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Johanna Bath Design your Career

Design your Career ist sehr bewusst als Gruppenprogramm aufgebaut. Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die Du haben wirst: Du bist keine Insel. Und das gilt in alle Richtungen. Auf der einen Seite kannst Du von der Hilfe anderer massiv profitieren auf der anderen Seite musst Du in der Lage sein, andere auf Deinem Weg mitzunehmen. Und vielleicht an der ein oder anderen Stelle sogar von Deinem Weg überzeugen. Daher ist Kommunikation der Schlüsselaspekt im Modul 6.

Falls Du die Inhalte der ersten Module von “Design your Career” noch nicht kennst, findest Du diese hier:

Modul 1: So startest Du mit Deiner Karrierestrategie

Modul 2: Stärken und Schwächen und Dein Fremd-/Eigenbild

Modul 3: Befreie Dich von limitierenden Glaubenssätzen

Modul 4: So baust Du Prototypen, um Deine Karriereideen zu testen

Modul 5: Selbstführung und Zeitmanagement

 

Warum die Zusammenarbeit mit anderen so wichtig ist

Fast genauso wichtig für Deine Karriere wie das was Du selbst tust, ist, was andere um Dich herum tun. Ein Aspekt, den man allzuleicht vergessen kann. Und sind wir mal ehrlich Schule und auch weite Teile des Studiums erziehen uns zu Einzelkämpfern. Jeder schreibt Seine Klassenarbeit oder Klausur. Klar gibt es dazwischen auch mal eine Gruppenarbeitsnote aber im Großen und Ganzen bist Du Herr bzw. Frau Deiner Erfolge. Bewertungsmaßstäbe wie Noten verteilt werden müssen grundsätzlich für alle gleich und transparent sein. Du kannst sogar hinterher die Arbeit einsehen und erfahren, für was Du Punkte bekommen hast und für was nicht. Wow – das Leben kann so einfach sein. Im Berufsleben ist all das nicht mehr so und Du musst umschalten: Weg vom Einzelkämpfermodus und von klaren Bewertungsmaßstäben und hin zu….Zusammenarbeit.

Wie andere Dich weiterbringen

In den anderen Modulen kommen wir an vielen Punkten vorbei, bei denen Du auf die Hilfe oder Mitwirkung von andere angewiesen bist. Sei es beim Herstellen von wichtigen Kontakten für Deine Karriere oder sei es weil Du Erfahrungsaustausch mit jemandem in einer anderen Branchen suchst. Oder Du brauchst ein klareres Feedback zu einem bestimmten Aspekt Deines Fremdbilds oder Du willst eine Idee testen und suchst eine potentiellen Kunden für die Idee, oder, oder oder. Ohne die Anderen kann und wird Deine Karrierestrategie nicht funktionieren. Daher lernen wir in Modul 6 wie du effiziente Kommunikations- und Netzwerkstrategien entwickeln und in Deinen Alltag sofort integrieren kannst. Kommunikation läuft immer und überall und es gibt Dinge, die Du ab sofort verändern und besser machen kannst.

Am Anfang steht das Ziel

Der wichtigste Punkt in der Zusammenarbeit mit anderen ist bei Design your Career folgende Erkenntnis: “Andere haben andere Ziele, als Du.” Ich weiß, das klingt sehr banal, aber das in die Art, wie Du kommunizierst einzubeziehen ist sehr wichtig. Wir geben Dir Strategien an die Hand, wie Du Deine Ziele so verfolgst, dass Du die Ziele anderer aktiv mit einbeziehst. Und das Du lernst in einer Art zu kommunizieren, die andere mitreist statt teilnahmslos zuzusehen. Dabei geht es nicht um Schauspielerei, sondern eine neue Art bewusster zu kommunizieren. Und natürlich die Basis von allem: Authentische Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.

 

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1 – Das Mindset im Mitarbeitergespräch ist extrem wichtig. Mache Dir das auf jeden Fall vorher bewusst. Gehe nicht einfach in das Gespräch hinein und warte, was von deinem Chef kommt. Kommt nämlich wenig bis nichts, dann bist Du meist unvorbereitet, das Gespräch in deinem Sinne zu lenken. Dein Input ist mindestens genauso wichtig, wie der deines Chefs.

2 – Überlege dir vorher was Du aus dem Gespräch mitnehmen willst. In vielen Firmen ist das Mitarbeitergespräch nur einmal im Jahr vorgesehen. Das heißt es ist eine Chance, die Du nur selten bekommst. Daher solltest Du Dir vorher auf jeden Fall bewusst machen, was Deine Ziele sind. Schreibe diese am besten auf und priorisiere sie. Auch ist es wichtig, dass Du Ziele für verschiedene Bereiche hast: Feedback, Weiterentwicklung/Karriere, neue Inhalte/Projekte und natürlich die finanzielle Perspektive.

