Kennst Du das auch? Du bist auf einem Entwicklungsseminar und fühlst Dich wohl und top motiviert. Du hast nette und inspirierende Leute kennen gelernt und bist überzeugt: wow dieses Mal wird alles anders. Du wirst die neuen Erkenntnisse gleich in die Tat umsetzen. Und dann kommt die nächste Woche im alten Job und der Effekt ist verpufft. Und das einzige was wirklich hängen bleibt ist das extra Kilo von Butterbrezeln und Keksen.

Woran liegt es, dass klassische Seminare es einfach nicht bringen

Ich für mich bin zu dem Schluss gekommen, dass das typische zwei Tages Seminar einfach nicht geeignet ist, um wirklich eine Transformation auszulösen. Klar zur Schulung einer neuen Software mag das taugen, aber wirkliche Persönlichkeitsveränderung passiert in zwei Tagen meiner Meinung nach nicht.

Ich brauche einfach für solche Themen ein gewisses „Warm-up“ und alleine dafür geht schon der erste halbe Tag „drauf“. Dann ist die Gruppe endlich auf Betriebstemperatur und es bleiben letztendlich nur noch ein Tag für dich „richtige Arbeit“. Und danach verpufft der Effekt, weil keine Nachhaltigkeit da ist. Denn dazu bräuchte man ja auch einen konkreten Umsetzungsplan. Den hat man aber nach zwei Tagen sicher auch noch nicht in der Tasche. Und zu guter Letzt verstreuen sich die Teilnehmer nach dem Seminar wieder in ihr gewohntes Umfeld, wo schlicht die Rückendeckung und der Support für wirkliche Veränderung fehlen. Die Stärke die man als Seminargruppe entwickelt hat, wird nicht genutzt. #whatawaste

Her mit guten Programmen zur Transformation

Habt ihr schon richtig gute Entwicklungsprogramme kennen gelernt? Ich finde Programme dann am besten, wenn sie mir drei Komponenten bieten:

Das Warm-up kann gerne schon vor dem Seminar anfangen. Damit die Zeit im Seminar direkt genutzt werden kann, liebe ich Programme, die mich bereits vor dem Seminar durch Aufgaben, Fragen oder Austausch einbeziehen.

Bitte nicht generisch bleiben. Das Seminar muss mir eine Step-by-Step Umsetzungsstrategie liefern mit der ich am besten Morgen anfangen kann

Ich will in touch bleiben. Die Verbindungen und Kontakte, die ich im Seminar geknüpft habe, können mir richtig gut weiterhelfen, sei es als Feedback Geber oder schlicht Ermutigung. Daher will ich Touchpoints haben, an denen ich weiterhin Community Spirit tanken kann.

Was braucht ihr, damit ein Seminar Euch richtig weiterbringt? Lasst es mich gerne wissen. Ich bin gespannt.

Bildquelle Titelbild: https://www.pexels.com/photo/boston-terrier-wearing-unicorn-pet-costume-1564506

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