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Wer mich kennt, weiß, dass ich Podcasts liebe. Daher ist es keine Überraschung, dass ich sofort Feuer und Flamme war, meinen ersten Podcast aufzunehmen.

Gefragt hat mich die liebe Yvonne Kania, die genau wie ich seit vielen Jahren Führungskraft in der Automobilindustrie und Buchautorin ist. Bei so vielen Gemeinsamkeiten stellte sich die „gleiche Wellenlänge“ quasi wie von selbst bei uns ein, obwohl wir uns tatsächlich erst zwei Mal „live“ getroffen haben.

Dein erster Podcast? Worum geht es eigentlich?

Gemeinsam beschlossen wir, dass das Thema Karriereplanung bzw. Karrierestrategie ein super Einstieg wäre. Dabei war es mir ganz wichtig überhaupt zu erklären, was ich unter dem Begriff „Karriere“ verstehe. Denn bevor sich jetzt jeder irgendwelche Anzugträger vorstellt, denen nichts wichtiger ist als der nächste Karriereschritt oder der nächste Firmenwagen, will ich hier kurz „Stopp“ sagen. Für mich heißt Karriere schlicht einen Job zu gestalten, dass Du Deine Talente effizient und effektiv einsetzen kannst und Du (im Großen und Ganzen) mit den Rahmenbedingungen des Jobs zufrieden bist.

Ich bin überzeugt, dieser Zustand kommt bei den allermeisten nicht von selbst. Daher habe ich mich der Aufgabe verschrieben, Dir auf dem Weg zu genau dieser Karriere zu helfen.

Als nächstes sprachen Yvonne und ich über die verschiedenen Umsetzungstypen. Denn „mach doch einfach“ funktioniert nicht für jede! Daher bin ich der Meinung musst Du Dich und Deine Motivatoren sehr gut verstehen, um dann auch Projekte zum Beispiel im Job erfolgreich umsetzen zu können.

Ja – und wir haben auch über Geld gesprochen

Last but not least drehte sich unsere Diskussion dann ums liebe Geld. Denn wenn Du es geschafft hast eine Karriere bzw. einen Job zu gestalten (ich sage bewusst nicht zu finden), dann solltest Du natürlich auch Deinem Wert entsprechend entlohnt werden.

Daher gibt es zum Abschluss noch unsere top 3 Verhandlungstipps für die Gehaltsverhandlung und Bewerbungsphase.

Neugierig geworden auf meinen ersten Podcast?

Dann höre hier sofort rein.

Create and design yourself von Yvonne Kania.

Ich freue mich zu hören, was Du zu meinem Erstlingswerk denkst. Lass mir gerne Dein Feedback zukommen.

Die drei Schlüssel zu finanzieller Unabhängigkeit? Wenn man so manchen Money Mindset Coach danach fragt kommt: Sparen, sparen, sparen. Bei mir tauch das Sparen gar nicht in der Liste auf. Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin gekennende Minimalistin und unverhältnismaßiger Konsum ist sicher nicht mein Hobby.

Was stört mich an der Diskussion rund ums Sparen?

Ich halte es für eine wichtige Fähigkeit, Deine Ausgaben (grob) zu kennen. Du solltest definitiv wissen, was Deine großen Kostenblöcke sind. Und Du solltest auch immer wissen, woran Du sparen könntest, sollte das mal notwendig werden. Aber ich finde, wer nur oder hauptsächlich übers Sparen redet, wenn es um finanzielle Unabhängigkeit geht, der hat das Thema nicht richtig verstanden. Warum? Weil Sparen geht immer nur von dem “Kuchen”, den ich einnehme. Daher arbeite ich lieber daran, dass der Kuchen größer wird. Denn dann werden (vernünftiger Umgang mit dem Geld vorausgesetzt) auch die Stücke, dich ich Sparen bzw. investieren kann immer größer. Also Schluss mit dem Knausern an kleinen Dingen und her mit der großen Kohle 😉

Schlüssel Nummer 1: Dein Einstiegsgehalt

Jedes Einstiegsgehalt, ob beim ersten, zweiten oder dritten Job, bietet einen Hebel zur Verhandlung. Und ja, Du solltest Dein Gehalt immer verhandeln. Die Studie einer amerikanischen Universtität hat herausgefunden, dass nur 7% der Akademikerinnen ihr erstes Gehalt verhandeln. Bei den Männern tun dies 57%. Der Jobwechsel oder Einstieg, bietet hier eine einmalige Gelegenheit, da Du eine bessere Verhandlungsposition hast, als wenn Du bereits in der Firma arbeitest.

Auch wenn Deine Firma ein großes, tarifgebundenes Unternehmen ist, solltest Du verhandeln. Denn auch innerhalb der Tarifstufen gibt es oft eine Spanne von ein paar tausend Euro Unterschied, die über Leistungspunkte zugeteilt wird. Und da kann es schon einen Unterschied machen, ob Du diese gleiche erhälst, oder erst später. Informiere Dich auf jeden Fall welche Leistungen üblich sind, damit Du einen Wissensvorsprung hast.

