkenntnisse und Erfahrungen gewinnen, mit denen Du Deine weiteren Versuche verbessern kannst.

Das Testgelände bei Design your Career

Einer der wichtigsten Schritte für erfolgreiche Versuche ist, das Problem und das Testgelände richtig abzustecken. Denn nur wenn Du Deine Rahmenbedingungen kennst, kannst Du einen Prototypen bauen, der dazu passt. Viele von uns stecken sich viel zu enge Rahmenbedingungen, weil sie einfach Annahmen treffen, was geht oder wie der Prozess sein muss. Oder auch welche Erwartungshaltungen an Dich bestehen. Oft reicht ein einfaches Hinterfragen aus, um festzustellen, dass Rahmenbedingungen sich verändern lassen oder gar nicht so fest sind, wie wir sie in unserem Kopf haben. Gemeinsam stecken wir Dein optimales Prototypen Testgelände ab und legen los.

 

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Design your Career – Was erwartet Dich?

Was erwartet Dich bei Design your Career? Seit ein paar Wochen berichte ich hier ja auch aus dem Inhalt von Design your Career. Das Mentoring Programm von talentista unterstützt Dich in sieben Wochen alles zu lernen, was Du für Deine individuelle Karrierestrategie brauchst.

Dazu gibt es zunächst 6 Module, in denen wir Dir das Know-How vermitteln, dass Du für Deine Karriereplanung brauchst. In Modul 1 geht es um das Thema Karrierestrategie. Warum eine solche so wichtig ist, erfährst Du hier.

Modul 2: Deine Stärken und Schwächen sowie Dein Fremd- und Eigenbild

Im Modul 2 dreht sich alles, um die Bestimmung Deines Standorts. Denn natürlich sind sowohl Deine Stärken und Schwächen sehr wichtig, wenn es darum geht Deine Karriere zu gestalten, als auch zu erkennen in wie weit andere Dich so wahrnehmen, wie Du Dich selbst wahrnimmst. Viele andere Ratgeber und Coaches versuchen dabei, Dich auf ein Idealbild hinzuentwickeln. Sprich Du sollst lernen eine bestimmte „Rolle“ zu spielen, die Dich dann erfolgreich machen soll. Genau das möchte ich nicht! Dennoch finde ich persönlich es trotzdem wichtig, dass Dein Fremd- und Eigenbild in einem guten Einklang stehen. Denn nur wenn Du ein Bewusstsein hast, wie Du auf andere wirkst, kannst Du ein Stück weit vorher erkennen, welche Vorgehensweisen überhaupt erfolgsversprechend sind.

Warum Dein Fremd- und Eigenbild so wichtig ist

Das Gute ist: Karriere machen ist keine exakte Wissenschaft. Mit anderen Worten arbeite ich nach der Devise: viele Wege führen nach Rom. Und wo Rom genau liegt, kann sich in Deinem Berufsleben auch ein paar Mal ändern. Das bedeutet in gewisser Weise: Der Weg ist das Ziel. Und nur Du allein bist verantwortlich an jeder Kreuzung zu entscheiden, wo Du lang gehst. Auf der einen Seite ist das erdrückend, weil Du allein verantwortlich bist und Dich oft entscheiden musst. Auf der andern Seite, darfst Du oft auswählen und kannst oft Entscheidungen aus der Vergangenheit wieder korrigieren. Und ja, Rom ist nicht ein fixer Ort, sondern eine grobe Richtung. Und so lange Du grob in diese Richtung unterwegs bist kannst Du nicht viel falsch machen. Dein Fremd- und Eigenbild hilft Dir dabei im Einklang mit Deinem Umfeld den für Dich in diesem Moment besten Weg auszuwählen und auch Dein Umfeld dabei „mitzunehmen“.

…ja, ich gebe Dir ein Beispiel dafür

Konkret bedeutet das, dass es wichtig ist, dass Du authentisch bleibst. Sprich, wenn Du eher ruhig und introvertiert bist und so auch wahrgenommen wirst, solltest Du keine Rolle annehmen, bei der Du ständig in der Öffentlichkeit stehst. Wenn Dein Fremd- und Eigenbild im Einklang sind, dann wird Dein Umfeld verstehen, dass Du so einen Job ablehnst, weil sie ebenfalls der Meinung sind, dass er nicht zu dir passt. Wenn Dein Fremd- und Eigenbild aber nicht stimmig sind, dann verstehen die Menschen um Dich herum Deine Entscheidung nicht. Gegebenenfalls wird Dir dann kein neuer Job angeboten, weil Deine Entscheidung Leute vor den Kopf gestoßen hat.

Dies solltest Du wissen und einkalkulieren, wenn Du Entscheidungen triffst. Du kannst dann immer noch entscheiden, dass Du diese negativen Konsequenzen akzeptierst. Aber der Unterschied ist, dass Du jetzt ein Bewusstsein für solche Situationen entwickelt hast. Du wirst dann von den negativen Reaktionen nicht kalt erwischt.

