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…und wie gewohnt, hier mein Mini Rückblick auf das Panda Automotive & IT Event am 16.11. in München. Panda ist ein Netzwerk für Frauen, das sich für mehr weibliche Führungskräfte einsetzt. Dabei werden gemeinsam mit Unternehmen, die diese Mission teilen, immer wieder spannende Events mit unterschiedlichen Formaten aufgesetzt.

Der Start in den Tag

Am Samstag ging es direkt mit Schwung in den Tag. Panda Gründerin Isabelle Hoyer forderte alle Teilnehmer zum Speed Dating auf. In zwei Reihen konnten so die ersten Kontakte geknüpft und die ersten Gespräche gestartet werden. Top an diesem Format – es ist ein absoluter Icebreaker und man entdeckt tatsächlich auch in zwei Minuten sofort Gemeinsamkeiten, an die man im Laufe des Tages anknüpfen kann. Danach ging es in die Begrüßung durch den Gastgeber BMW. Personalleiterin Sigrid Heudorf begrüßte die Teilnehmerinnen und Werksleiterin Dr. Christine Kopp legte mit einer sehr nahbaren und authentischen Keynote nach. Eine super Einstimmung in den Tag.

My first time…BMW Welt

Als Automotive Kind fühlte ich mich natürlich gleich wohl. Und es war tatsächlich das erste Mal, dass ich Fuß auf BWM Terrain setzte. Der Veranstaltungsort in der BMW Welt war sehr schick und natürlich war ich auch geschmeichelt, das talentista Logo neben so vielen großen Unternehmen an der Wand zu sehen. Die Stimmung unter den Teilnehmerinnen war sehr offen, optimistisch und entspannt. Und am talentista Stand war ziemlich viel los und ruckzuck waren quasi alle Programm Fyler von Design your Career vergriffen.

Was erwartet Dich bei einem Panda Event?

Das Konzept des Events ist es den Teilnehmerinnen in zwei Gruppen Challenges die Möglichkeit zu geben, sich in Teamsituationen in einem Umfeld außerhalb des eigenen Arbeitsplatzes, zu erproben und Feedback zu erhalten. Dabei steht das voneinander Lernen und sich gegenseitig unterstützen im Vordergrund. Jede Teilnehmerin kann nach den Gruppenrunden abstimmen, welche der anderen Mitgleider ihr am besten gefallen hat (und natürlich warum). Auch die Gruppenwertung gibt extra Punkte und so steht am Ende vom Tag eine Gewinnerin fest, die aus der Gruppe heraus die meisten Punkte erhalten hat. Außerdem gab es verschiedene Impuls Sessions der Unternehmen, die die Teilnehmerinnen besuchen konnten.

Gefühlt verging der Tag wie im Flug und das Catering war ein wahres Verwöhn Programm.

Fazit: sehr lohnenswert!

 

Automotive & IT Panda

Das PANDA Automotive & IT Event findet in guten zwei Wochen statt und ich freue mich schon sehr mit talentista dabei zu sein. Und wir sind nicht nur dabei sondern auch aktiv. Es gibt verschiedene Sessions zu spannenden Themen wie Digitalisierung, Führung und Gehaltsverhandlung. Und die Beobachterinnen geben den Teilnehmerinnen individuelles Feedback. Das bietet einen tollen Rahmen, um sich auszuprobieren und die eingenen Stärken viel besser kennnen zu lernen. Die Abendveranstlatung bietet außerdem viel Raum, Rolemodels ganz persönlich kennen zu lernen und zu Netzwerken.

PANDA Automotive & IT  presented by the BWM Group | 16.11.2019 in München

Eine Führungskarriere bedeutet auch manchmal Wettbewerb – und deshalb ist PANDA auch einer. PANDA Automotive & IT ist ein Netzwerk-Event für Frauen, die bereits erfahrene Führungskräfte sind. 70 Frauen aus dem Automotive & IT-Bereich werden dabei sein. PANDA richtet sich an Frauen, die sich gern Herausforderungen stellen, an ihnen wachsen und sich dabei gegenseitig unterstützen wollen. Das Programm bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Führungsqualitäten in verschiedenen Gruppen-Situationen zu erproben. Der persönliche Mehrwert ist vielfältig: Networking, Erfahrungsaustausch, Peer-Feedback sowie Zugang zum PANDA-Netzwerk. Außerdem die Chance auf eine Prämierung, Kontakte zu Unternehmen und Jobs.
Bereits über 1700 Frauen haben schon an PANDA Events teilgenommen – sei auch dabei!

Was erwartet die Teilnehmerinnen?