Schlüssel Nummer 2: Zügig Karriere machen

Mädels – es ist leider so. Ihr habt wenig Zeit. Insbesondere, wenn Du eine Familie gründen willst, solltest Du keine Zeit verlieren. Und damit meine ich nicht Selbstüberschätzung und Ungeduld. Sondern stetiges, gelassenes und fokusiertes Hinarbeiten auf klare Ziele. Überlege Dir welche Art von Position Dir Spaß machen würde und welche Fähigkeiten Du dafür brauchst. Suche Dir Projekte, in denen Du diese Fähigkeiten erwerben kannst. Knüpfe Netzwerke, die Dir Zugang zu dieser Art von Positionen verschaffen. Besuche Fachveranstaltungen und Weiterbildungen, die auf diese Stellen einzahlen. Sei motiviert und gehe die extra Meile. Sei klar in Deinen Wünschen ohne verbissen zu sein.

Verharre nicht zu lange in “schlechten” Jobs. Das sind Jobs, in denen Du keine (neuen) Fähigkeiten erlernen kannst, die auf Deine Wünsche einzahlen. Oder Jobs, die es Dir nicht ermöglichen Kontakte zu knüpfen oder “sichtbar” zu werden. Und auch in top Jobs ist die Lernkurve irgendwann vorbei. Nach spätestens vier Jahren solltest Du Dich auf jeden Fall umschauen.

Schlüssel Nummer 3: Die finanzielle Balance in der Partnerschaft

Kein Faktor beeinflusst Deine Verdienstmöglichkeiten so sehr, wie lange Teilzeitphasen. In meinem Buch habe ich ettliche Studien analysiert und sogar Prof. Dr. Carsten Wippermann interviewt, der das Thema Gender Pay Gap u.a. für das Familienministerium untersucht. Und hier zeigt sich, dass sich Teilzeitgehälter schlechter entwickeln als Vollzeitgehälter. Das heißt, dass Du in Teilzeit nicht nur schlechter verdienst, nein, dein Gehalt entwickelt sich auch noch unterdurchschnittlich weiter. Daher ist es extrem wichtig, Teilzeitphasen kurz zu halten. Bzw. auch schnell wieder in einer vollzeitnahen Teilzeit zu arbeiten. Das geht natürlich dann am besten, wenn Du mit Deinem Partner ein Familienmodell vereinbaren kannst, in dem Ihr beide gleichermaßen für die Kinder da seid. Wann man dieses Gespräch am besten führt? Am besten bevor man überhaupt in die Familiengründung startet. Sollte der Moment verpasst sein, dann ist der zweitbeste Moment jetzt ;-).

Weiterhin solltest Du natürlich darauf achten, dass Dein Job so flexibel wie möglich verrichtet werden kann. Und vielleicht sogar eine erfolgsabhängige Bezahlung bietet, denn dann kannst Du durch Leistung punkten und nicht nur durch Präsenz, wie heute leider noch in in vielen Firmen üblich.

 

PS: Wie Du Deine Gehaltsverhandlung perfekt vorbereitest, erfährst Du hier.

Die Inspiration für diesen Artikel bzw. das Thema: “Als Single eine Wohnung kaufen” stammt aus zwei Quellen. Zum einen war da eine sehr interessante Frage einer Teilnehmerin des Femboss Festival. Sie fragte mich, ob ich es für “ok” halten würde, eine Wohnung als Geldanlage zu kaufen. Sie hatte ein gutes und sicheres Einkommen und bereits eine private Rentenversicherung. Ich muss wahrscheinlich kurz richtig doof geschaut haben. Bevor ich antwortete: “Natürlich ist das ok, das ist sogar eine sehr gute Idee!”

Und vor ein paar Tagen begegnete mir das Thema nochmal. Ich traf mich mit einer Arbeitskollegin und sie erzählte mir, dass sie gerade ein Haus gekauft hat. Alleine! Sie war mega happy mit ihrer Entscheidung und obwohl es bei ihr im Job gerade nicht so toll läuft, motiviert sie das Haus, einfach dran zu bleiben, und die Zähne zusammen zu beissen.

Schloss ohne Traumprinz

Ich glaube nicht, dass ich hier für das Thema Immobilie als Geldanlage werben muss. Ich denke es ist vielen klar, dass einen vermietete (aber in manchen Fällen auch selbstgenutzte) Immobilie eine super Geldanlage sein kann. Ich möchte hier auch kein Maklerblog werden und jetzt was über Lage, Lage, Lage erzählen. Ich denke diese Infos bekommt Ihr sowieso besser wo anders. Aber ich glaube, dass auch beim Thema Immobilienkauf unser Mindset eine große Rolle spielt. Denn, welches kleine Mädchen träumt schon davon, sich als Single eine Immobilie zu kaufen. Nein, wir träumen eher vom gemeinsamen Schloss mit unserem Traumprinz. Was aber, wenn der Traumprinz auf sich warten lässt, während Dein Geld auf dem Tagesgeld Konto vor sich hindümpelt?

