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Die perfekte Thesis, gibt es natürlich nicht. Dennoch gibt es einiges, was Ihr beachten könnt, um Euch das Leben bei so einem Projekt schwerer oder leichter zu machen. Ob man selbst eine Abschlussarbeit (Bachelor oder Master Thesis – früher als mich das noch betroffen hat hieß es Diplomarbeit) schreibt oder später als Firmenbetreuer für einen Bachelorand oder Masterand zuständig ist, sollte man wissen worauf man sich einlässt. Gerade wenn man zum Beispiel nebenberuflich einen MBA macht, ist ein guter Plan durch nichts zu ersetzen. Es kann stressig werden, muss es aber nicht. Ich bin sehr strukturiert gepolt bei solchen Themen. Aus meiner Erfahrung (Schreiber als auch Betreuer) habe ich folgende Tipps für die Bachelor/Master Arbeit für euch. Psssst, auch wenn Du Thesen betreust ist hier ein Tipp für Dich dabei.

Macht euch einen Plan!

Oh je, schon während ich das schreibe hört es sich abgedroschen an, aber es ist einfach wahr. Ein Plan muss her, aber wie? Ich mache diesen Plan (bzw. lasse diesen Plan machen) als Rückrechnung. D.h. ich fange beim Abgabetermin an und rechne zurück. Abgabetermin minus eine Woche für Korrekturen, Abgabetermin minus zwei Wochen für Grafiken auf hübschen, Quellen nachpflegen, Literaturverzeichnisse und Überschriften glattziehen, Formatierungen. Auch brauchen eure Korrekturleser Zeit (ja, man muss Abschlussarbeiten IMMER Korrekturlesen lassen, da man betriebsblind wird ). Abgabetermin minus drei Wochen: Abschluss der Schreibarbeiten an den Kapiteln, ab jetzt sollten nur noch die Übergänge geschrieben werden (z.B. Einleitungen, Hinleitungen, Übergänge zwischen Kapiteln, etc.). Wer so vorgeht, kommt am Ende nicht in Zeitnot und spart sich jede Menge Stress. Es nutzt auch die perfekte Thesis nichts, wenn Du sieht nicht rechtzeitig abgibst.

 

Kenne alle Vorgaben!

Meine Hochschule archivierte alle Arbeiten. Dazu musste man eine Kopie der Arbeit in einem bestimmten Ordner in einer bestimmten Farbe eines bestimmten deutschen Heftordner-Herstellers abgeben. Andere Hochschulen wollen eine gebundene Version oder eine Version auf einem bestimmten Datenträger (Hilfe, was ist ein CD Brenner?) Ohne diese Version der Arbeit fürs Archiv, bekam man keine Anerkennung der Arbeit. Ich wusste das schon irgendwie. Trotzdem habe ich das Ordner Thema knallhart unterschätzt. Dafür kenne ich jetzt alle Schreibwaren-Geschäfte in und um Stuttgart. Hätte ich mich vorher drum gekümmert, wären mir panische Telefonanrufe (“nein, nicht das grasgrün, sondern das moosgrün”….”nein, ich weiss die Farbcode Bezeichnung nicht. Was für ein Farbcode, denn?”) und Fahrten in Geschäfte in dörflichen Regionen (Öffnungszeiten von 15 bis 18 Uhr) erspart geblieben.

 

Ignoriere unangenehme Themen nicht!

Es gibt viele Probleme im Berufsleben, die man durch Aussitzen lösen kann. Wo ich Probanden für eine Befragung herbekomme, die ich Durchführen muss, um Primärdaten für meine Arbeit zu generieren, gehört leider nicht dazu. Plane keine Wunder ein, sondern kümmere dich um Knackpunkte für die Arbeit so früh wie möglich. Sonst gibt es Probleme und der tolle Plan, den man sich am Anfang gemacht hat geht nicht mehr auf. Selbiges gilt für Urlaubszeiten. Im Juli oder August erreicht man Menschen in Firmen schlecht. Das muss man wissen und einplanen.

 

Profitipp für Betreuerinnen!

