Work Life Balance

Durch die Arbeit an meinem Buch und meiner Disseration, habe ich zwei große Projekte hinter mir. Heute möchte ich Dir meine top Tipps mitgehen, wie Du große Projekte besser angehen kannst.

Schneide den Elefant in Scheiben

Wenn etwas zu groß aussieht – oder in anderen Worten ein Elefant von einem Projekt ist – solltest Du es unbedingt in kleinere Pakete unterteilen. Und das hat ganz praktische, aber auch psychologischen Gründe. Warum? Praktisch kannst Du so kleinere und beherrschbare Schritte bearbeiten. Du hast schnell Erfolgserlebnisse und kannst To Dos von Deiner Liste streichen. Auch kannst Du kleinere Pakete besser einplanen und mit einer Zeitplanung versehen. Das bedeutet, dass Du auch einen besseren Überblick bekommst, was Du in welcher Zeit realistisch bearbeiten kannst. Das erspart Frust: Denn wenn Du an einem großen Berg arbeitest, bekommst Du schnell das Gefühl, dass Du „nichts“ erreichst hast, obwohl Du eine ganze Stunde investiert hast. Hast Du allerdings ein Paket vor Dir, das eine Stunde dauert, kannst Du es sehr wahrscheinlich erfolgreich abhaken. So hast Du schneller Erfolgserlebnisse und das Projekt wird positiv besetzt, anstatt Quelle von Unzufriedenheit zu sein.

 

Kenne Deinen Umsetzungstypen

Kennst Du die „vier Tendenzen“ von Gretchen Rubin? Ich bin total begeistert von dieser Einteilung. Im Gegensatz zu anderen Tests, sagt Gretchen nämlich nicht, „wer“ Du bist, sondern welche Rahmenbedingungen Du für eine erfolgreiche Umsetzung brauchst. Sie unterscheidet dabei zwischen Menschen, die eher intrinsisch oder extrinsisch motiviert sind. Du brauchst Druck von außen? Dann bist Du ein Teamplayer. Du kannst Dich super selbst motivieren, dann bist Du wahrscheinlich ein Hinterfrager. Dieser Typ kann Dinge nämlich erst umsetzen, wenn er sie für sich selbst hinterfragt und als sinnvoll eingestuft hat. Der Pflichterfüller kommt mit Druck von außen gut zurecht, kann sich aber auch selbst Druck machen. Der Rebell hingegen kann weder Druck von außen noch von innen akzeptieren. Wenn Du große Projekte angehst, solltest Du Deinen Typen unbedingt kennen und einbeziehen. Als Teamplayer musst Du Dir ein System schaffen, dem Du Rechenschaft ablegen musst. Zum Beispiel solltest Du Dich für das Projekt mit einer Freundin verabreden.

 

Großer Wurf oder kleine Schritte – was liegt Dir mehr?

Auch hier gibt es zwei verschiedene Typen: Brauchst Du den großen Wurf? Oder reicht es Dir in kleinen aber stetigen Schritten voranzukommen. Dementsprechend solltest Du deine Zeit für das Projekt einplanen. Menschen, die mit kleinen aber stetigen Schritten zurechtkommen könnten zum Beispiel jeden Morgen eine Stunde früher aufstehen und diese dem Projekt widmen. Wenn Du hingegen eher das Gefühl brauchst etwas Großes geschafft zu haben, solltest Du stattdessen lieber in größeren Abständen einen ganzen Tag für Dein Projekt einplanen. Wichtig ist hier auch wieder sich selbst zu kennen. Brauchst Du viel Anlauf, um in die Arbeit hineinzukommen? Dann nutzt Dir wahrscheinlich ein großer Zeitblock mehr, als viele Kleine. Kannst Du Dich nicht lange konzentrieren. Dann sind mehrere kleine Zeiteinheiten für Dich geschickter. Wichtig ist, dass die Zeitplanung dann auch in Deinem Kalender landet und die gleiche Priorität, wie andere Termine bekommt.

 

An welchem großen Projekt arbeitest Du gerade? #beatalentista

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.