Trotz Immobilie flexibel bleiben

Das ideale Objekt lässt sich genauso schnell wieder verkaufen, wie Du es gekauft hast. Das bedeutet, dass Du idealerweise eine Immobilie kaufst, die für alle drei Zwecke funktioniert. Selbst daran wohnen, vermieten oder verkaufen. Denn dann hast Du die maximale Flexibilität, was Du mit Deiner Immobilie machst. Und wenn der Traumprinz dann vor der Tür steht und das Schloss doch noch gekauft wird, kommst Du schnell wieder an Dein Geld. Oder Du vermietest die Wohnung und investierst die Mieteinnahmen in die Finanzierung des Schlosses. Auch empfehle ich den Immobilienkauf auch eher dann, wenn Du es Dir leisten kannst. Sprich, wenn Du eine überschaubare Finanzierungsrate hast und gleichzeitig noch sparen kannst. Natürlich ist das eine konservative Vorgehensweise und so holst Du nicht die maximale Rendite heraus, aber auf der anderen Seite bleibst Du flexibler, da Du nicht finanziell an Dein Limit gehst.

Tipps für das richtige Mindset beim Kauf

Klar eine Immobilie zu kaufen, macht man nicht mal eben so. Die Entscheidung kann sich aus vielen Gründen beängstigend anfühlen. Daher solltest Du Dir auf jeden Fall den Rat von jemandem einholen, der das schon mal gemacht hat und idealerweise auch die Substanz einer Immobilie bewerten kann. Selbst wenn Du Dir sehr sicher bist, dass alles in Ordnung ist, kann es ungemein beruhigend wirken, wenn noch eine zweite Person die Immobilie angeschaut hat. So ging es zumindest mir bei meinem ersten Immobilienkauf.

Genauso wenn es um den Prozess des Kaufes geht: Wer es schon einmal gemacht hat, der empfindet das nicht als Hexenwerk. Daher werde ich hier einfach Freunde und Bekannte nach deren Erfahrungen auszutauschen.

Ein weiterer guter Ansprechpartner vor der Immobilienkauf ist Deine Bank. Hier bekommst Du in der Regel gerne einen Termin, in dem geklärt werden kann, wie hoch deine Finanzierungssumme sein kann/darf und welche Konditionen ungeführ auf Dich zukommen. So einen Termin würde ich unbedingt empfehlen, denn dieser Beschleunigt die Abwicklung, wenn Du die passende Immobilie gefunden hast. Und in der Regel gewinnt der Käufer das Rennen, der als erstes eine Finanzierungszusage seiner Bank erhält.

Mythos Niedrigstzinsen

Natürlich unterbieten sich derzeit die Banken mit ihren Niedrigzinsen. Und ja der Zinsenzinseffekt ist ein wichtiger Einfluss bei Deiner Finanzierung. Dennoch solltest Du nicht blind den niedrigsten Zins wählen. Denn auch hier gilt, eine Immobilienfinazierung ist eine langfristige Beziehung. Und hier spielt die Qualität der Betreuung zumindest für mich auch eine Rolle. Was bringt es mir wenn ich für 1,7% statt 1,8% finanziere, aber mein Bankberater nicht schnell genug ist, mir eine Finanzierungszusage zu machen, weil er mich nicht persönlich kennt. Wichtig sind auch sonstige Konditionen, z.B. wie hoch ist die Sondertilgung, die ich machen darf. Sprich ist es möglich uach größere Einmalzahlungen zu machen? Mir persönlich war das sehr wichtig, da ich so die monatlich festgelegte Rate eher klein (und damit) realistisch halten konnte, aber dennoch viel tilgen konnte, wenn ich z.B. eine Bonuszahlung bekommen habe oder viel gespart habe.

 

Generell kann ich sagen, dass der Prozess des Immobilienkaufs sich vorher viel beängstigender angefühlt hat, als er dann tatsächlich war. Auch hier gilt, Du kannst es nicht wissen/können bevor Du es zum ersten Mal getan hast. Insofern go, go, go.

 

 

 

 

Photocredits: Aleksandar Pasaric

 

Der Begriff Money Mindset ist ja im Moment in aller Munde. Oder besser gesagt auf allen Social Media Kanälen. Leider steht er noch nicht im Duden und deshalb versteht wohl jeder ein bisschen was anderes unter Money Mindset. In meiner Key Note beim Femboss Festival durfte ich ja bereits einiges über das Thema erzählen. Jetzt wollte ich das Ganze für Euch auch in einem Blog Post festhalten.