Mit dem richtigen Mindset im Mitarbeitergespräch gutes Feedback erhalten

3 – Wenn Dein Chef Dir fortlaufend Feedback gibt, ist das prima. Doch viele Chefs vergessen es schlicht ihren Mitarbeitern im Alltag Feedback zu geben. Daher sollte ein gutes Mitarbeitergespräch auf jeden Fall Feedback enthalten. Überlege Dir vorher zu welchen Themen (zum Beispiel bestimmte Projekte, Präsentationen, Kundentermine,….) Du besonders gerne Feedback hättest. Und frage konkret danach, wenn dein Chef kein Feedback gibt.

4 – Zu gutem Feedback gehört auch, dass man gemeinsam überlegt, wie man an Herausforderungen arbeiten kann. Das ist der Bereich der Weiterentwicklung. Wo hast Du Verbesserungspotential und wie kannst Du daran arbeiten. Dein Mindset im Mitarbeitergespräch sollte sein, so gut wie möglich zu verstehen, was Dein Chef von Dir erwartet. Denn nur dann kannst Du seine Maßstäbe, an denen Du mit deiner Leistung gemessen wirst nachvollziehen.

5 – Gehe immer mit konkreten Maßnahmen aus dem Mitarbeitergespräch. Welche Projekte wirst Du in Zukunft übernehmen? Welche Fortbildung besuchen? Welche zusätzliche oder neue Verantwortung kannst Du übernehmen. Schreibe dies auf jeden Fall auch mit, damit Du es später beispielsweise auch mit deiner schriftlichen Zielvereinbarung abgleichen kannst. Deckt sich diese mit deiner Dokumentation ist das ein gutes Zeichen, dass Du und Dein Chef das gleiche Verständnis der nächsten Schritte habt.

Neue Inhalte und Projekte definieren

6 – Das Mitarbeitergespräch ist auf jeden Fall auch der Moment, um über deine weitere Karriereentwicklung zu sprechen. Willst Du mehr Verantwortung oder größere Projekte übernehmen, oder geht es Dir eher um die inhaltliche Weiterentwicklung? Dann ist jetzt der Moment das konkret anzusprechen. Warte nicht darauf, dass dein Chef deine Gedanken liest.

7 – Mache konkrete Vorschläge, wie das aussehen kann. Du solltest möglichst konkret werden. Sage nicht einfach: „Ich möchte mehr Verantwortung übernehmen“. Sondern schlage ein konkretes Thema, Event, Kunden, Projekt, etc. vor, in dem Du das tun kannst. Dein Mindset Im Mitarbeitergespräch sollte sein, sogar schon konkrete Vorschläge zur Umsetzung zu machen. Damit bekommt Dein Chef ein klareres Bild von deiner Vision und kann auf dieser Basis konkreter eine Entscheidung treffen.

Mit dem richtigen Money Mindset im Mitarbeitergespräch

8 – Du musst auch deine finanzielle Weiterentwicklung ansprechen. Lies dazu auf jeden Fall auch hier nach, wie Du eine Gehaltsverhandlung richtig vorbereitest. Wie immer denke daran, dass Du auch Alternativen anbieten kannst: Zum Beispiel mehr Urlaubstage oder eine teure Schulung. Diese Dinge solltest Du auf jeden Fall vorher schon überlegt haben, damit Du im Gespräch verhandlungsbereit bist.

9 – Wenn Du schon weißt, dass das Thema Gehalt ein kritischer Knackpunkt wird, solltest Du auch bereits vorab einen Plan B recherchiert haben. Was tust Du, wenn der Chef sich nicht bewegt und auf keines Deiner Angebote eingeht? Was ist deine letzte Konsequenz? Bleibst Du trotzdem oder wirst Du Dir etwas Neues suchen. Vorsicht vor leeren Drohungen. Diese schädigen deine Verhandlungsposition nachhaltig.

Dein generelles Mindset im Mitarbeitergespräch

10 – Insbesondere Frauen neigen dazu, im Gespräch nicht klar genug zu kommunizieren, was Sie wollen. Sie verstecken sich hinter Andeutungen und wundern sich, wenn die Botschaft bei Ihren männlichen Chefs nicht ankommt. (Und ja das weiß ich aus eigener Erfahrung 😉 Daher formuliere deine Botschaften klar: „Ich wünsche mir,….“ Oder „Ich schlage vor, dass…“

Viel Erfolg – mit diesem Mindset schaffst Du das mit links!

 

 

 

Photocredit: rawpixel