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Ein häufiges Problem, dass mir bei Design your Career Teilnehmerinnen begegnet ist: “Ich habe keine Zeit”. Keine Zeit zu netzwerken, keine Zeit Neues auszuprobieren. Oder sogar nicht mal Zeit darüber nachzudenken, was man überhaupt Neues ausprobieren könnte. Daher war für mich klar, dass nach den ersten Modulen, in denen es sehr stark um das Entwerfen Deiner Karrierestrategie geht, ein Modul dem Thema “Zeit” gewidmet werden muss.

Falls Du die Inhalte der ersten Module von “Design your Career” noch nicht kennst, findest Du diese hier:

Modul 1: So startest Du mit Deiner Karrierestrategie

Modul 2: Stärken und Schwächen und Dein Fremd-/Eigenbild

Modul 3: Befreie Dich von limitierenden Glaubenssätzen

Modul 4: So baust Du Prototypen, um Deine Karriereideen zu testen

Aber jetzt schnell weiter zum Thema des Tages: Selbstführung und Zeitmanagement…

 

Warum Selbstführung so wichtig ist für Deine Karriere

Wenn Du es bisher noch nicht gemerkt hast: Design your Career braucht Platz in Deinem Leben. Wir bei talentista haben uns viel Mühe gegeben ein Programm zu bauen, dass flexibel und kompakt ist. Das heißt vieles kannst Du machen, wenn es für Dich gerade passt. Du kannst Inhalte tiefer oder weniger tief bearbeiten – so wie Du es brauchst. Aber natürlich  ist das ganze keine “null Nummer”. 4-6 Stunden solltest Du pro Woche und damit pro Modul einplanen. Und das kann in einem Leben, das sich sowieso schon “voll” anfühlt eine ganze Menge Zeit sein. Dabei solltest Du aber folgendes Bedenken: Wenn Du Dich immer nur von Dringlichkeiten leiten lässt, also der nächsten E-Mail, der nächsten Präsentation für den Chef oder dem nächsten Kundenanruf, verlierst Du wichtige Dinge aus dem Auge. Und ständig aktiv an Deiner Karriere zu arbeiten ist wichtig. Und muss deshalb eigentlich immer auf der To Do Liste stehen.

Was wir bei Design your Career tun

Natürlich kannst Du nicht Dein ganzes Leben umkrempeln. Du musst auch nicht auf eine einsame Insel oder sofort kündigen, um etwas Raum zu gewinnen, um an Deiner Karriere zu arbeiten. Bei DYC fokussieren wir darauf, was Du in Deinem jetzigen Alltag lernen kannst, um bewusster mit der Zeit umzugehen, die Du hast oder Rahmenbedingungen so zu verändern, dass Du neue Freiräume gewinnst. Oft wissen wir nämlich gar nicht, welche Rahmenbedingungen wir unbewusst als gesetzt ansehen, obwohl diese gar nicht so fix sind, wie wir glauben. Außerdem lernst Du Deinen Kalender so zu gestalten, dass er Deine Prioritäten wiederspiegelt und Du weniger von Außen gesteuert bist. Deine wichtigste Erkenntnis sollte sein: Nur wenn Du selbst respektvoll mit Deiner Zeit umgehst, kannst Du andere dazu bringen Deine Zeit auch respektvoll zu behandeln.

Warum einfach “Nein” sagen keine Strategie ist

Und nun kommen wir dazu, was Design your Career NICHT ist. Nämlich wieder so ein Guru, der Dir wohlmeinend sagt, Du müsstest Doch einfach “Nein” sagen lernen. Natürlich ist es gesund, sich im richtigen Moment auch mal abgrenzen zu können, aber so simpel ist die Welt nun mal nicht. Denn oft handelt es sich ja auch um Verantwortungen oder Aufgaben, die Du bewusst angenommen hast und nun auch erfüllen möchtest. Und ich glaube auch, dass ein Team oder ein Chef (zu Recht) wenig Verständnis dafür hätte, wenn Du einfach nur abblockst ohne Alternativen oder Ersatzvorschläge. Genau hier setzen wir an. Ja. Du wirst Aufgaben verändern oder anders ausführen, um effizienter und effektiver zu werden. Aber immer nur “Nein” sagen ist nicht die Lösung…

 

Fragst auch Du Dich, wie Du in Deinem busy life Platz für neue Ideen schaffen sollst? Dann vereinbare doch hier direkt Deinen kostenlosen Beratungstermin mit mir und wir schauen gemeinsam, ob und wie “Design your Career” Dir helfen kann.