Ein Wettbewerb unter Gleichgesinnten – konstruktiv, anspruchsvoll, mit viel Humor und neuen Impulsen für den Joballtag. In Teams arbeiten die Teilnehmerinnen an herausfordernden und originellen Aufgaben und wählen im Tagesverlauf eine Gewinnerin aus ihrer Mitte. Austausch, Networking und gegenseitiges Feedback sind dabei die Hauptsache.

Wann und wo?

  • Samstag, 16.11.2019, 9.00  – 19 Uhr + anschließendes MeetUp
  • BMW Welt im Doppelkegel, Am Olympiapark 1, 80809 München

 

Für wen ist das Event das Richtige?

PANDA Automotive & IT richtet sich an Frauen aus der Automobil- und IT-Branche, die mind. 3 Jahre Praxiserfahrung, vorzugsweise in den Bereichen Produktion, Engineering, IT und Finance mitbringen und zudem Führungs- und / oder Projektleitungserfahrung gesammelt haben.
Wenn auch Du einen Automotive- bzw. technischen Hintergrund hast, wenn AI, IoT, Hybrid-Cloud oder Enterprise IT für dich keine Hieroglyphen sind, Du gerne codest, technische Innovationen vorantreibst und den Austausch mit anderen Expertinnen aus deinem Bereich suchst, dann ist PANDA Automotive & IT genau das Richtige für Dich!

 

PS: Pssssst wir haben für die Gewinnerinnen tolle Preise gesponsert…..

Heute soll sich hier alles um Business Buchtipps drehen. Wer hier schon länger mitliest weiß, ich bin Bücher verrückt. Ich denke für eine Autorin ist das wahrscheinlich einfach eine Berufskrankheit. Und nach der Sommerleseliste möchte ich Dir heute meine Lieblingsbücher zum Thema „Business“ vorstellen – schließlich steht der Herbst mit Schmuddelwetter vor der Tür. Die beste Ausrede also, um das Bücherregal mit ein paar spannenden Neuzugängen aufzufrischen.

Business Buchtipps – Sachbuch

Für wen? Du liebst spannende Start-ups Stories, die sich besser lesen, als jeder Krimi (und willst gleichzeitig das ein oder andere über Gründung und Führung lernen)?

Dann empfehle ich Dir „Explosive Growth“ von Cliff Lerner. Hochspannende und kompakt erzählt er die Geschichte, wie er ein Start-up aufbaute, Millionen von Kunden begeisterte und dann den richtigen Moment zum Absprung verpasste. Kurz nachdem seine Firma noch mit 78 Millionen Dollar bewertet wurde, war sie schon wieder nichts mehr wert. Lerner ging aus dem Abenteuer mit leeren Händen – aber jede Menge Erfahrung, die er in Explosive Growth zu Papier brachte. Und nicht nur das, Lerner selbst ist absoluter Lesenarr und erklärt in seinem Buch spannende Theorien von anderen Autoren aus der Start-up und Leadership Szene. Prädikat lehrreich und unterhaltsam zugleich.

Für wen? Du suchst Rolemodels und Inspiration und willst mehr über das Mindset von Führungskräften und Managern lernen?

Genau das bietet nämlich „The Corner Office“ von Adam Bryant. Das Buch entstand aus mehr als 70 Interviews mit CEOs und anderen Managern von kleinen bis großen Firmen. Alle beantworten die gleichen Fragen zu spannenden Themen wie dem Umgang mit Ängsten. Wie sie die richtigen Entscheidungen treffen. Oder wie sie eine Unternehmenskultur geformt haben. Das Buch hangelt sich nicht an den einzelnen Geschichten entlang, sondern an den Themen, die Führungskräften tag täglich begegnen und beleuchtet diese aus den verschiedenen Perspektiven. Ein absoluter Push fürs Mindset.

Business Buchtipps – Bildband

Für wen? Du suchst einen dekorativen Bildband fürs Wohnzimmer, in den Du immer wieder gerne reinblätterst (oder ein tolles Geschenk für eine Powerfrau?)

„In the Company of Women“ von Grace Bonney stellt mit tollen Fotos und inspirierenden Interviews 100 Gründerinnen und deren Geschichten vor. Wie haben sie gegründet, was waren die Hindernisse und wie schaffen sie Raum für Ihre Leidenschaften? Quasi jeder Satz aus diesem Buch eignet sich als „inspirational Quote“ Einziger Wehmutstropfen ist die starke Kunst- und Kreativlastigkeit, die aber für Frauen aus der Kreativszene wahrscheinlich sogar das „i-Tüpfelchen“ darstellt.

 

Business Buchtipps – Fiktion

Für wen? Mädels, die in einem Großkonzern arbeiten oder gearbeitet haben und die einfach mal abschalten und lachen wollen.