Meine Definition von Money Mindset und warum es so wichtig ist

Zunächst möchte ich meine Definition des Begriffes erkären. Money Mindset ist für mich, wie Du über Geld denkst. Ich denke übrigens nicht, dass das Geld an sich weiß, wie Du über Geld denkst. Ich denke dem Geld ist das egal. Ich glaube auch nicht, dass Du nur über die bloße Vorstellung eines großen Haufen Geldes, Geld in Dein Leben manifestieren kannst. Aber ich bin mir sicher, dass die Menschen, mit denen Du über Geld redest, merken, wie Du über Geld denkst. Das können Dein Chef, Dein Kunde oder auch Dein Partner sein. Und hier wird Dein Money Mindset dann plötzlich ganz wichtig. Signalisierst Du in Verhandlungssituationen nämlich Unsicherheit, Unklarheit oder zweispältige Gefühle, wird das bei Deinem Verhandlungspartner ankommen. Und selbst wenn Du meine Tipps für die perfekte Gehaltsverhandlung befolgst, stehst Du Dir dann selbst im Weg. Daher ran ans Money Mindset.

 

Glaubenssätze, die Du loslassen solltest

Ein sehr deutsches Denken ist, Geld zu haben ist schlecht oder alle reichen Menschen sind schlecht. Das drückt sich nicht zuletzt in Sprichwörtern wie “Geld allein macht auch nicht glücklich” aus. Dabei wäre das ja auch total unfair zu erwarten, dass Geld alleine uns glücklich machen soll. Eigentlich ein no brainer, dass nichts allein uns glücklich macht. Und dennoch “Schokolade allein macht auch nicht glücklich” sagt trotzdem niemand. Geld an sich ist nicht gut oder schlecht. Es ist so gut oder schlecht, wie es eingesetzt wird. Gute Menschen können gute Dinge mit Geld tun und dann ist Geld auch gut. Und zwar nicht, weil das Geld an sich gut ist, sondern weil es gut genutzt wird. Für mich persönlich bedeutet Geld Freiheit, Freizeit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit. Und für Dich?

Der Zusammenhang zwischen Wert und Geld

Welcher finanzielle Wert etwas (zum Beispiel deiner Arbeitsleistung) zugemessen wird, wird daran gemessen welchen Wert Du beim Empfänger erzeugst, nicht was Du dafür getan hast, den Wert zu erzeugen. Daher löse Dich schnell von der Vorstellung: “Wenn mir etwas Spaß macht, dann kann ich dafür doch kein Geld verlangen.” Doch! Wenn Du damit großen Wert bei deinem Kunden oder deinem Chef bewirkst, dann kannst Du das sehr wohl! Im Gegenteil Du musst das sogar tun. Denn zum einen schätzen wir Menschen Dinge meist nur dann wert, wenn wir auch dafür bezahlen. Das heisst Du kannst den empfunden Wert Deines Kunden sogar noch steigern, in dem Du ihm erlaubst zu bezahlen. Zum anderen erhälst Du mit Deinen Einnahmen Dich als Ressource, Deine Person oder Dein Business und kannst so künftig noch viel mehr Wert stiften. Alles eine Frage des richtigen Money Mindset.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Photocredit: Moose Photos

Hier kommt mein Mini Rückblick für das Femboss Festival 2019, das am letzten Samstag im Römerkastell in Stuttgart stattfand. Es war das erste Mal, dass das Event an den Start ging und trotzdem lief sowohl die Orga als auch der Ticketverkauf fantastisch. Nicht zuletzt wegen der großartigen Organisatorin Anja Böhringer.

 

Meine Keynote beim Femboss Festival 2019

Meine Keynote trug den Titel: “Ja, lasst uns über Geld sprechen”. Von Money Mindset, über Sparen beim kleinen Geld bis hin zu richtig Verhandeln beim großen Geld, hüpfte ich lustig durch unterschiedliche Themen. Dabei betonte ich vor allem, warum der Input oder in anderen Worten Euer Einkommen, Euer wichtigster Stellhebel ist. Wer jetzt schon Lust bekommen hat, tiefer in das Thema Gehaltsverhandlung einzusteigen, dem kann ich auch meine Blog Posts zu dem Thema empfehlen. Hier spreche ich über die perfekte Vorbereitung auf die Gehaltsverhandlung. Und hier erkläre ich, warum Du dein Gehalt unbedingt verhandeln musst.

Die Expertenrunden

Richtig bähm machte es dann aber natürlich in den Expertenrunden. Gefühlt war das der Teil, auf den alle auf dem Femboss Festival nur gewartet haben. Endlich konnten die Teilnehmerinnen in kleinen und gemütlichen Runden mit den Expertinnen ins Gespräch kommen und ihre konkreten Fragen stellen. Meine beiden Runden waren restlos ausgebucht und ich war so stolz, dass ich mit meinem Thema Finanzstrategie für Frauen den richtigen Nerv getroffen hatte. Es fühlte sich wirklich toll an, so viel beitragen zu können.