Johanna Bath Design your Career

Hier bekommst Du gleich den nächsten Einblick in das talentista Mentoring Programm Design your Career. Im Modul 4 von Design your Career wird es langsam ernst. Nach der Analysephase aus den Modulen 1 und 2, haben wir in Modul 3 Deine limitierenden Glaubenssätze aus dem Weg geräumt. Und jetzt? Wir fangen an, ins Handeln zu kommen.

Probleme durch Nachdenken lösen

Es kann in vielen Fällen funktionieren Probleme durch Nachdenken zu lösen. Und in vielen Lebenssituationen, ist es tatsächlich so, dass nur Du allein und Dein Kopf zur Verfügung stehen, um eine bestimmte Herausforderung zu bewältigen. Ganz klassisch ist das zum Beispiel in Schule und Studium der Fall, wenn wir eine Klausur schreiben. Wir sind auf uns allein gestellt und müssen durch Nachdenken zum Ergebnis kommen. In ganz vielen Lebenslagen, hilft Dir aber genau diese Vorgehensweise nicht. Im Gegenteil du verirrst Dich unter Umständen in Gedankenschleifen, kommst nicht ins Handeln oder verschwendest viel Zeit.

Dein Karriere Prototyp

Daher möchten wir Dich bei Design your Career dazu anregen, an Deine Karriereplanung ganz anders heranzugehen. Und zwar mit Design. Wie geht ein Produktentwickler vor, wenn er ein Problem bearbeitet? Er versucht möglichst viele, möglichst kreative Lösungen zu finden und fängt dann an Prototypen zu bauen. Und genau dieses Prinzip übertragen wir auf Deine Karriere. Wie kannst Du mit weniger Nachdenken und dafür mehr Ausprobieren, zu schnelleren Erkenntnissen gelangen, was zu Dir passt. Oder auch, was nicht zu Dir passt. Die gute Nachricht ist, mit dieser Vorgehensweise kannst Du nicht scheitern, Du kannst nur Erkenntnisse und Erfahrungen gewinnen, mit denen Du Deine weiteren Versuche verbessern kannst.

Das Testgelände bei Design your Career

Einer der wichtigsten Schritte für erfolgreiche Versuche ist, das Problem und das Testgelände richtig abzustecken. Denn nur wenn Du Deine Rahmenbedingungen kennst, kannst Du einen Prototypen bauen, der dazu passt. Viele von uns stecken sich viel zu enge Rahmenbedingungen, weil sie einfach Annahmen treffen, was geht oder wie der Prozess sein muss. Oder auch welche Erwartungshaltungen an Dich bestehen. Oft reicht ein einfaches Hinterfragen aus, um festzustellen, dass Rahmenbedingungen sich verändern lassen oder gar nicht so fest sind, wie wir sie in unserem Kopf haben. Gemeinsam stecken wir Dein optimales Prototypen Testgelände ab und legen los.

 

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Heute will ich Dir weitere Einblick in Design your Career geben. Im Modul 1 lernst Du, wie Du Deine persönliche Karrierestrategie aufbauen kannst und wie Du am besten startest. Im Modul 2 konzentrieren wir uns auf Deine Stärke und Schwächen und natürlich wie Du Dich selbst wahrnimmst, aber natürlich auch, wie andere Dich sehen. Heute bleibt also die spannende Frage: was passiert…

Design your Career – Modul 3: Dein Umgang mit Risiken und Ängsten

Sind wir ehrlich, wir alle kennen die Situation. Wir haben einen Plan oder eine Idee und plötzlich sehen wir nur noch die möglichen Risiken. Manchmal beschleicht uns auch ein Gefühl der Panik. Oder aber wir sind völlig resistent gegen alle Risiken und stürzen und immer wieder in ungewissen Situationen, was uns in Probleme bringt. Klar ist auf den ersten Blick, Ängste oder eine gesunde Risikowahrnehmung sind super. Sie helfen uns zu große Risiken zu vermeiden und schützen uns so vor unnötigen Gefahren. Wie aber können wir erkennen, ob unsere Risikoeinschätzung gut kalibriert ist. Wann deutet unser schlechtes Bauchgefühl auf ein wirkliches Problem hin und wann lediglich auf die Nervosität vor einer bestimmten Situation, die wir einfach bewältigen müssen, um zu wachsen.