„Geschichten aus der Business Class“ von Martin Suter bietet unfassbar komische Satire aus der Welt der „white, male 50 year old man“ und obwohl das Buch jetzt schon einige Jahre alt ist, findet man doch immer noch so viel Wahrheit darin. In knackigen Kurzgeschichten beschreibt Suter treffend, wie die Auswüchse, die das Machtgehabe so treiben kann. Ich habe Tränen gelacht und das verspreche ich Dir auch.

 

Welches Buch würdest Du empfehlen? Lass mir gerne einen Komentar da!

Mentoring talentista

Gleich vorweg: talentista ist kein Nachhilfeprogramm für Frauen! Männer und Frauen können gleichermaßen von Coaching und Mentoring profitieren. Aber wie kam das eigentlich, dass talentista als Angebot speziell für Frauen aufgebaut wurde? Das ist auch so eine Frage, die mir häufiger begegnet. Das lustige daran ist, es war gar nicht so geplant. Im ursprünglichen Business Plan war eigentlich ein Angebot für Männer und Frauen angedacht. Aber dann kam alles anders…

 

Der Girlboss Mythos

Der erster Draft für talentista entstand im Dezember 2018 und konkretisierte sich dann im Januar 2019. Meine Motivation: Ich wollte ein Angebot schaffen, wie es mein jüngeres Selbst es gebraucht hätte. Unterstützung, Support, Weichenstellung, Entscheidungshilfe – Kurzum ein Mentoring für den Berufseinstieg und weit darüber hinaus. Dabei hatte ich zunächst Männer und Frauen auf dem Radar. Warum auch nicht? Der Berufseinstieg und die ersten Jahre im Job sind kniffelig und das ganz unabhängig vom Geschlecht. Doch dann erschien im März 2019 mein Buch „Der Girlboss Mythos“, das sich mit den statistischen Fakten rund um Gender Diversity und Gleichberechtigung in Deutschland und Europa befasst. Und mit dem Buch kam die Erkenntnis: wow Männer und Frauen sind in vielen Punkten unterschiedlich und das Wissen aus meinem Buch sowie fünf Jahren Recherche kann ich sehr gut in meine Programme einbringen!

 

Naja und dann bin ich selbst eine Frau…

…und auch das ist gut so. Für mich steht Work-Live-Integration ganz oben auf meiner Prioritäten Liste für meinen Job. Damit meine ich, dass ich mich als „ganzen Menschen“ in die Arbeit einbringen möchte. Mit meinen Vorlieben, meinen Geschichten und Anekdoten und meinem Netzwerk. Und als ich mehr über das Thema nachdachte, wurde mir klar: das ich eine Frau bin, ist wichtig in dem ganzen Zusammenhang. Es ist Teil meiner Karriereentwicklung und Teil von mir und diesen Teil will ich auch in meine Seminare einbringen können. Ich möchte Anekdoten erzählen, bei denen die Mehrheit der weiblichen Teilnehmerinnen sofort verstehen wird, was ich meine. Und ich will die tollen Frauen in meinem Netzwerk mitbringen und gemeinsam wollen wir auch deren Geschichten teilen.

 

Unterschiede wegzudiskutieren bringt nichts

Ganz oft höre ich auch, dass es ja keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen gäbe. Oder das die Geschlechterunterschiede relativ unwichtig seien im Vergleich zu beispielsweise anderen charakterlichen Faktoren. Und ja das stimmt zu einem bestimmten Grad auch. Der oder die Einzelne wird von viel, viel mehr bestimmt als nur dem Geschlecht! Und es gibt natürlich auch die eher untypischen Frauen (und wer mich kennt, weiß, dass ich selbst sogar eher zu dieser Kategorie gehöre) und trotzdem können wir statistisch erkennen, das bestimmte Verhaltenstendenzen bei Frauen und Männern mit hoher Wahrscheinlichkeit unterschiedlich sind. Ich nenne hier gerne Themen wie Motivatoren, das Auftreten in Verhandlungs- oder Konfliktsituationen. Und auch die Lebenswege zum Beispiel das Thema Familienplanung unterscheidet sich weiterhin massiv! Diese Unterschiede einfach zu ignorieren nach dem Motto: Wenn wir sie nicht beachten, dann sind sie auch nicht da, bringt nichts. Und darauf zu warten, dass die große gesellschaftspolitische Zeitenwende einsetzt, dauert mir persönlich zu lange.

Und deshalb möchte ich mich talentista ein Angebot für Unternehmen schaffen, dass sie dabei unterstützt ihre weiblichen Mitarbeiterinnen zu fördern. Gerne in Kombination mit einem ähnlichen Angebot für Männer!