Wir Frauen haben oft Helferkomplexe. Und wir sind ordentlich, strukturiert und haben super Ideen. Außerdem haben wir Mitleid mit dem kleinen Häufchen Elend von Bachelorand, der verzweifelt vor uns sitzt und uns aus großen, traurigen Augen anschaut, weil er absolut keine Ahnung hat, was er in das Kapitel xy reinschreiben soll. Wiederstehe dem Relfex deinen Bacheloranden und Masteranden alles abzunehmen. Ich muss mir da selber ständig auf die Finger hauen. Klar, betreuen ja, „entweder-oder Entscheidungen“ Treffen, die der Bachelorand vorbereitet hat, auch gerne. Aber ich weigere mich, meinen Bacheloranden und Masteranden etwas in die Feder zu diktieren. Und damit tue ich ihnen meiner Meinung nach auch einen Gefallen: Sie dürfen nämlich selbst lernen, wie es geht und darum geht es ja auch bei so einer Arbeit. Dann gehört der Erfolg am Ende auch wirklich Deinen Schützlingen. Und immer daran denken genauso wenig, wie es die perfekte Theis gibt, gibt es auch nicht DIE perfekte Betreuung. Finde Deinen eigenen Stil und Dein eigenes Konzept.

 

 

 

 

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In beruflichen Fragen bessere Entscheidungen zu treffen, kann sich wie eine sehr erdrückende Last anfühlen. Ich erinnere mich noch gut, dass ich gerade vor, im und nach dem Studium riesige Probleme mit Entscheidungen hatte. Teilweise versuchte ich diese hinauszuzögern oder haderte hinterher mit bereits getroffenen Entscheidungen.

Sich zu entscheiden und das auch in einer angemessenen Zeit zu tun, ist aber definitiv ein Schlüssel zum Erfolg. Daher möchte ich heute meine 5 Tipps für bessere Entscheidungen mit Dir teilen.

 

Tipp 1: Nichts ist für immer

Es gibt nur ganz, ganz wenige Entscheidungen, die irreversibel sind. Aber oft kommt es uns auch bei kleinen und mittelgroßen Entscheidungen so vor, als würden wir damit UNSER GANZES LEBEN festzementieren. Fragen wie: Studiere ich jetzt internationale BWL oder Marketing, halten uns nächtelang wach. Ich würde gerne meinem jüngeren Selbst zurufen: Es ist total egal, Hauptsache es geht ganz grob in die richtige Richtung. Man kann so viele Entscheidungen später noch beeinflussen zum Beispiel durch Praktika, Weiterbildung (oder gar ein neues Studium). Ich kenne sogar Professoren, die nochmal nebenher ein Medizinstudium anfangen (!)

Tipp 2: Versuche nicht um jeden Preis Risiken zu vermeiden

Eine ganz wichtige Lernerfahrung für bessere Entscheidungen ist zu akzeptieren, dass Risiken Teil des Lebens sind. Und das ist auch gut so! Denn ohne Risiken können wir nie Chancen haben. Denn ein Risiko ist nichts anderes als, die Unsicherheit, ob sich etwas positiv, neutral oder negativ entwickeln wird. Und wenn wir diese Unsicherheit nicht eingehen, kann sich per Definition nichts positiv entwickeln. Und auch ganz wichtig: Nichts tun ist auch eine Aktion, die mit Risiko behaftet ist. Denn auch wenn Du nichts tust gehst Du das Risiko ein, dass sich etwas zum Schlechten entwickelt.

Tipp 3: Mehr Informationen helfen Dir nicht bessere Entscheidungen zu treffen

Es ist nur natürlich, dass wir versuchen Risiken abzufedern, in dem wir uns besser informieren. Und das ist auch super. Nichts nervt mich mehr, als die Leute, die immer die Schuld bei anderen suchen, wenn sie letztendlich alle Informationen gehabt haben, etwas richtig zu machen. Aber ab einem bestimmten Punkt hilft Dir der elfte Erfahrungsbericht nicht mehr als der zehnte oder neunte. Spätestens, wenn Du mehr Zeit in die Informationssuche gesteckt hast, als Du investiert hättest wenn Du es einfach gemacht hättest, bist Du auf dem falschen Dampfer unterwegs.