Hier möchte ich Euch nun zwei der spannendsten Fragen und natürlich meine Antworten wiedergeben.

Die Teilnehmer Fragen und meine Antworten

In meiner Firma gibt es keine festen Termine für Gehaltserhöhungen, wie oft kann ich dann um eine Gehaltserhöhung bitten?

Wenn es in Deiner Firma keine festen Termine für eine Gehaltserhöhung bzw. für Mitarbeitergespräche gibt, solltest Du mindestens einmal im Jahr um ein gezieltes Mitarbeitergespräch bitten. Neben dem Thema Gehalt sollte das Gespräch weitere Ziele haben. Du solltest Feedback für deine Arbeit bekommen, Deine künftigen Tätigkeiten und Projekte festlegen und über die mittelfristigen Karriereziele sprechen. Das Thema Gehalt und andere Bonbons wie Schulungen, Homeoffice, Eventbesuche,…. sind also nur ein Bestandteil von einem ganzen Gesprächspackage. Du solltest deinen Chef oder deine Chefin, aber bereits vor diesem Termin immer wieder über deine Wünsche für diese Themengebiete in Kenntnis setzen. Auf keinen Fall sollte er in dem Termin selbst das erste Mal etwas von deinen Vorstellungen erfahren. Überraschungsmomente können nämlich manchmal zu vorschnellen Reaktionen führen. Bereits im Vorfeld solltest Du immer mal wieder in ruhigen, entspannten Momenten unter vier Augen klar deine Vorstellungen äußern.

 

Als Managerin verdiene ich doch sowieso schon soviel mehr also zum Beispiel eine Erzieherin. Ist es denn überhaupt fair, noch mehr zu verlangen?

Ja es stimmt. Die Welt ist unfair. Und auch ich empfinde es als große Ungerechtigkeit, dass Menschen die wahnsinnigen Mehrwert für unsere Gesellschaft liefern, nicht angemessen entlohnt werden. Aber Du kannst mit dem Geld, dem Einfluss und Deiner Stimme daran etwas ändern! Du hilfst niemanden, wenn auch Du Dich in eine Opferrolle begibst. Geld ist nicht gut oder schlecht, Geld ist ein neutrales Tauschmittel. Gute Menschen tun gute Dinge mit Geld. Spende! Greif einer Freundin unter die Arme! Engagiere Dich! Damit veränderst Du an der Ungerechtigkeit etwas.

Mein Fazit zum Femboss Festival 2019

Wow, what a Day! Ich bin immer noch ganz überwältigt von den vielen Eindrücken und den tollen Gesprächen, die ich geführt habe. Ich hoffe diese positive Stimmung wirkt noch lange nach. Ich bin mir auch sicher, dass dieses Event nicht das letzte seiner Art bleiben wird. Und dann will ich unbedingt wieder am Start sein.

Am vergangenen Samstag sass ich auf dem Podium beim Brigitte Finanzsymposium 2019 und hier kommt daher mein Mini Rückblick. Und euch auch gleichzeitig zwei interessante Fragen und meine Antworten darauf vorstellen, die mir von zwei Teilnehmerinnen gestellt wurden.

Einmal mit Profis arbeiten – so lief das Brigitte Finanzsymposium 2019 ab

Für mich war es einfach klasse, mal so ein super professionell organisiertes Event aus der Nähe zu sehen. Die Eventagentur gab wirklich alles, um einen reibungslosen Ablauf für die Teilnehmerinnen aber auch uns Speakerinnen zu gewährleisten. Als klare 80-20 Bekennerin ist es für mich immer eine Faszination, wenn Leute das Talent haben, alles bis ins kleinste Detail zu durchdenken. Hut ab! Vor allem führte dies dazu, dass ich mich auf der Veranstaltung sehr wohlfühlte, da ich mich tatsächlich um nichts kümmern musste. Ich musste einfach nur pünktlich sein.

Ob eines Regengusses, der mich unterwegs erwischte, erwies sich aber genau dies als kleine Herausforderung. Ich stand vor der Wahl, total nass werden (natürlich inkl. gestylter Haare und frischem Make-up) oder den Guss abwarten und zu spät kommen. Zum Glück nahm mich eine sympathische Teilnehmerin unter den Regenschirm.

In großartiger Gesellschaft

Ein Gefühl, das mich den ganzen Tag begleitete war eine absolute Ehrfurcht. Wow zu diesem Club gehörst Du also (zumindest für einen Tag). Angefangen von Dagmar Stock von Amundi, über Anne Connely von hermoney und natürlich auch Brigitte Chefrdeakteurin Brigitte Huber. Wahnsinn so viele interessante Frauen. Natürlich ein Highlight: die Begegnung und dann sogar längere Unterhaltung mit Helma Sick – der Prionierin für finanzielle Unabhängigkeit für Frauen im deutschsprachigen Raum. Und das Beste daran: alle waren unglaublich sympathisch und großzügig. Jede war bereit Ihr Wissen zu teilen und den ein oder anderen Cappuchino von der Bar mitzubringen :-).