Gute Ängste, schlechte Ängste

Klar ist, dass zu einer Weiterentwicklung oder zu Wachstum natürlich gehört, dass Du Deine Komfortzone ab und an verlässt. Durch neue Erfahrungen lernen wir, dass wir uns oft viel mehr zutrauen können, wir haben Erfolge oder lernen neue Menschen kennen. Wenn wir uns nie aus unserer Komfortzone pushen berauben wir uns schnell dieser Erfahrungen.

Und ein gesunder Respekt ist ja durchaus nichts Schlechtes. Wenn wir Beispielsweise vor einem Vortrag Respekt haben und nervös sind, bereiten wir uns besser vor. Wir nehmen ein anspruchsvolles Projekt dann nicht auf die leichte Schulter, sondern geben unser Bestes. Wenn wir aber in Panik verfallen und nicht mehr klar denken können, wenn wir einen Vortrag halten sollen, ist es kein gesunder Respekt mehr, sondern eine Angst, die uns behindern kann.

Warum musst Du Deine limitierenden Glaubenssätze verstehen

Um Deine Karriereplanung gezielt voranzutreiben, musst Du sehr offen für neue Möglichkeiten sein. Oft verbergen sich die besten Optionen, da wo wir sie nicht vermuten, bzw. sind für uns noch gar nicht sichtbar. Wir bewegen uns in unserem Denken in einem relativ starren Rahmen. Wenn es uns gelingt, diesen Rahmen aufzubrechen bzw. uns von Denkmustern zu lösen, die uns bremsen, können wir unsere Karriere bestmöglich entwickeln. Diese limitierenden Denkmuster können alle Bereiche unseres Denkens betreffen. Beispiele für solche Glaubenssätze sind:

  • Nur bei einem großen Unternehmen gibt es einen sicheren Arbeitsplatz.
  • Ich kann einfach nicht auf der Bühne stehen.
  • Ich muss nächstes Jahr die Beförderung von meinem Chef bekommen, sonst ist mein Job aussichtlos.

 

Was machen wir bei Design your Career?

Der allererste und auch sehr wichtige Schritt, ist sich dieser Glaubenssäte bewusst zu sein. Also die Erkenntnis zu haben: „Ach, das ist ja gar kein allgemeingültiges Gesetz, sondern nur mein persönliches Empfinden.“ Hier finde ich großartig, dass wir bei DYC in der Gruppe über solche Themen sprechen, denn hier wird klar: jede von uns lebt in ihrer eigenen Story, wie die Welt funktioniert. Und eine Veränderung des Blickwinkels reicht oft schon zu erkennen, wow – da gibt es noch so viele Alternativen zu meiner Sichtweise. Und dann geht es natürlich darum Deine limitierenden Glaubenssätze in hilfreichere Gedanken zu verändern. Dabei geht es nicht um Gehirnwäsche, sondern eher um eine graduierliche Umdeutung Deiner Gedanken.

 

Hört sich das spannend an? Dann buche hier Deinen kostenlosen Beratungstermin zu Design your Career.

 

Johanna Bath herCareer

Design your Career – Was erwartet Dich?

Was erwartet Dich bei Design your Career? Seit ein paar Wochen berichte ich hier ja auch aus dem Inhalt von Design your Career. Das Mentoring Programm von talentista unterstützt Dich in sieben Wochen alles zu lernen, was Du für Deine individuelle Karrierestrategie brauchst.

Dazu gibt es zunächst 6 Module, in denen wir Dir das Know-How vermitteln, dass Du für Deine Karriereplanung brauchst. In Modul 1 geht es um das Thema Karrierestrategie. Warum eine solche so wichtig ist, erfährst Du hier.

Modul 2: Deine Stärken und Schwächen sowie Dein Fremd- und Eigenbild

Im Modul 2 dreht sich alles, um die Bestimmung Deines Standorts. Denn natürlich sind sowohl Deine Stärken und Schwächen sehr wichtig, wenn es darum geht Deine Karriere zu gestalten, als auch zu erkennen in wie weit andere Dich so wahrnehmen, wie Du Dich selbst wahrnimmst. Viele andere Ratgeber und Coaches versuchen dabei, Dich auf ein Idealbild hinzuentwickeln. Sprich Du sollst lernen eine bestimmte „Rolle“ zu spielen, die Dich dann erfolgreich machen soll. Genau das möchte ich nicht! Dennoch finde ich persönlich es trotzdem wichtig, dass Dein Fremd- und Eigenbild in einem guten Einklang stehen. Denn nur wenn Du ein Bewusstsein hast, wie Du auf andere wirkst, kannst Du ein Stück weit vorher erkennen, welche Vorgehensweisen überhaupt erfolgsversprechend sind.