Tipp 4: Versuche Dinge so viel wie möglich zu testen, bevor Du Dich entscheidest

Es gibt so viele Möglichkeiten mit kleinen Experimenten zu testen, ob etwas „Deins“ ist oder nicht. Du musst nicht gleich Jura studieren, um herauszufinden, ob der Beruf als Anwalt etwas für Dich ist. Und Du musst nicht morgen kündigen, um herauszufinden mit was Du dich selbstständig machen willst. Manchmal können solche radikalen Schritte notwendig sein, z.B. weil Du dich dringend aus einer schlechten Situation befreien musst. Aber wenn Du „ohne“ Not etwas verändern willst, dann starte lieber risikoarme Experimente. Gehe auf Veranstaltungen und pitche Fremden deine Business Idee, schreibe den Draft für dein Traumbuch am Wochenende oder Schnuppere einfach in deinen Traumjob hinein. Setze dich in eine Vorlesung rein, die dich interessiert. Sprich auf Linkedin Leute an, die bereits in dem Beruf arbeiten,…… die Liste lässt sich unbegrenzt fortführen. Und das Beste: Bei Experimenten kannst Du nicht scheitern. Sondern nur Erfahrungen für bessere Entscheidungen gewinnen.

Tipp 5: Hell yes or No funktioniert nicht immer

Es predigen ja viele, dass eine Entscheidung entweder ein Hell Yes oder ein No sein muss. Aus meiner Erfahrung stimmt das aber sicher nicht immer. Im täglichen Zeitmanagement würde ich sagen, dass es schon ein guter Anhaltspunkt ist. Aber bei vielen langfristigen Entscheidungen finde ich, dass die Tragweite der Entscheidung oft so groß ist, dass wir das gar nicht wissen können. Und wenn man sich hier „Bürde“ auferlegt, dass es immer gleich ein „hell yes“ sein muss, dann kommt man unter Umständen schnell in einen Entscheidungsstau. Ich würde euch definitiv davon abraten euch für Dinge zu entscheiden, bei denen der Bauch nein sagt. Intuition ist ein verdammt guter Ratgeber. Aber ob es immer gleich das große „hell yes“ sein muss, das bezweifele ich.

 

Wenn es eine berufliche Entscheidung gibt, bei der ich Dir helfen kann, dann melde Dich per Mail bei mir. Ich Verschenke im Juni ein kostenloses 1 stündiges Mentoring mit mir!

 

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1 – Das Mindset im Mitarbeitergespräch ist extrem wichtig. Mache Dir das auf jeden Fall vorher bewusst. Gehe nicht einfach in das Gespräch hinein und warte, was von deinem Chef kommt. Kommt nämlich wenig bis nichts, dann bist Du meist unvorbereitet, das Gespräch in deinem Sinne zu lenken. Dein Input ist mindestens genauso wichtig, wie der deines Chefs.

2 – Überlege dir vorher was Du aus dem Gespräch mitnehmen willst. In vielen Firmen ist das Mitarbeitergespräch nur einmal im Jahr vorgesehen. Das heißt es ist eine Chance, die Du nur selten bekommst. Daher solltest Du Dir vorher auf jeden Fall bewusst machen, was Deine Ziele sind. Schreibe diese am besten auf und priorisiere sie. Auch ist es wichtig, dass Du Ziele für verschiedene Bereiche hast: Feedback, Weiterentwicklung/Karriere, neue Inhalte/Projekte und natürlich die finanzielle Perspektive.

Mit dem richtigen Mindset im Mitarbeitergespräch gutes Feedback erhalten

3 – Wenn Dein Chef Dir fortlaufend Feedback gibt, ist das prima. Doch viele Chefs vergessen es schlicht ihren Mitarbeitern im Alltag Feedback zu geben. Daher sollte ein gutes Mitarbeitergespräch auf jeden Fall Feedback enthalten. Überlege Dir vorher zu welchen Themen (zum Beispiel bestimmte Projekte, Präsentationen, Kundentermine,….) Du besonders gerne Feedback hättest. Und frage konkret danach, wenn dein Chef kein Feedback gibt.

4 – Zu gutem Feedback gehört auch, dass man gemeinsam überlegt, wie man an Herausforderungen arbeiten kann. Das ist der Bereich der Weiterentwicklung. Wo hast Du Verbesserungspotential und wie kannst Du daran arbeiten. Dein Mindset im Mitarbeitergespräch sollte sein, so gut wie möglich zu verstehen, was Dein Chef von Dir erwartet. Denn nur dann kannst Du seine Maßstäbe, an denen Du mit deiner Leistung gemessen wirst nachvollziehen.

5 – Gehe immer mit konkreten Maßnahmen aus dem Mitarbeitergespräch. Welche Projekte wirst Du in Zukunft übernehmen? Welche Fortbildung besuchen? Welche zusätzliche oder neue Verantwortung kannst Du übernehmen. Schreibe dies auf jeden Fall auch mit, damit Du es später beispielsweise auch mit deiner schriftlichen Zielvereinbarung abgleichen kannst. Deckt sich diese mit deiner Dokumentation ist das ein gutes Zeichen, dass Du und Dein Chef das gleiche Verständnis der nächsten Schritte habt.