Authentizität und Netzwerken

Auch beim Kennenlernen von neuen Kontakten und bei Netzwerken ist Deine Wirkung auf andere zentral. Unser Kontakt zu anderen ist am leichtesten und besten, wenn wir authentisch sein können – uns nicht verstellen müssen. Für Deine Karriere ist Dein Netzwerk das Rückgrat, das Dich stützt und aufbaut. Daher besteht auch hier ein enger Zusammenhang zwischen Deinem Fremd- und Eigenbild und Deinem persönlichen Stil sowie Deiner persönlichen Wirkung beim Netzwerken.

 

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Karriereplanung ist das Hauptthema des ersten Moduls von Design your Career. Es ist ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt, gerade weil ich glaube, dass man hier ganz viel “falsch” machen kann. Aber vielleicht nochmal ganz kurz drei Schritte zurück. Für alle, die jetzt neu hier sind: Was ist Design your Career? DYC ist mein Programm, das im Februar 2020 startet und das Dir dabei hilft, einen konkrete Umsetzungsplan für deine nächsten Jahre im Job zu entwickeln. Und was hat es mit dem “ersten Modul” auf sich? DYC besteht aus sechs Modulen und einem Umsetzungsworkshop und in den nächsten Wochen möchte ich euch hier die Inhalte der Module vorstellen.

Was verstehe ich unter Karriereplanung?

Keine Sorge: bei talentista hat Karriere nichts mit schwarzen Anzug und Vorstandskarriere zu tun. Sondern ich glaube, dass eine passende Karriere etwas ganz Individuelles ist. Unter Karriere verstehe ich, dass Du Deine Talente sinnvoll einbringen kannst, wirksam in Deinem Job wirst, eine für Dich passende Balance findest und dass Du ausreichend gut verdienst. Nicht mehr und nicht weniger ;-). Du sollst Dich wohlfühlen. Für viele ist dieses Ziel aber immer noch relativ weit entfernt oder fühlt sich manchmal sogar unmöglich zu erreichen an. Daher glaube ich, dass Dir Karriereplanung helfen kann.

Welche Tücken hat die Karriereplanung?

Im Prinzip gilt auch beim Thema Karriereplanung, dass “Extreme” schädlich sein können. Die einen klammern sich verkrampft an ein bestimmtes Ziel, dass sie unbedingt erreichen wollen. Dann bist Du aber nicht mehr offen für alle Chancen, die durch Zufall in Dein Leben kommen. Du versteifst Dich auf genau eine Sache. Klar, mit viel Glück erreichst Du dann diese eine Sache, aber was, wenn Dich genau das dann nicht glücklich macht? Dann fällst Du in ein großes Loch. Das andere Extrem ist, gar keinen Plan zu haben. Du hüpfst von einer Möglichkeit zur nächsten, aber irgendwie ist immer irgendetwas nicht richtig. Statt aber mal grundlegend zu durchdenken, was genau Du suchst, lässt Du Dich nur von Möglichkeiten treiben oder tust gar nichts. So kannst Du nicht aus Erfahrungen gezielt lernen und bist sehr abhängig davon, dass der Zufall Dich schon irgendwann in die richtige Richtung bringt. Du verlierst Zeit und bist manchmal orientierungslos. Nicht falsch verstehen, weder die eine noch die andere Strategie ist komplett falsch. Solange Du Dich damit wohlfühlst. Aber oft kommen meine Kunden genau deshalb zu mir, weil sie sich mit diesen beiden Wegen eben nicht (mehr) wohlfühlen.

Was machen wir bei Design your Career?

In meinem Programm lege ich deshalb großen Wert darauf, dass wir direkt am Anfang die Rolle klären, die Karriereplanung für Dich spielen soll. Zum einen ist ganz wichtig zu verstehen, dass Leidenschaft dabei nicht unbedingt im Zentrum stehen muss. Viele Menschen begeben sich ihr Leben lang auf die Suche nach einer Leidenschaft und werden immer wieder enttäuscht, wenn sie nicht die eine Leidenschaft finden. Oder Du hast eine Leidenschaft, aber merkst, dass diese Leidenschaft als tagtäglicher Beruf nicht funktioniert. Zum Beispiel stimmen dann vielleicht Geld oder Balance nicht mehr.

Ich weiß, dass solche Aussagen nicht dem Zeitgeist entsprechend. Jeder muss ja heute sein Hobby zum Beruf machen, aber was ist, wenn eine Leidenschaft als Hobby großartig ist, aber als Beruf nicht taugt? Daher beinhaltet Karriereplanung bei talentista vor allem die genaue Analyse Deines Standorts. Wo stehst Du jetzt?

Karriereplanung und Standortbestimmung

Wenn Du auf ein berufliches Ziel hinarbeitest, aber Deinen Standort nicht kennst, dann ist das ungefähr so, als würdest Du versuchen zu einem bestimmten Ort zu navigieren, ohne zu wissen, wo Du Dich genau auf der Landkarte befindest. Wir schauen dabei auch auf Leidenschaften, aber vor allem schauen wir zunächst einmal darauf, welche Art von Tätigkeiten Du leidenschaftlich gerne tust. Es geht also viel, viel weniger um das “wohin” sondern viel mehr um das “wie”. Denn nur wenn Du Deine Tage mit Tätigkeiten füllst, die Dir liegen, leicht von der Hand gehen und Dir keine Energie rauben, wirst Du erfolgreich ans Ziel kommen. Das heißt wir suchen nicht nach dem einen großen Ziel – viele Menschen haben nämlich nicht das eine große Ziel – sondern wir suchen nach den Dingen, die Dich im tagtäglichen erfüllen können. Und bauen Deine Karriereplanung auf genau diesen Bausteinen auf. Damit bleibst Du auch flexibel, denn Ziele können sich ändern. Dann setzt Du Deine Bausteine einfach anders zusammen.