Warum Dein Fremd- und Eigenbild so wichtig ist

Das Gute ist: Karriere machen ist keine exakte Wissenschaft. Mit anderen Worten arbeite ich nach der Devise: viele Wege führen nach Rom. Und wo Rom genau liegt, kann sich in Deinem Berufsleben auch ein paar Mal ändern. Das bedeutet in gewisser Weise: Der Weg ist das Ziel. Und nur Du allein bist verantwortlich an jeder Kreuzung zu entscheiden, wo Du lang gehst. Auf der einen Seite ist das erdrückend, weil Du allein verantwortlich bist und Dich oft entscheiden musst. Auf der andern Seite, darfst Du oft auswählen und kannst oft Entscheidungen aus der Vergangenheit wieder korrigieren. Und ja, Rom ist nicht ein fixer Ort, sondern eine grobe Richtung. Und so lange Du grob in diese Richtung unterwegs bist kannst Du nicht viel falsch machen. Dein Fremd- und Eigenbild hilft Dir dabei im Einklang mit Deinem Umfeld den für Dich in diesem Moment besten Weg auszuwählen und auch Dein Umfeld dabei „mitzunehmen“.

…ja, ich gebe Dir ein Beispiel dafür

Konkret bedeutet das, dass es wichtig ist, dass Du authentisch bleibst. Sprich, wenn Du eher ruhig und introvertiert bist und so auch wahrgenommen wirst, solltest Du keine Rolle annehmen, bei der Du ständig in der Öffentlichkeit stehst. Wenn Dein Fremd- und Eigenbild im Einklang sind, dann wird Dein Umfeld verstehen, dass Du so einen Job ablehnst, weil sie ebenfalls der Meinung sind, dass er nicht zu dir passt. Wenn Dein Fremd- und Eigenbild aber nicht stimmig sind, dann verstehen die Menschen um Dich herum Deine Entscheidung nicht. Gegebenenfalls wird Dir dann kein neuer Job angeboten, weil Deine Entscheidung Leute vor den Kopf gestoßen hat.

Dies solltest Du wissen und einkalkulieren, wenn Du Entscheidungen triffst. Du kannst dann immer noch entscheiden, dass Du diese negativen Konsequenzen akzeptierst. Aber der Unterschied ist, dass Du jetzt ein Bewusstsein für solche Situationen entwickelt hast. Du wirst dann von den negativen Reaktionen nicht kalt erwischt.

Authentizität und Netzwerken

Auch beim Kennenlernen von neuen Kontakten und bei Netzwerken ist Deine Wirkung auf andere zentral. Unser Kontakt zu anderen ist am leichtesten und besten, wenn wir authentisch sein können – uns nicht verstellen müssen. Für Deine Karriere ist Dein Netzwerk das Rückgrat, das Dich stützt und aufbaut. Daher besteht auch hier ein enger Zusammenhang zwischen Deinem Fremd- und Eigenbild und Deinem persönlichen Stil sowie Deiner persönlichen Wirkung beim Netzwerken.

 

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Eine Frage, die ich oft bekomme ist, was meine Tipps fürs Netzwerken sind. Ein sehr spannendes Thema, dass eine zentrale Rolle für Deine berufliche Entwicklungs spielen kann. Gleich vorweg –  ohne mein Netzwerk wäre ich niergends. Zwar habe ich meine letzten Jobs tatsächlich über eine klassische Bewerbung bekommen. Aber trotzdem habe ich immer wieder immens von tollen Kontakten profitiert. Die große Frage ist aber, wie baue ich mir ein Netzwerk auf?

Finde Deinen Stil beim Netzwerken

Viele Ratgeber proklammieren einen Standardweg. Rufe Leute an, geh Mittagessen, vernetze Dich viel Online. Aber ich glaube den Königsweg gibt es hier nicht. Ich denke viel mehr, dass das Thema Netzwerken auch eine Typfrage ist. Du telefonierst nicht gerne und bekommst Schweißausbrüche, wenn Du nur daran denkst, den Telefonhörer in die Hand zu nehmen? Dann hilft dir ein Tipp a la: “Ruf doch einfach an” nicht. Viele Wege führen nach Rom. Du gehst gerne auch Fachveranstaltungen und Events? Prima! Du tummelst Dich lieber in Online Netzwerken und liest und kommentierst spannende Beiträge von anderen Nutzern aus Deinem Fachgebiet? Auch toll! Du blühst in 1 zu 1 Situationen wie einem gemeinsamen Kaffee auf, kannst aber größere Gruppen nicht leiden? Dann mache das! Wichtig ist, dass Du Deinen Stil findest. Denn nur dann wirkst Du natürlich, sympathisch und authentisch und das ist meiner Meinung nach der beste Garant für Erfolg.