Neue Inhalte und Projekte definieren

6 – Das Mitarbeitergespräch ist auf jeden Fall auch der Moment, um über deine weitere Karriereentwicklung zu sprechen. Willst Du mehr Verantwortung oder größere Projekte übernehmen, oder geht es Dir eher um die inhaltliche Weiterentwicklung? Dann ist jetzt der Moment das konkret anzusprechen. Warte nicht darauf, dass dein Chef deine Gedanken liest.

7 – Mache konkrete Vorschläge, wie das aussehen kann. Du solltest möglichst konkret werden. Sage nicht einfach: „Ich möchte mehr Verantwortung übernehmen“. Sondern schlage ein konkretes Thema, Event, Kunden, Projekt, etc. vor, in dem Du das tun kannst. Dein Mindset Im Mitarbeitergespräch sollte sein, sogar schon konkrete Vorschläge zur Umsetzung zu machen. Damit bekommt Dein Chef ein klareres Bild von deiner Vision und kann auf dieser Basis konkreter eine Entscheidung treffen.

Mit dem richtigen Money Mindset im Mitarbeitergespräch

8 – Du musst auch deine finanzielle Weiterentwicklung ansprechen. Lies dazu auf jeden Fall auch hier nach, wie Du eine Gehaltsverhandlung richtig vorbereitest. Wie immer denke daran, dass Du auch Alternativen anbieten kannst: Zum Beispiel mehr Urlaubstage oder eine teure Schulung. Diese Dinge solltest Du auf jeden Fall vorher schon überlegt haben, damit Du im Gespräch verhandlungsbereit bist.

9 – Wenn Du schon weißt, dass das Thema Gehalt ein kritischer Knackpunkt wird, solltest Du auch bereits vorab einen Plan B recherchiert haben. Was tust Du, wenn der Chef sich nicht bewegt und auf keines Deiner Angebote eingeht? Was ist deine letzte Konsequenz? Bleibst Du trotzdem oder wirst Du Dir etwas Neues suchen. Vorsicht vor leeren Drohungen. Diese schädigen deine Verhandlungsposition nachhaltig.

Dein generelles Mindset im Mitarbeitergespräch

10 – Insbesondere Frauen neigen dazu, im Gespräch nicht klar genug zu kommunizieren, was Sie wollen. Sie verstecken sich hinter Andeutungen und wundern sich, wenn die Botschaft bei Ihren männlichen Chefs nicht ankommt. (Und ja das weiß ich aus eigener Erfahrung 😉 Daher formuliere deine Botschaften klar: „Ich wünsche mir,….“ Oder „Ich schlage vor, dass…“

Viel Erfolg – mit diesem Mindset schaffst Du das mit links!

 

 

 

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Enttäuscht vom Job

Warum sind eigentlich so viele junge Frauen enttäuscht vom Job? Ich glaube hier kommen einfach sehr viele Themen zusammen und ich möchte einmal versuchen das irgendwie aufdröseln. Und natürlich möchte ich Dir eine praktische Hilfestellung an die Hand geben, wie Du aus der Jobkrise rauskommen kannst.

Aber zuerst einmal: Woher kommt es eigentlich, dass wir oft so enttäuscht vom Job sind?

Aller Anfang ist das Studium – und danach ist man enttäuscht vom Job

Auch wenn man im Studium viel lernen muss und oft mit weniger Geld auskommen muss, trotzdem ist es für viele eine absolut geniale Zeit. Aber woran liegt das eigentlich? Für mich war es hauptsächlich die riesige Abwechslung, die das Studium so klasse gemacht hat. Ständig neue Fächer, Seminare, Praxisprojekte, Auslandssemester und neue Leute, Leute und Leute. Langeweile absolut Fehlanzeige. Und wenn doch mal etwas doof war – dann war es ja spätestens nach einem Semester vorbei. Im Job – gerade in vielen Einstiegsjobs – sieht das anders aus: Zunächst mal muss man die Routinen des Unternehmens kennenlernen. Das bedeutet oft 9 to 5. Die gleichen Kollegen. Die gleichen Abläufe. Wenn dann noch Unterforderung dazu kommt, oder die Inhalte einfach doof sind, kann der Job schnell zum Frustfaktor werden.