Hast Du Fragen zu Design your Career?

Dann buche Dir ganz schnell einen Beratungstermin bei mir.

 

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Höchste Zeit darüber zu berichten, was „Design your Career“ ausmacht und warum das Programm genauso aufgebaut ist, wie es aufgebaut ist. Vor ein paar Wochen habe ich ja meine Seminarseite live geschaltet und Du kannst Deine Teilnahme bei „Design your Career“ 2020 buchen. Hier im Blog kannst Du heute lesen, warum das Programm genauso aufgebaut ist und nicht anders…

Aber first things first: Was ist „Design your Career“

Mein Programm ist eine Mischung aus Mentoring und Coaching Programm für Young Professionals in den ersten Berufsjahren. Wenn Du Dich fragst:

  • Was sind meine Ziele im Job und wo soll es eigentlich für mich hingehen?
  • Wo bekomme ich Feedback und Support bei der Gestaltung meines Jobs?
  • Wie soll ich mich Verhalten, um das Beste aus meinem aktuellen Job herauszuholen?

Dann bist Du bei „Design your Career“ genau richtig und Du wirst ab dem 10.02.2020 in sieben Wochen alle lernen, was Du zum Aufbau einer individuellen Karrierestrategie brauchst und vor allem, Du wirst konkrete Schritte haben, wie Du diese Strategie auch umsetzen kannst.

Wie kann das in einer Gruppe funktionieren?

Eine häufige Frage, die ich gestellt bekomme ist warum ich Coaching als „Gruppenkonzept“ anbiete. Völlig zu Recht, schließlich handelt es sich ja oft um individuelle Situationen und diese sollen ja auch individuell adressiert werden. Daher bietet „Design your Career“ viel Raum für die Beantwortung Deiner individuellen Fragen. Sei es in der offenen Sprechstunde bzw. dem Webinar, das immer mittwochs Abends stattfindet oder in der Q&A Session am Freitag. Im live Workshop in einer Stadt in Deiner Nähe arbeiten wir außerdem in kleinen Gruppen mit immer zwei Coaches. Dadurch ist eine 1:1 Betreuung gewährleistet. Außerdem ist „Design your Career“ kein „Lifecoaching“, das verspricht alle Deine Lebensprobleme zu lösen. Im Gegenteil wir fokussieren uns genau auf ein einziges Problem: Dir eine vernünftige Ausrichtung für Deine Karriere zu geben. Die Tools und Methoden dafür erlernst Du entspannt in der Gruppe, die Anwendung davon wird individualisiert. So profitierst Du ganz nebenbei auch noch von den Cases der anderen. Win-Win.

Warum Online Content statt live Seminare?

Ganz wichtig, wir ersetzen nicht das live Seminar durch Online Content. Sondern wir setzen auf eine Kombination aus Online und Offline. Das hat den großen Vorteil, dass Du Dich über einen längeren Zeitraum mit den Themen auseinandersetzt. Die Inhalte können sich also richtig „setzen“ bevor wir gemeinsam in den Seminartag starten. Einige der Analysen aus dem Workbook musst Du auch über ein bis zwei Wochen durchführen, damit Du eine gewisse „Datengrundlage“ für Deine Karrierestrategie bzw. Deinen Umsetzungsplan hast. Da das Alles Zeit in Anspruch nimmt, machen wir das VOR der Seminar. Denn dadurch können wir IM Seminar wirklich an dem arbeiten, was Du eigentlich brauchst. Nämlich keine Informationen und Inhalte sondern einen Umsetzungsplan, mit dem Du sofort loslegen kannst. Mein allererster Blogpost handelte auch davon, warum ein 2-Tages-Seminar keine Transformation bewirken kann, lies ihn gerne hier nochmal nach.

Wie kann ich herausfinden, ob „Design your Career“ zu Dir passt?

Es ist mir sehr wichtig, dass nur Teilnehmer dabei sind, die von diesem Programm wirklich profitieren werden. Warum? Ich möchte Dich als begeisterte Kundin gewinnen, die das Programm weiter empfiehlt. Ich möchte auf keinen Fall, dass Du nicht begeistert bist! Das wäre ein sehr, sehr kurzfristiges Vergnügen! Daher bitte ich Dich auf jeden Fall einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin mit mir zu vereinbaren. Das kannst Du hier tun. Ich freue mich sehr auf das Gespräch mit Dir!