Zuschauerfragen – und natürlich meine Antworten

Den ganzen Tag führte ich interessante Gespräche mit Teilnehmerinnen. Die ein oder andere nutzte dann auch gleich die Gelegenheit, mir eine Frage zu stellen. Zwei Fragen sind mir dabei besonders in Erinnerung geblieben, insbesondere weil diese mir häufiger begegnen:

Wenn ich in einem Unternehmen mit fester Tarifstruktur arbeite, kann ich dann an meinem Gehalt etwas machen?

Und meine Antwort ist hier immer: Ja! Natürlich ist der Rahmen etwas kleiner, als in einem Unternehmen ohne solche Strukturen. Aber oft ist eine Tarifstufe nicht ein Betrag sonder ein “Band” und in diesem Band gibt es eine untere und eine obere Grenze. Und hier kann man sehr wohl versuchen eher an der oberen Grenze eingestuft zu werden. Außerdem gibt es zumeist zusätzlich leistungsbezogene Bestandteile, die einmalig oder dauerhaft gewährt werden. Auch hier lohnt sich der Blick und die Verhandlung. Und last but not least steht die Frage im Raum, wie lange es dauert, bis man selbst in seine Zieltarifstufe eingestuft wird. Hier kann es oft Jahre dauern, bis man bei dem Gahalt angelangt ist, dass der eigentlichen Stufe entspricht. Kämpft man nicht am Anfang um höhere Einstufung, verpasst man die Gelegenheit. Außerdem kann sich auch die Stellenbeschreibung über die Jahre erweitern, hier lohnt es sich zu überlegen, welche Zusatzaufgaben Dich für eine höhere Gruppierung auszeichnen. Dann solltest Du die Auswahl dieser Zusatzaufgaben darauf abzielen. Ja, verhandeln lohnt sich!

Warum es Frauen gibt, die trotz erfolgreicher Karriere aussteigen

Warum gibt es so viele Frauen, die eine erfolgreiche Karriere hinlegen und dann irgendwann aussteigen (z.B. in die Selbstständigkeit oder das Ehrenamt)? Und das trotz einer erfolgreichen Karriere?

Ich persönlich glaube, dass das sehr stark an der Motivationskultur in Unternehmen liegt. Viele Unternehmen sind immer noch sehr stark an typischen (und althergebrachten) Motivationsmustern orientiert. Macht und Geld. Das motiviert Frauen aber insbesondere auf Dauer nicht so stark wie die Anerkennung im Team oder die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit. Frauen suchen nach Purpose! Und den finden Sie dann irgendwann außerhalb des klassischen Großkonzerns. Insbesondere dann, wenn die Industriekarriere davor für ein gewissens Maß an finanzieller Unabhängigkeit gesorgt hat.

Wie viele von Euch ja bereits wissen, werde ich bei der Eröffnung des Brigitte Finanzsymposium 2019 dabei sein. Dafür gibt es jetzt einen Rabatt für talentista Leserinnen. Wer also 20 Euro für beim Kauf eines Tickets sparen möchte, der kann das mit dem Rabattcode “BRI_Talentista” tun.

Die Tickets gibt es übrigens hier.

Happy saving!

Geld Jahresgespräch Gehalt

Ich habe dich hoffentlich in meinem Post vor ein paar Tagen überzeugt habe, dass Gehaltsverhandlung ein „Muss“ ist. Daher möchte ich dir jetzt alle Tipps geben, wie Du die Gehaltsverhandlung perfekt vorbereiten kannst.

Eine Gehaltsverhandlung muss vorbereitet werden.

Viele Leute machen den Fehler, sich nicht auf die Frage nach dem Gehalt vorzubereiten. Klar, Du bist ja darauf fokussiert, einen möglichst guten Eindruck in deinem Vorstellungsgespräch zu machen. Oder auch, wenn es sich um ein Jahresgespräch handelt, bist Du vielleicht nervös vor dem Feedback Deines Chefs. Dennoch solltest Du darauf gefasst sein, dass die Frage nach dem Gehalt kommt. Oder zum Beispiel im Fall des Jahresgesprächs, musst Du vielleicht sogar selbst die Initiative ergreifen. So oder so Du darfst Dir die Chance nicht entgehen lassen.

Bei der Gehaltsverhandlung geht es um Geld – aber nicht nur um Geld.