Rolemodels sind wichtig

Rolemodels oder Vorbilder können sehr wichtig für Deine ganze Karriereentwicklung sein. Aber nicht nur das. Idealerweise findest Du Rolemodels, die alle Bereiche Deines Lebens bereichern. Das kann natürlich auch weit über das Thema Job oder Karriere hinausgehen.

Mein Verhältnis zum „Networking“

Zunächst sei gesagt, dass ich sehr extrovertiert bin. Ich bin sehr gerne unter Leuten und tausche mich auch sehr gerne aus. Kurzum, ich werde meine 20.000 Worte pro Tag auf jeden Fall los – wenn man mich lässt. Das gilt aber nicht für alle Situationen. Auch ich habe, wenn ich einen Raum voller „fremder“ Menschen betrete einen Stein im Bauch. In diesen Momenten versuche ich immer an einen Kollegen zu erinnern, der zu mir sagte: „Jedes Mal, wenn ich auf eine Schulung gehe, freue ich mich auf die neuen Leute, die ich kennen lernen darf.“ Diese Perspektive spiegelte seine positive Grundhaltung zum Thema „neue“ und nicht „fremde“ Menschen wieder. Und allein durch diese Veränderung des „Wording“, fällt mir die Situation schon leichter. Dennoch bleibt auch bei mir eine gewisse Hemmschwelle, Leute einfach anzusprechen. Aber mit der Zeit habe ich einfach gelernt, dass aus diesen Zufallsbegegnungen so tolle Beziehungen und sogar Freundschaften entstanden sind. Vieler dieser Kontakte wären ohne meine Initiative nie zustande bekommen. Und so überwinde ich meine Ängste, versuche neuen Menschen freundlich und offen gegenüber zu treten, um so Raum für neue Kontakte zu ermöglichen.

Wichtige Rolemodels und Mentoren in meinem Leben

Ganz klar, es gibt Menschen, ohne die ich niemals da wäre, wo ich jetzt bin. Und ich glaube das ist eine sehr wichtige Erkenntnis in meinem (Berufs-)Leben. Denn zum einen erzeugt diese Einstellung eine gewisse „Bescheidenheit“ oder „Demut“ vor dem Zufallselement, dass jede Karriere in sich trägt. Natürlich sind Fleiß, Talent, Durchhaltevermögen, Mut, etc. wichtig. Aber manchmal muss man auch einfach zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, den richtigen Menschen über den Weg laufen. Bei mir, war es beispielsweise der Chef, der mir mit gerade einmal 26 zutraute Führungskraft zu werden. Viele andere wären das Risiko nicht eingegangen und hätte mir nicht diese Chance eingeräumt. Er tat es. Und nicht nur das. Er nahm sich auch die Zeit mir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn ich mangels Erfahrung nicht weiterkam.

Aber wie gesagt, Rolemodels sind wichtig und das nicht nur für die Karriere. Es gibt viele Kolleginnen von denen ich mir über die Jahre bestimmte Aspekte abgeschaut habe. Sei es in Stilfragen, Verhaltens- und Charakterfragen. Und gerade hier fand ich es persönlich oft einfacher von anderen Frauen zu lernen, als von Männern.

Wichtig: Rolemodels zu haben bedeutet nicht sie zu kopieren

Ganz wichtig ist auch, dass ich mir genau den Aspekt von jemandem abschauen kann, den ich an dieser Person bewundere. Ich muss keine „kleine“ Kopie von jemandem werden, sondern aus vielen Vorbildern kann ich mir in kleinen Stücken Ideen und Inspiration zusammenpuzzeln, wie es zu mir passt. Bei Themen, die ich nicht so machen will wie ein Rolemodel, kann ich einfach die Einstellung „Good for her. Not for me“ walten lassen. Ich persönlich gehe auch soweit bestimmte Personen direkt um Rat oder Hilfe in einem bestimmten Thema zu bitten, bei dem ich weiß, dass sie mir helfen können. Ich persönlich freue mich auch immer, wenn ich positives Feedback zu meiner Arbeit bekomme und bin bereit Leute in Ihren Themen zu unterstützen, wenn ich das Gefühl habe, dass sich jemand auch wirklich damit beschäftigt hat und mich gezielt als Ansprechpartner ausgewählt hat.

Und last but not least: Beziehungen zu Vorbildern und Mentoren funktionieren meiner Meinung nach nur, wenn man diese auf echte und authentische Beziehungen aufbaut und nicht als Tauschhandel begreift. Vielleicht wird mehr aus einem Kontakt, vielleicht aber auch nicht. Wichtig ist, dass man auch den Kontakt selbst als interessant und bereichernd erlebt. Denn dann hat sich die Beziehung so oder so gelohnt.

Happy Networking!