Mentoring talentista

Gleich vorweg: talentista ist kein Nachhilfeprogramm für Frauen! Männer und Frauen können gleichermaßen von Coaching und Mentoring profitieren. Aber wie kam das eigentlich, dass talentista als Angebot speziell für Frauen aufgebaut wurde? Das ist auch so eine Frage, die mir häufiger begegnet. Das lustige daran ist, es war gar nicht so geplant. Im ursprünglichen Business Plan war eigentlich ein Angebot für Männer und Frauen angedacht. Aber dann kam alles anders…

 

Der Girlboss Mythos

Der erster Draft für talentista entstand im Dezember 2018 und konkretisierte sich dann im Januar 2019. Meine Motivation: Ich wollte ein Angebot schaffen, wie es mein jüngeres Selbst es gebraucht hätte. Unterstützung, Support, Weichenstellung, Entscheidungshilfe – Kurzum ein Mentoring für den Berufseinstieg und weit darüber hinaus. Dabei hatte ich zunächst Männer und Frauen auf dem Radar. Warum auch nicht? Der Berufseinstieg und die ersten Jahre im Job sind kniffelig und das ganz unabhängig vom Geschlecht. Doch dann erschien im März 2019 mein Buch „Der Girlboss Mythos“, das sich mit den statistischen Fakten rund um Gender Diversity und Gleichberechtigung in Deutschland und Europa befasst. Und mit dem Buch kam die Erkenntnis: wow Männer und Frauen sind in vielen Punkten unterschiedlich und das Wissen aus meinem Buch sowie fünf Jahren Recherche kann ich sehr gut in meine Programme einbringen!

 

Naja und dann bin ich selbst eine Frau…

…und auch das ist gut so. Für mich steht Work-Live-Integration ganz oben auf meiner Prioritäten Liste für meinen Job. Damit meine ich, dass ich mich als „ganzen Menschen“ in die Arbeit einbringen möchte. Mit meinen Vorlieben, meinen Geschichten und Anekdoten und meinem Netzwerk. Und als ich mehr über das Thema nachdachte, wurde mir klar: das ich eine Frau bin, ist wichtig in dem ganzen Zusammenhang. Es ist Teil meiner Karriereentwicklung und Teil von mir und diesen Teil will ich auch in meine Seminare einbringen können. Ich möchte Anekdoten erzählen, bei denen die Mehrheit der weiblichen Teilnehmerinnen sofort verstehen wird, was ich meine. Und ich will die tollen Frauen in meinem Netzwerk mitbringen und gemeinsam wollen wir auch deren Geschichten teilen.

 

Unterschiede wegzudiskutieren bringt nichts

Ganz oft höre ich auch, dass es ja keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen gäbe. Oder das die Geschlechterunterschiede relativ unwichtig seien im Vergleich zu beispielsweise anderen charakterlichen Faktoren. Und ja das stimmt zu einem bestimmten Grad auch. Der oder die Einzelne wird von viel, viel mehr bestimmt als nur dem Geschlecht! Und es gibt natürlich auch die eher untypischen Frauen (und wer mich kennt, weiß, dass ich selbst sogar eher zu dieser Kategorie gehöre) und trotzdem können wir statistisch erkennen, das bestimmte Verhaltenstendenzen bei Frauen und Männern mit hoher Wahrscheinlichkeit unterschiedlich sind. Ich nenne hier gerne Themen wie Motivatoren, das Auftreten in Verhandlungs- oder Konfliktsituationen. Und auch die Lebenswege zum Beispiel das Thema Familienplanung unterscheidet sich weiterhin massiv! Diese Unterschiede einfach zu ignorieren nach dem Motto: Wenn wir sie nicht beachten, dann sind sie auch nicht da, bringt nichts. Und darauf zu warten, dass die große gesellschaftspolitische Zeitenwende einsetzt, dauert mir persönlich zu lange.

Und deshalb möchte ich mich talentista ein Angebot für Unternehmen schaffen, dass sie dabei unterstützt ihre weiblichen Mitarbeiterinnen zu fördern. Gerne in Kombination mit einem ähnlichen Angebot für Männer!

Wenn ich meinen – mittlerweile sehr geölten “talentista” Pitch halte, höre ich immer wieder ähnliche Fragen. Und das, wie ich finde zu recht, denn es handelt sich immer um sehr valide Punkte, die hier auf den Tisch kommen. Daher möchte ich den heutigen Post nutzen, um diese frequently asked questions zu beantworten.

Aber first things first:

Was ist talentista eigentlich?

talentista ist ein Weiterbildungsanbieter, der Unternehmen dabei unterstützt Mentoring und Coaching für weibliche Mitarbeiterinnen zur Verfügung zu stellen. Natürlich dürfen, können und sollen Frauen unsere Angebote auch direkt und unabhängig von ihrem Arbeitgeber nutzen. Aber unsere große Vision ist es, dass Arbeitnehmer darum wissen, welchen Mehrwert es hat Mentoring schon sehr früh und dann kontinuierlich durch alle Phasen des Mitarbeiterlebens hindurch anzubieten. Und genau dazu wollen wir beitragen, in dem wir die entsprechenden Angebote schaffen und die Digitalisierung nutzen, um eine zeitgemäße Bereitstellung dieser Angebote zu ermöglichen.

Brauchen Frauen hier besondere Nachhilfe?