Ein Arbeitsplatz ist so viel mehr als das Gehalt. Fixiere Dich deshalb nicht nur darauf, mehr Geld rauszuhandeln, sondern überlege Dir auch, was Die außer Geld wichtig ist. Eine interessante Schulung, auf die Du schon lange wolltest? Oder eine flexiblere Homeoffice Regelung? Auch zusätzliche Urlaubstage, Stundenreduzierung bei gleichem Gehalt oder ähnliches, können je nach Lebensmodell sehr interessant sein. Am besten Du steckst Dir selbst einen flexiblen Rahmen, was Dir wichtig ist. Ordne diese Liste dann nach deinen Prioritäten. Lehnt der Chef deine Top Priorität ab, kannst Du immer noch nach dem zweiten Punkt auf deiner Liste fragen. So bleibt auch eine vermeintlich geschlossene Tür weiter offen.

Die richtige Vorbereitung hilft Dir, gelassen zu bleiben.

An anderer Stelle habe ich ja schon erzählt, wie Du dich ideal auf die Gehaltsverhandlung vorbereitest. Sprich insbesondere wie Du Deinen Marktwert recherchieren kannst. Befindest Du Dich im Recruitingprozess für einen neuen Job, dann verkaufst Du dich ja sowieso schon mit allen Argumenten. Hier würdest Du beim Thema Gehalt keine neuen Argumente mehr vorbringen. Das schwächt deine Position, da es oft wie ein Rechtfertigungsversuch wirkt, warum Du das Geld auch wirklich verdienst. Das sollte aber nach einem Top Interview gar nicht mehr notwendig sein. Bei einem Jahresgespräch ist die Situation etwas anders. Hier hilft es auf jeden Fall aufzuzeigen, worin der eigene Beitrag besteht. Dabei nicht nur in die Vergangenheit blicken, sondern auch in die Zukunft. Was wirst Du künftig schaffen, welche Verantwortung wirst Du übernehmen? Je besser Du Dich vorbereitest, desto ruhiger und souveräner wirst Du wirken.

Der Moment der Verhandlung ist kurz.

Ok, Du hast die Gehaltsverhandlung perfekt vorbereitet. Was jetzt? Insbesondere im Jobinterview besteht die Verhandlung, bzw. deine Forderung meist nur aus einem Satz. Diesen bringst Du ruhig und gelassen vor und wartest dann. Auch wenn jetzt eine unangenehme Stille entsteht. Widerstehe der Versuchung dich irgendwie zu rechtfertigen. Gleiches gilt für das Jahresgespräch. Hier trägst Du deine Argumente kurz und prägnant vor und dann lässt Du das Gesagte einen Moment wirken. Erwarte keine sofortige Antwort.

Natürlich solltest Du das Gehalt auch unterjährig ansprechen.

Auch wenn in Deinem Unternehmen vielleicht nur einmal im Jahr die Möglichkeit zur eigentlichen Gehaltsanpassung besteht, solltest Du nicht bis zu deinem Jahresgespräch warten, um das Thema Gehalt und andere Konditionen mit Deinem Chef zu besprechen. Oft sind zum Jahresgespräch die Budgets nämlich bereits verteilt und Dein Chef hat vielleicht gar nicht mehr die Möglichkeit, Deine Forderung zu erfüllen. Daher solltest Du unbedingt bereits davor aktiv werden. Warte einen günstigen Moment ab. Es sollte ein ruhiger Moment sein und ein Moment, in dem dein Chef auch mit Dir zufrieden ist. Jetzt kannst Du gelassen anmerken, was Dir vorschwebt, dabei keine konkreten Zahlen nennen, aber klar machen, dass beim nächsten Jahresgespräch etwas passieren sollte. Insbesondere auch dann, wenn Du beispielsweise deine Arbeitsstunden verändern willst oder andere größere Anpassungen möchtest. So hat Dein Chef Zeit sich Gedanken zu machen, wie er deine Forderungen erfüllen kann. Du vermeidest es Ihn zu überrumpeln. Reagiert er genervt oder gar sofort ablehnend, hast du wenigstens Zeit gewonnen, in der Du weißt woran Du bist. Mache Dir schon vorher klar, wie Du damit umgehst. Das gehört auch dazu die Gehalstverhandlung perfekt vorzubereiten.

Was ist wenn mein Chef „nein“ sagt.

Auch hier solltest Du nicht sofort die Flinte ins Korn werfen. Gerade bei Sonderregelungen, die es in der Firma vielleicht so noch nicht gibt, tun sich viele erstmal schwer. Gib Deinem Chef Zeit, das Ganze sacken zu lassen. Vielleicht überdenkt er seine Meinung. Tut er das nicht und versucht er auch dem Thema aus dem Weg zu gehen, dann weißt Du woran Du bist. Und dann bleibt natürlich nur der Klassiker „love it or leave it“.