Der Chef – ein absolut kritischer Faktor für die Jobentwicklung

Man liest oft inspirational quotes, in denen es heißt, man solle sich für einen Chef entscheiden, nicht für einen Job. Oder lieber in einer schlechten Firma mit gutem Chef, als in einer guten Firma mit schlechten Chef arbeiten. Und da ist auf jeden Fall ein Funken Wahrheit dran. Es kann unfassbar demotivierend sein, z.B. kein Feedback zu bekommen oder viel zu wenig Feedback. Gerade am Anfang des Berufslebens, hat man oft so viel Potenzial, das noch ausgeschöpft werden will. Gleiches gilt für über- oder unterfordernde Aufgaben. Hier braucht ein Chef viel Gespür für das richtige Maß an Verantwortung und Vertrauen. Nicht jeder Mitarbeiter kommt mit vielen Freiräumen klar, andere blühen erst richtig auf, wenn sie ganz viel selbst entscheiden dürfen. Ein guter Chef merkt das.

Das richtige Unternehmen – Was ist mein Purpose?

Mittlerweile haben wir ja schon verstanden, dass das „warum“ ganz wichtig ist. Das heißt wir wollen verstehen, warum das Unternehmen und seine Produkte gut sind, was der Zweck des Unternehmens in der Welt ist. Idealerweise stimmt das mit unseren Werten überein. Aber das alleine reicht nicht. Wir wollen auch, dass wir einen Zweck für das Unternehmen erfüllen. Warum sind wir wichtig im großen Ganzen. Wofür ist unsere Arbeit gut? Klasse Unternehmen schaffen es, jedem Mitarbeiter zu vermitteln, warum er wichtig ist und honorieren dies auch. In viel zu vielen Unternehmen, sind Mitarbeiter weiterhin aber nur ein „Kostenfaktor in der Leistungserstellung“ wie in einem BWL Lehrbuch. Das ist nicht motivierend. Und bedeutet, auch wenn die Produkte einer Firma noch so toll sind, wenn ich mich nutzlos und nicht wertgeschätzt fühle, schlägt das auf die Motivation.

 

Du bist enttäuscht vom Job? 10 Dinge, die du tun kannst:

  • Versuche herauszufinden, was genau dich enttäuscht: Ist es die Tätigkeit (zu langweilig oder zu anspruchsvoll), der Chef oder das gesamte Unternehmen?
  • Wie lange bist Du schon im Job? Nach einem halben Jahr kannst Du noch kein gutes Urteil fällen, mit fünf Jahren Frust hingegen, solltest Du wahrscheinlich schnell etwas ändern.
  • Hast Du schon aktiv Maßnahmen zur Veränderung angestoßen? Zum Beispiel ein direktes Gespräch mit deinem Chef. Gerade Frauen belassen es oft bei Andeutungen und Chefs verstehen diese dann unter Umstände nicht. Du solltest unter vier Augen direkt ansprechen, was dich stört
  • Bringe konkrete Vorschläge für Veränderung mit, z.B. welches Projekt Du übernehmen möchtest oder welche Stelle du gerne übernehmen willst
  • Dir fehlen bestimmte Kenntnisse, schlage Schulungen oder Maßnahmen vor, mit denen Du diese erwerben kannst
  • Bringe ein wenig Geduld mit. Von einem auf den anderen Tag ändert sich gerade in großen Unternehmen wenig, aber warte auch nicht ewig auf Veränderungen.
  • Falls Dein Chef sehr passiv ist, kannst Du durch aktives Netzwerken versuchen an andere Förderer oder potenzielle Mentoren heranzukommen
  • Spiegele Deine Sichtweise mit Kollegen deines Vertrauens oder mit Freunden, die in Deiner Branche Erfahrung haben. Hole Dir ein ehrliches Fremdbild ein.
  • Schmeisse nicht alles hin, nur um einem Gespräch mit dem Chef aus dem Weg zu gehen. Bevor Du es nicht versucht hast, kannst Du schließlich nicht wissen, ob sich nicht doch etwas ändern kann.
  • Hast Du all diese Schritte (ernsthaft) unternommen und es tut sich immer noch nichts, dann ist es wahrscheinlich an der Zeit die Fühler auszustrecken. Stelle sicher, dass Du wirklich mit gutem Gewissen, alles getan hast, um an den Problemen zu arbeiten, dann kannst Du auch mit gutem Gewissen weiterziehen.

 

 

 

 

 

Foto von Jeffrey Czum