Klares Nein! Mentoring ist für beide Geschlechter gleichermaßen wichtig. talentista ist dennoch ein Anbieter für Frauen. Und zwar aus zwei wichtigen Gründen: Durch unsere Aktivitäten in der Gender und Diversity Forschung wissen, wir das Frauen sich in bestimmten Schlüsselsituationen anders verhalten als Männer. Dieses Wissen finden wir sehr wertvoll und wollen unsere Seminare und unser Angebot genau darauf ausrichten. Außerdem haben wir ein großes Netzwerk aus weiblichen Coaches, Mentoren und Rolemodels, das wir gezielt in das Programm einbringen. Weil wir wissen, dass es genau an diesen Vorbildern (mit all Ihren Storys, Erfahrungen und Werdegängen) in den Unternehmen oft fehlt. You can be it if you can see it!

Aber wir machen doch schon so viel…Brauchen wir das?

Es stimmt: der digitale Wandel hat die HR Bereiche erfasst und gerade im Recruiting passiert wahnsinnig viel. Social Recruiting, Mobile Recruiting, Recruitainement und das ganze begleitet von einer Employer Branding Kampagne. Und das ist auch gut so! Je mehr Kandidaten von ihren diversen Möglichkeiten wissen und von potentiellen Jobs und Arbeitgebern erfahren, desto besser. Und natürlich helfen auch hier Worthülsen nicht weiter und der Realitätscheck erfolgt am ersten Arbeitstag und an den hoffentlichen vielen Tagen danach. In vielen Firmen endet mit der Einstellung die “Aufgabe” von HR. Ab jetzt ist alles “Führungsaufgabe”. Was passiert aber wenn der Chef keine Zeit hat? Oder seine Prioriäten auf die Erfüllung seiner Fachaufgabe legt? Und genau diese Lücke kann ein Angebot wie Design your Career schließen.

So viele Möglichkeiten…Wie soll ich mich entscheiden?

Und auch in den Unternehmen, die ihren Mitarbeitern viel bieten, ist Mentoring dringend gefragt. Denn je mehr Möglichkeiten für Schulungen, Projekte und sonstige Angebote ich habe, desto mehr Entscheidungen muss ich treffen. Wie setze ich meine wertvolle Arbeitszeit so ein, dass ich meinen Job sehr gut machen kann und mich selbst nach meinen Wünschen weiterentwickle? Wie setze ich meine Prioritäten richtig? Wann muss ich nein sagen? Und wenn ich nein sage, wie mache ich das eigentlich? Auch hier hilft ein Angebot wie talentista  sich zu sortieren, sich selbst und das Umfeld besser kennen zu lernen und entsprechend zu handeln. Unser Motto: Talente in Taten transformieren (und nicht im Entscheidungsdilemma hängen bleiben).

Work Life Balance

Im Moment ist das Thema Arbeitszeit vs. Freizeit ja viel diskutiert – #worklifeblanace.  Ist Zeit, in der man zwar frei hat, aber trotzdem für das Unternehmen erreichbar ist Arbeitszeit? Wenn man abends vom Smartphone aus noch eine E-Mail tippt, versaut einem das den Feierabend oder sorgt es dafür, dass man entspannter ist, weil man nichts unerledigt herumliegen lassen muss? Es hat auf jeden Fall den Vorteil, dass man am nächsten Tag nicht mehr dran denken muss. Dass diese Frage nicht pauschal zu beantworten ist, zeigt sich schon allein daran, wie die Unternehmen damit umgehen. Manche Unternehmen schalten ihren Mitarbeitern sogar den Server ab, um sie in der Freizeit zum “frei haben” zu zwingen. Manche Firmen bieten gar keine Homeofficeregelungen, während andere komplett auf ein Büro verzichten.

Natürlich gibt es eine Selbstverantwortung beim Thema #worklifebalance

Jetzt könnte man natürlich sagen: Ich bin doch schon groß und auch sehr klug und kann selbst entscheiden, ob ich ans Telefon gehen, wenn es klingelt oder nicht, bzw. ob ich abends noch eine E-Mail schreiben will oder nicht. Stimmt ja auch – im Prinzip. Aber wie das mit Prinzipien so ist: Jeder hat seine eigenen und nur weil man prinzipiell eines hat, heißt das noch lange nicht, dass man sich immer dran hält. (Im Prinzip brauche ich auch keine Schuhe mehr…anderes Thema).

In der Vergangenheit bin Ich selbst in Sachen Freizeit von einem Extrem ins andere gefallen. Als ich in der Beratung gearbeitet habe, hatte ich quasi eine Standleitung zu meinem Chef, der mich ständig (und damit meine ich nahezu jeden Abend) zwischen acht und neun Uhr abends angerufen hat. Abendliche Treffen im Büro, Meetings, die auf 22 Uhr angesetzt wurden, am Wochenende “noch schnell was fertig machen”, inclusive. Und ich hatte sowas von keinen Bock mehr auf diesen Arbeitsstil. Zumal das allermeiste davon deshalb notwendig war, weil mein Chef sich selbst nicht organisieren konnte. Er verbrachte ganze Arbeitstage mit Tramezzini und Espressi beim Nobelitaliener neben seinem Büro, um dann abends irgendwann in die Gänge zu kommen. Auf Kosten meiner Freizeit.