 

 

Bildquelle: Lucas Pezeta

 

 

Gehaltsverhandlung

Immer wieder erreicht mich die Frage: „Soll ich mein Gehalt verhandeln?“. Für mich ist die Antwort auf die Frage nach der Gehaltsverhandlung klar. ABER tatsächlich höre ich auch immer wieder von Teilnehmern meiner Kurse kontroverse Aussagen. Zum Beispiel, dass sie an anderer Stelle von Coaches gehört haben, dass Gehaltsverhandlung unwichtig sei bzw. dass es sowieso nichts „bringe“ das Gehalt zu verhandelt. Die Begründung für solche Aussagen war dann, dass ja in großen Unternehmen sowieso alles durch Gehaltsstufen bzw. Tarifvertrag geregelt sei.

Ehrlich gesagt, bin ich immer geschockt wenn ich sowas höre. Denn erstens schadet es auf keinen Fall es zu versuchen. Zweitens stimmt es in den meisten Fällen schlicht nicht, dass es keinen Spielraum gibt. Was sind also die Schritte für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung beim Job Einstieg.

Der meines Erachtens wichtigste Schritt ist, Euren Marktwert zu kennen.

Das kannst Du auf verschiedene Wege tun, bzw. Du solltest auch versuchen verschiedene Quellen heranzuziehen. Ein Anhaltspunkt sind Statistiken von Jobportalen, die regelmäßig Erhebungen bei Ihren Mitgliedern machen oder ähnliche Studien. Außerdem kannst Du in Deinem Netzwerk fragen. Wichtig dabei, frage nicht „Was verdienst Du?“ denn es gibt Leute, die mit so einer direkten Frage ein Problem haben. Fragst Du hingegen: „Wie würdest Du als Experte die Gehaltsrange von einer solchen Position abschätzen?“ ist die Chance, eine hilfreiche Antwort zu erhalten, sehr groß. Eine weitere Quelle für Informationen können Stellenbeschreibungen sein, die eine Gehaltsspanne angeben.

Dann solltest Du natürlich Faktoren miteinbeziehen, die deinen Marktwert steigern oder mindern können. Das könnten zum einen deine Qualifikationen sein. Bist Du beispielsweise besonders gut qualifiziert und waren die Interviewpartner enthusiastisch? Oder aber auch, ob die Stelle mit einem hohen Maß an Verantwortung daher kommt, z.B. Budgetverantwortung oder Projektleitungsverantwortung. So kannst Du dann entscheiden, ob du dich eher am oberen oder unteren Ende der Gehaltsspanne siehst.

Auch in großen Firmen lohnt sich Gehaltsverhandlung.

Und wichtig ist auch, dass es sich auch in großen Firmen mit vermeintlich geregelten Gehaltsstrukturen immer lohnt, zu verhandeln. Du musst wissen, dass deine Stelle zwar einer bestimmten Gehaltsklasse, z.B. Tarifstufe zugeordnet ist, aber innerhalb der Tarifstufen auch eine Gehaltsspanne hinterlegt ist. Innerhalb dieser Gehaltsspanne kann man sich zum Beispiel mit sogenannten Leistungspunkten nach oben bewegen kann. Und hier macht es natürlich sehr wohl einen Unterschied, ob du gleich im oberen Bereich der Tarifspanne einsteigst oder nicht. Auch gibt es für Unternehmen die Möglichkeit dich auf eine Stelle „zu setzen“ die eine höhere Eingruppierung hat, als Du zunächst erhältst.

Bis Du dann deine Eigentliche Eingruppierung erreichst können Jahre vergehen. Auch sind diese Beförderungsprozesse leider oft auch nicht direkt von deiner Leistung abhängig. Dadurch kannst Du meist wenig tun, um Umgruppierungen zu beschleunigen. Dein Ziel sollte es also sein – natürlich in Abhängigkeit wie qualifiziert Du für die Stelle bist – direkt in der richtigen Eingruppierung eingestuft zu werden. Und dafür musst Du meist – richtig geraten – verhandeln.

Dein Einstiegsgehalt in einem Unternehmen bildet immer die Absprungbasis, von der aus Du dich weiterentwickeln kannst.

Anpassungen, die das Unternehmen freiwillig gewährt sind dann oft prozentuale Steigerungen dieses Gehalts. D.h. wer hoch einsteigt, bekommt auch absolut die größeren Gehaltserhöhungen, weil der prozentuale Anteil zwar gleich ist, der Absolutbetrag aber größer.

Und immer daran denken, dass schlimmste das passieren kann ist ein kurzes „Nein“. Sollte eine Firma wirklich überrascht reagieren, wenn Ihr maßvoll und nach guter Recherche versucht Euer Gehalt zu verhandeln, dann sollte dies für Euch eher ein Warnsignal sein, dass die Firma vielleicht nicht zu Euch passt. Besser Ihr stellt solche unterschiedlichen Vorstellungen vor dem Start fest, als wenn Ihr bereits seit einem Jahr in einem Unternehmen arbeitet und Energie und Motivation investiert habt. Und das bringt uns auch wieder zurück zu diesem Thema  – Das Unternehmen stellt sich auch bei Dir vor.

Solltest Du dein Gehalt verhandeln? JA!

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: rawpixel.com