Die Mischung machts

Ein Netzwerk sollte idealerweise aus einem breiten Spektrum an Kontakten bestehen. Toll, wenn darunter auch “hohe Tiere” sind, aber Hierarchie ist kein garant für ein gutes Netzwerk. Ein gutes Netzwerk sollte meiner Meinung nach aus einer großen Bandbreite von Personen mit unterschiedlichen Hintergründen und unterschiedlichen Karrierestufen bestehen. Mal willst Du Dich mit Gleichgesinnten austauschen, mal brauchst Du ein Feedback von einem Mentor, mal eine Info zu einem Thema, in dem Du komplett fachfremd bist. Viele konzentrieren sich in ihrem Netzwerk auf eine bestimmte Gruppe von Kontakten. Aber Du kannst heute nicht wissen, wofür Du Dein Netzwerk einmal brauchst. Du kannst auch nicht wissen welcher Deiner Kontakte irgendwann nützlich sein wird und welcher nicht. Daher gilt es eine gewissen diversität sicher zu stellen. Außerdem solltest Du Dich immer von Sympathie leiten lassen. Ist Dir diese Person sympathisch, fällt es Dir leicht den Kontakt zu pflegen? Dann ist es ein guter Kontakt unabhängig davon, was einmal daraus wird.

Kontinuität schlägt Einzelaktionen

Wie geht es Dir damit, wenn Du das Gefühl hast, dass jemand sich nur bei Dir melden, wenn er etwas von Dir will? Eben! Daher einer meiner wichtigsten Tipps fürs Netzwerken: Du solltest kontinuirlich an Deinem Netzwerk bauen. Nicht dann, wenn Du plötzlich ein Netzwerk brauchst. Auch im Studium lohnt es sich schon mit allen möglichen Leuten in Kontakt zu bleiben. Es nützt nichts, wenn man auf Jobsuche ist, wild 100te Kontakte auf Linkedin hinzuzufügen. Ein organisch gewachsenes Netzwerk ist viel mehr wert. Du kannst über Jahre eine persönliche Beziehung aufbauen, Du kannst für Deine Netzwerkkontakte selbst auch etwas tun, etc. Daher solltest Du es Dir zu einer wöchentlichen Aufgabe machen, Dein Netzwerk zu pflegen. Nimm Dir zum Beispiel vor, jeden Freitag eine Wochenendmail an eine Person zu verschicken. Oder empfehle jedes Buch oder jeden Podcast, den Du hörst mind. einer Person weiter. Setze Dir zum Ziel mindestens einmal die Woche mit einer Person Mittagessen zu gehen oder Kaffee zu trinken, die außerhalb Deiner direkten Kontakte ist. Denn nur, wenn Du hier dran bleibst eröffnest Du die Möglichkeit mit Deinem Netzwerk kontinuirliche in Kontakt zu sein.

Was sind Deine besten Tipps fürs Netzwerken?

PS: Netzwerken steht bei Design your Career sehr stark im Fordergrund. Zum einen weil es ganz wichtig für Deine Karrierestrategie ist, zum anderen weil ich überzeugt bin, dass die Design your Career Gruppe in sich bereits ein tolles Netzwerk ist. Ich freue mich auf viele neue Gesichter!

 

Johanna Bath herCareer

Karriereplanung ist das Hauptthema des ersten Moduls von Design your Career. Es ist ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt, gerade weil ich glaube, dass man hier ganz viel “falsch” machen kann. Aber vielleicht nochmal ganz kurz drei Schritte zurück. Für alle, die jetzt neu hier sind: Was ist Design your Career? DYC ist mein Programm, das im Februar 2020 startet und das Dir dabei hilft, einen konkrete Umsetzungsplan für deine nächsten Jahre im Job zu entwickeln. Und was hat es mit dem “ersten Modul” auf sich? DYC besteht aus sechs Modulen und einem Umsetzungsworkshop und in den nächsten Wochen möchte ich euch hier die Inhalte der Module vorstellen.

Was verstehe ich unter Karriereplanung?