 

Ich sorge selbst für meine #worklifebalance aber lange mit schlechten Gewissen

Ein schlechtes Gewissen hatte ich aber trotzdem, als ich nach ca. 2 Jahren Zusammenarbeit anfing, seine abendlichen Panikanrufe nicht mehr zu beantworten. Danach im Konzernumfeld habe ich Kollegen, die sich mit ihrer ständigen Erreichbarkeit brüsten (was aber in einer Firma mit einer geregelten Kernarbeitszeit schlicht und ergreifend nicht notwendig ist). Ich ging abends nicht an mein Firmenhandy und nur meine eigenen Mitarbeiter und engsten Kollegen hatten meine Privatnummer, auf der ich immer erreichbar bin (gewählt hat sie bis jetzt keiner). Ich lebte gut damit und trauerte meinen around-the-clock Zeiten keine Träne nach. Ein schlechtes Gewissen hatte ich weitestgehend auch nicht mehr. Trotzdem gab es natürlich Momente, in denen meine Chefs mir versuchten ein schlechtes Gewissen zu machen, wenn ich mir die Freiheit nahm erst am nächsten Morgen auf Ihre Mail zu antworten oder klar machte, dass ich während meines (einzigen) längeren Urlaubs im Jahr eine Vertreter habe, der alle Fragen beantworten kann und nicht selbst jede Mail beantwortete.

 

Für mich der Königsweg: Maximale Freiheit

Mittlerweile bin ich in einer neuen Phase angelangt. Ich bin an einer Hochschule tätig, habe nur noch wenige „feste“ Anwesenheitszeiten, dafür aber gefühlt 100 Projekte, die alle meine Aufmerksamkeit brauchen. Ich entscheide selbst frei, wann ich arbeite und wann nicht. Und witziger Weise ist auch das gar nicht so einfach, obwohl ich vermeintlich jetzt die volle Kontrolle über meine Zeit habe.

Wie geht es Dir mit der #worklifebalance? Wie sieht Dein Zeitmanagement aus? Welcher Stil liegt Dir am meisten?

Speakerin Johanna Bath

Am 26.September fand in Mainz im Kurfürstlichen Schloss das Job Symposium der Brigitte Academy statt. Talentista war mit dabei und ich möchte hier meine Eindrücke des Events festhalten. Und wie immer lasse ich Dich exklusiv an den spannenden Coaching Fragen der Teilnehmerinnen teilhaben. Meine Antworten bekommst Du übrigens auch noch dazu 😉

Es scheint schon fast zur Tradition zu werden, dass die Brigitte Academy Veranstaltungen bei schlechtem Wetter stattfinden – und bei näherer Betrachtung, ist das auch gut so. Man kann drinnen das schöne Ambiente genießen, während draußen das Wetter tobt. Das talentista Team schaffte es jedenfalls gerade noch trockenen Fußes vom Taxi ins Schloss und so starteten wir an unserem Stand. Zitronenzuckerwatte von Flausch am Stil natürlich an Bord.

talentista Coaching Stand

 

 talentista Coaching stand auf dem Brigitte Job Symposium

Das Programm das geboten wurde, war extrem prall gefüllt und die Teilnehmerinnen konnten sich wieder zwischen spannenden Sessions entscheiden. Der Ausstellerbereich war ebenso hochkarätig gefüllt. So konnte man sich direkt von Linkedin dabei helfen lassen, sein Profil aufzusetzen und zu optimieren, nebst professionellem Shooting. Und trotz der großartigen “Konkurrenz” um die wertvolle Zeit der Teilnehmerinnen, war unser Stand quasi ständig im “Einsatz”. Wir führten ein spannendes Gespräch nach dem nächsten und ich hatte wirklich das Gefühl, für AHA Momente zu sorgen. Ein Gefühl, dass ich hoffentlich noch lange mit mir trage. Nachmittags war es dann so weit und in meinem Meet-up sprach ich über Tipps und Tücken des erfolgreichen Netzwerkens.

Spannende Coaching Fragen am talentista Stand

Und dann gab es noch viele, viele spannende Fragen. Zum Beispiel diese hier:

“Ich habe studiert und arbeite seit Jahren in einem kleinen Verein. Jetzt habe ich das Job Profil des “Agilen Coaches” über eine Freundin kennen gelernt. Sie sagt es ist perfekt für mich und ich finde es klingt genau nach den Dingen, die ich teilweise heute schon tue. Was tun? Bewerben? Ausbildung zum agilen Coach?”

Eine sehr spannende Frage, die in abgewandelter Form sicher viele beschäftigt, die im Berufsleben nochmal umsatteln wollen. Jetzt ist die große Kunst nicht stecken zu bleiben, in einer Gedankenschleife aus: “Kann ich das? Was wenn mich keiner nimmt. Soll ich in die Ausbildung investieren oder nicht?, etc.” Denn Du kannst diese Fragen nicht beantworten! Daher solltest Du schnell kleine “Tests” kreieren, mit denen Du diese Fragen so schnell wie möglich beantworten kannst. Einer dieser “Tests” könnte sein, einfach 20 agile Coaches in Business Netzwerken zu kontaktieren, mit der neugierigen Bitte nach Austausch über die “Ausbildung” bzw. den Berufsalltag. So bekommst Du schnell Erfahrungswerte, welche Wege diese Personen gegangen sind (Erfahungen vs. Zusatzausbildung?) und wie der Alltag wirklich ist. Klappt der Test und bestärkt Dich in Deinem Wunsch wird der nächstgrößere “Test” gebaut. Da die Dame schon Workshop Moderationserfahrung hatte, könnte sie sich beispielsweise als kostenlose “Co-Moderatorin” bei einem Unternehmen anbieten, das agile Coachings anbietet. So könnte Sie tageweise für sich selbst testen, wie es ist. Auf Basis solcher viel konkreter Erfahrungen bringst Du Dich in die Lage, dass Du Dir selbst Deine Fragen beantworten kannst und aus den Gedankenschleifen entkommst. Du bist jetzt entscheidungs- und handlungsfähig und kannst kompetent über nächste Schritte entscheiden.