Keine Sorge: bei talentista hat Karriere nichts mit schwarzen Anzug und Vorstandskarriere zu tun. Sondern ich glaube, dass eine passende Karriere etwas ganz Individuelles ist. Unter Karriere verstehe ich, dass Du Deine Talente sinnvoll einbringen kannst, wirksam in Deinem Job wirst, eine für Dich passende Balance findest und dass Du ausreichend gut verdienst. Nicht mehr und nicht weniger ;-). Du sollst Dich wohlfühlen. Für viele ist dieses Ziel aber immer noch relativ weit entfernt oder fühlt sich manchmal sogar unmöglich zu erreichen an. Daher glaube ich, dass Dir Karriereplanung helfen kann.

Welche Tücken hat die Karriereplanung?

Im Prinzip gilt auch beim Thema Karriereplanung, dass “Extreme” schädlich sein können. Die einen klammern sich verkrampft an ein bestimmtes Ziel, dass sie unbedingt erreichen wollen. Dann bist Du aber nicht mehr offen für alle Chancen, die durch Zufall in Dein Leben kommen. Du versteifst Dich auf genau eine Sache. Klar, mit viel Glück erreichst Du dann diese eine Sache, aber was, wenn Dich genau das dann nicht glücklich macht? Dann fällst Du in ein großes Loch. Das andere Extrem ist, gar keinen Plan zu haben. Du hüpfst von einer Möglichkeit zur nächsten, aber irgendwie ist immer irgendetwas nicht richtig. Statt aber mal grundlegend zu durchdenken, was genau Du suchst, lässt Du Dich nur von Möglichkeiten treiben oder tust gar nichts. So kannst Du nicht aus Erfahrungen gezielt lernen und bist sehr abhängig davon, dass der Zufall Dich schon irgendwann in die richtige Richtung bringt. Du verlierst Zeit und bist manchmal orientierungslos. Nicht falsch verstehen, weder die eine noch die andere Strategie ist komplett falsch. Solange Du Dich damit wohlfühlst. Aber oft kommen meine Kunden genau deshalb zu mir, weil sie sich mit diesen beiden Wegen eben nicht (mehr) wohlfühlen.

Was machen wir bei Design your Career?

In meinem Programm lege ich deshalb großen Wert darauf, dass wir direkt am Anfang die Rolle klären, die Karriereplanung für Dich spielen soll. Zum einen ist ganz wichtig zu verstehen, dass Leidenschaft dabei nicht unbedingt im Zentrum stehen muss. Viele Menschen begeben sich ihr Leben lang auf die Suche nach einer Leidenschaft und werden immer wieder enttäuscht, wenn sie nicht die eine Leidenschaft finden. Oder Du hast eine Leidenschaft, aber merkst, dass diese Leidenschaft als tagtäglicher Beruf nicht funktioniert. Zum Beispiel stimmen dann vielleicht Geld oder Balance nicht mehr.

Ich weiß, dass solche Aussagen nicht dem Zeitgeist entsprechend. Jeder muss ja heute sein Hobby zum Beruf machen, aber was ist, wenn eine Leidenschaft als Hobby großartig ist, aber als Beruf nicht taugt? Daher beinhaltet Karriereplanung bei talentista vor allem die genaue Analyse Deines Standorts. Wo stehst Du jetzt?

Karriereplanung und Standortbestimmung

Wenn Du auf ein berufliches Ziel hinarbeitest, aber Deinen Standort nicht kennst, dann ist das ungefähr so, als würdest Du versuchen zu einem bestimmten Ort zu navigieren, ohne zu wissen, wo Du Dich genau auf der Landkarte befindest. Wir schauen dabei auch auf Leidenschaften, aber vor allem schauen wir zunächst einmal darauf, welche Art von Tätigkeiten Du leidenschaftlich gerne tust. Es geht also viel, viel weniger um das “wohin” sondern viel mehr um das “wie”. Denn nur wenn Du Deine Tage mit Tätigkeiten füllst, die Dir liegen, leicht von der Hand gehen und Dir keine Energie rauben, wirst Du erfolgreich ans Ziel kommen. Das heißt wir suchen nicht nach dem einen großen Ziel – viele Menschen haben nämlich nicht das eine große Ziel – sondern wir suchen nach den Dingen, die Dich im tagtäglichen erfüllen können. Und bauen Deine Karriereplanung auf genau diesen Bausteinen auf. Damit bleibst Du auch flexibel, denn Ziele können sich ändern. Dann setzt Du Deine Bausteine einfach anders zusammen.

Hast Du Fragen zu Design your Career?

Dann buche Dir ganz schnell einen Beratungstermin bei mir.