 

Festgefahren im Job? Das kann Jeder passieren. Natürlich gibt es Dinge, auf die Du bereits im Vorstellungsgespräch achten kannst. Außerdem kannst Du die Beziehung zu Deinem Chef pflegen und selbst aktiv werden. Trotzdem kann es durch äusser Umstände, aber auch durch Dein eigenes Verhalten oder Deine Einstellung dazu kommen, dass Du festgefahren bist. Was kannst Du jetzt tun, um Deine Situation zu verbessern.

Aber zuerst einmal: Woher kommt es eigentlich, dass wir uns festgefahren im Job fühlen?

Aller Anfang ist das Studium – und danach landet man in der Sackgasse

Auch wenn man im Studium viel lernen muss und oft mit weniger Geld auskommen muss, trotzdem ist es für viele eine absolut geniale Zeit. Aber woran liegt das eigentlich? Für mich war es hauptsächlich die riesige Abwechslung, die das Studium so klasse gemacht hat. Ständig neue Fächer, Seminare, Praxisprojekte, Auslandssemester und neue Leute, Leute und Leute. Langeweile absolut Fehlanzeige. Und wenn doch mal etwas doof war – dann war es ja spätestens nach einem Semester vorbei. Im Job – gerade in vielen Einstiegsjobs – sieht das anders aus: Zunächst mal muss man die Routinen des Unternehmens kennenlernen. Das bedeutet oft 9 to 5. Die gleichen Kollegen. Die gleichen Abläufe. Wenn dann noch Unterforderung dazu kommt, oder die Inhalte einfach doof sind, kann der Job schnell zum Frustfaktor werden.

Der Chef – ein absolut kritischer Faktor für die Jobentwicklung

Man liest oft inspirational quotes, in denen es heißt, man solle sich für einen Chef entscheiden, nicht für einen Job. Oder lieber in einer schlechten Firma mit gutem Chef, als in einer guten Firma mit schlechten Chef arbeiten. Und da ist auf jeden Fall ein Funken Wahrheit dran. Es kann unfassbar demotivierend sein, z.B. kein Feedback zu bekommen oder viel zu wenig Feedback. Gerade am Anfang des Berufslebens, hat man oft so viel Potenzial, das noch ausgeschöpft werden will. Gleiches gilt für über- oder unterfordernde Aufgaben. Hier braucht ein Chef viel Gespür für das richtige Maß an Verantwortung und Vertrauen. Nicht jeder Mitarbeiter kommt mit vielen Freiräumen klar, andere blühen erst richtig auf, wenn sie ganz viel selbst entscheiden dürfen. Ein guter Chef merkt das.

Das richtige Unternehmen – Was ist mein Purpose?

Mittlerweile haben wir ja schon verstanden, dass das „warum“ ganz wichtig ist. Das heißt wir wollen verstehen, warum das Unternehmen und seine Produkte gut sind, was der Zweck des Unternehmens in der Welt ist. Idealerweise stimmt das mit unseren Werten überein. Aber das alleine reicht nicht. Wir wollen auch, dass wir einen Zweck für das Unternehmen erfüllen. Warum sind wir wichtig im großen Ganzen. Wofür ist unsere Arbeit gut? Klasse Unternehmen schaffen es, jedem Mitarbeiter zu vermitteln, warum er wichtig ist und honorieren dies auch. In viel zu vielen Unternehmen, sind Mitarbeiter weiterhin aber nur ein „Kostenfaktor in der Leistungserstellung“ wie in einem BWL Lehrbuch. Das ist nicht motivierend. Und bedeutet, auch wenn die Produkte einer Firma noch so toll sind, wenn ich mich nutzlos und nicht wertgeschätzt fühle, schlägt das auf die Motivation.

 

Du bist festgefahren im Job? 10 Dinge, die du tun kannst:

  • Versuche herauszufinden, was genau dich enttäuscht: Ist es die Tätigkeit (zu langweilig oder zu anspruchsvoll), der Chef oder das gesamte Unternehmen?
  • Wie lange bist Du schon im Job? Nach einem halben Jahr kannst Du noch kein gutes Urteil fällen, mit fünf Jahren Frust hingegen, solltest Du wahrscheinlich schnell etwas ändern.
  • Hast Du schon aktiv Maßnahmen zur Veränderung angestoßen? Zum Beispiel ein direktes Gespräch mit deinem Chef. Gerade Frauen belassen es oft bei Andeutungen und Chefs verstehen diese dann unter Umstände nicht. Du solltest unter vier Augen direkt ansprechen, was dich stört
  • Bringe konkrete Vorschläge für Veränderung mit, z.B. welches Projekt Du übernehmen möchtest oder welche Stelle du gerne übernehmen willst
  • Dir fehlen bestimmte Kenntnisse, schlage Schulungen oder Maßnahmen vor, mit denen Du diese erwerben kannst
  • Bringe ein wenig Geduld mit. Von einem auf den anderen Tag ändert sich gerade in großen Unternehmen wenig, aber warte auch nicht ewig auf Veränderungen.
  • Falls Dein Chef sehr passiv ist, kannst Du durch aktives Netzwerken versuchen an andere Förderer oder potenzielle Mentoren heranzukommen
  • Spiegele Deine Sichtweise mit Kollegen deines Vertrauens oder mit Freunden, die in Deiner Branche Erfahrung haben. Hole Dir ein ehrliches Fremdbild ein. Hier kann natürlich auch ein professionelles Coaching helfen.
  • Schmeisse nicht alles hin, nur um einem Gespräch mit dem Chef aus dem Weg zu gehen. Bevor Du es nicht versucht hast, kannst Du schließlich nicht wissen, ob sich nicht doch etwas ändern kann.
  • Hast Du all diese Schritte (ernsthaft) unternommen und es tut sich immer noch nichts, dann ist es wahrscheinlich an der Zeit die Fühler auszustrecken. Stelle sicher, dass Du wirklich mit gutem Gewissen, alles getan hast, um an den Problemen zu arbeiten, dann kannst Du auch mit gutem Gewissen weiterziehen.
Johanna Bath Brigitte Job Symposium

So langsam laufen unsere Vorbereitungen auf Hochtouren. Bald startet das Brigitte Job Symposium mit exklusivem Coaching Corner von talentista. Den ganzen Tag werden wir für die Teilnehmerinnen Mini-Coachings anbieten und natürlich wird es auch ein exklusives Meet-up mit mir geben. Am 26.9. ist es soweit und das kurfürstliche Schloss öffnet seine Türen für ambitionierte Frauen.

Du möchtest dabei sein? Dann sichere Dir hier Dein Ticket. Mit meinem Rabattcode: Job-Symp_Speaker erhälst Du 15% Rabatt.

Das ist das erste Mal, dass talentista mit eigenem “Stand” und Branding da draußen in der Welt einen großen Auftritt hat. Daher habe ich mir ein ganz besonderes Goodie überlegt, das die Teilnehmerinnen bei uns am talentista Stand mitnehmen können. Was das genau ist bleibt noch geheim…

Ist das Brigitte Job Symposium das richtige für mich?

Ich muss wirklich sagen, dass mich die Qualität der Brigitte Academy Veranstaltungen wirklich “umgehauen” hat. Die Dichte an Speakern, Workshops und tollen Gelegenheiten zum Netzwerken ist riesig. Daher ist der Besuch eine klare Empfehlung von mir. Der Preis für das Ticket ist mit 299 Euro bzw. 199 Euro für Brigitte Abonennten aber sicher kein Schnäppchen. Außerdem kann einen das Programm glaube ich erschlagen, weil es so vielfältig ist. Daher solltest Du Dir auf jeden Fall vorher einen Plan zu recht legen, wen Du sehen willst und mit wem Du sprechen willst. Aus Erfahrung sind die Speaker sehr zugänglich und Du kannst jede ansprechen, aber dazu musst Du ja definitiv vorher wissen, welche Fragen Du hast. Unter dieser Voraussetzung ist das Geld auf jeden Fall top investiert. (Und vielleicht sponsort Dich auch Dein Chef?!)

Auf welche Programmpunkte des Brigitte Job Symposium freue ich mich besonders

Die Brigitte Academy erwartet ca. 500 Besucherinnen in Mainz und das Programm ist voll gepackt mit interessanten Speakern. Ich persönlich habe auch schon meine Favoritinnen, die ich mir unbedingt mal live, bunt und in Farbe anschauen möchte.

Allen voran die großartige Isabel Garcia, die ich bisher nur aus Podcast Interviews kenne. Sie ist Kommunikationstrainerin und möchte Ihren Kundinnen zu ihrem persönlichen Kommunikationsstil verhelfen. Denn sebstsicher kann ja nur sein, wer sich nicht verstellt. Ihre unterhaltsame und wertschätzende Art hat mir schon immer super gefallen und daher freue ich mich, sie persönlich kennen zu lernen.

Auch gespannt bin ich darauf, Vera Strauch kennen zu lernen. Ich verfolge Ihren “Female Leadership Podcast” schon eine ganze Weile und finde Ihren Content sehr spannend. Aber das ist nur ein kleiner Ausgriff und nach dem letzten Brigitte Event (dem Finazsymposium in München) weiss ich, dass man vorher noch gar nicht wissen kann, welche tollen Menschen einem über den Weg laufen.

Ich würde mich freuen, talentistas an meinem Coaching Stand zu begrüßen! Lasst uns Deine Fragen anpacken!

PS: Zum Ticketkauf geht es hier.